Sonntag, 1. März 2020

DSAM Bad Zwesten: Rund 5 und Abschluß

B-Gruppe TWZ 1901-2100

Bernd Wildner spiele noch einmal remis und behält damit seine ausgeglichene Bilanz.
Endstand 2,5 Punkte, Platz 29 (von 56). DWZ-mäßig hat er nach vorläufigen inoffiziellen Berechnungen aufgrund der starken Gegnerschaft damit 13 Punkte hinzugewonnen.

C-Gruppe TWZ 1751-1900
Mich (Eckhard Krauße) har es heute erwischt. Die erste Niederlage. Schade, aber es war trotzdem eines meiner besseren Turniere und es hat noch für die Preisränge gereicht.
Endstand: 3,5 Punkte, Platz 5 (von 49), DWZ +16

D-Gruppe TWZ 1601-1750
Michael Honstein schafft seinen dritten Sieg und damit ebenfalls 3,5 Punkte, leider reicht es beim ihm aufgrund schlechterer Buchholzwertung nicht zu den Preisrängen.
Endstand: 3,5 Punkte, Platz 13 (von 67), DWZ +60 !!!!

E-Gruppe TWZ 1401-1600
Michael Vöcking remisiert  zum Schluß. Das war nicht sein bestes Turnier...Aber er gewinnt bei der Verlosung anläßlich der Siegerehrung noch einen ansehlichen Sachpreis
Endstand: 1,5 Punkte, Platz 78 (von 87), DWZ -13

F-Gruppe TWZ 1201-1400
Laura Vöcking verliert die Schlußrunde. Aber aufgrund ihres hohen Gegnerschnittes ( über 1350 ! ) war das trotz Schlußrundenniederlage ein sehr erfolgreiches Turnier.
Endstand: 2 Punkte, Platz 28 (von 45), DWZ +62 !!!!

G-Gruppe TWZ bis 1200
Julia Vöcking gewinnt die letzte Runde, Mutter Dagmar Mehnert-Vöcking verliert leider-
Endstand
Julia: 2 Punkte, Platz 40 (von 53), DWZ -92 
Dagmar: 1,5 Punkte, Platz 45 (von 53), DWZ -9

Zum riesigen DWZ-Verlust von Julia muß allerdings gesagt werden: Sie hat gegen 2 Spieler gewonnen die bisher keine DWZ hatten und gegen 3 Gegner mit DWZ über 1170 verloren. Die inoffizielle Berechnung berücksichtigt die Spieler ohne bisherige DWZ nicht, wertet also nur die 0 aus 3 aus. Wenn die beiden Siege bei der offiziellen Auswertung Berücksichtigung finden, sieht das gleich weniger dramatisch aus.

Als Mannschaft betrachtet: 12 Siege, 9 Remisen, 14 Niederlagen = 16,5 aus 35.
Also doch insgesammt unterhalb der 50% Marke. Aber 1 mal in die Preisränge, 1 mal bei der Verlosung gewonnen und DWZ-mäßig wesentlich mehr gewonnen als verloren - da versuch mal unzufrieden zu sein.

Samstag, 29. Februar 2020

DSAM Bad Zwesten: Runde 3 + 4

Wieder zu sehr mit meinen Partien beschäftigt gewesen, also wieder nur die Ergebnisse und den Zwischenstand.

B-Gruppe TWZ 1901-2100
Bernd Wildner spielte heute gegen durchaus achtbare Gegner 2 mal Remis. Zwischenstand 2 aus 4.

C-Gruppe TWZ 1751-1900
Ich (Eckhard Krauße) mußte wieder in beiden Runden über die volle Distanz gehen. Die 4. Runde war mit 44 Zügen bei 4 Stunden Spielzeit meine bisher kürzeste Partie, Aber es hat sich gelohnt - 2 mal gewonnen.
Zwischenstand 3,5 aus 4 - ich kann (oder muß) also in der Schlußrunde um die Preise mitspielen.

D-Gruppe TWZ 1601+-175
Michael Honstein erzielt morgens ein hart ausgekämpftes Remis, um dann in der Nachmittagsrunde wieder den vollen Punkt abzugreifen. Zwischenstand 2,5 aus 4

E-Gruppe TWZ 1401-1600
Michael Vöcking hat heute einen schwarzen Samstag erwischt. 2 Niederlagen. Zwischenstand 1 aus 4

F-Gruppe TWZ 1201-1400
Tochter Laura Vöcking rettet die Familienehre. 2 mal remisiert. Zwischenstand 2 aus 4

G-Gruppe TWZ bis 1200
Julia Vöcking erzielt in der Vormittagsrunde ihren ersten vollen Punkt, muß aber in der Nachmittagsrunde kapitulieren. Zwischenstand 1 aus 4
Dagmar Mehnert-Vöcking macht das umgekehrt: morgens verloren aber nachmittags gewonnen. Zwischenstand 1,5 aus 4

Als Mannschaft betrachtet: 10 Siege, 7 Remisen, 11 Niederlagen = 13,5 aus 28. 

Freitag, 28. Februar 2020

DSAM Bad Zwesten: Runde 1 + 2

Heute ist die Vorrunde der Deutschen Schach Amateur Meisterschaft gestartet. Für Hersfeld sind 7 SpielerInnen gestartet. Bei insgesamt 351 SpielerInnen aufgeteilt in 7 Gruppen ist allerdings fast unmöglich den Überblick zu behalten, wer wo spielt. Und meine eigenen Partien - heute 2 mal über die volle Distanz bis ins tiefe Enfspiel gegangen - ließen es auch nicht zu, dass ich mich da etwas näher anschauen könnte.

B-Gruppe TWZ 1901-2100
Bernd Wildner verlor in der Vormittagsrunde. In der Nachmittagsrunde holte er seinen ersten Sieg.

C-Gruppe TWZ 1751-1900
Meine Wenigkeit (Eckhard Krauße) konnte mit einem hart erarbeiteten Sieg starten. Nachmittags hab ich mich nach einem zähen Mittelspiel mühsam einen Mehrbauern im Turmendspiel erkämpft. Das wollte ich eigentlich auch noch gewinnen, aber es hat sich mal wieder bewiesen: Alle Turmendspiele sind remis!

D-Gruppe TWZ 1601+-1750
Michael Honstein (Derzeit SV Alsfeld, beabsichtigt aber zur neuen Saison nach Hersfeld zu wechseln) erringt in der 1. Runde ebenfalls einen Sieg, muß aber in der 2. Runde eine Niederlage akzeptieren.

E-Gruppe TWZ 1401-1600
Michael Vöcking macht das genauso: 1. Runde gewonnen, 2. Runde verloren

F-Gruppe TWZ 1201-1400
Anderer Vorname, anderes Geschlecht - aber derselbe Nachname und dasselbe Ergebnis. Laura Vöcking: 1. Runde gewonnen, 2. Runde verloren

E-Gruppe TWZ bis 1200
In dieser Gruppe haben wir sogar zwei Vertreterinnen. Julia Vöcking verliert leider beide Partien, Dagmar Mehnert-Vöcking  verliert vormittags, kann sich aber nachmittags einen halben sichern.

Als Mannschaft betrachtet:
5 Siege , 2 Remisen, 7 Niederlagen = 6 aus 14.  Nicht schlecht, aber morgen steigern wir das noch etwas.

Montag, 17. Februar 2020

Landesklasse: Klassenerhalt geschafft

Gestern (16.02.2020) hatten wir in der Landeklasse Nord die 6. Runde gegen SC Eschwege zu bestreiten. Dem regelmäßigen Leser mag auffallen, dass wir bereits vor 3 Wochen die 5 Runde gegen die SAbt TG 1946 Wehlheiden gespielt haben, ohne dass dies einen Bericht zur Folge hatte. Ich hatte da keine Zeit, einen Bericht zu verfassen. Gegen Wehlheiden haben wir 1:7 verloren. Es waren einige interessante Partien dabei (wenn auch mit aus Hersfelder Sicht ungünstigem Ausgang), die einen Bericht gelohnt hätten. Aber wie erwähnt hatte ich keine Zeit - und eine 1:7 Niederlage ist auch kein Ergebnis, dass dazu motiviert andere Sachen aufzuschieben und sich dem Schreiben zu widmen.

Also zur aktuellen 6. Runde gegen Eschwege: Bei Eschwege hatte ein Spieler kurzfristig absagen müssen, so dass Michael Vöcking an Brett 7 kampflos gewann. Die Eröffnungsphase verlief recht ausgeglichen. Dann konnte Fynn Wolf seinem Gegner eine Leichtfigur abknöpfen. Ich freute mich schon über eine sichere 2:0 Führung und mußte mit ansehen, wie Fynn diese Mehrfigur 2 Züge später wieder "einstellte".... Der Gegner hatte für seine Leichtfigur 2 Bauern und eine akute Mattdrohung erhalten. Zu wenig für eine Leichtfigur, allerdings mußte Fynn natürlich zuerst das drohende Matt abdecken und hatte dafür 2 Möglichkeiten: Entweder mit Tf7 seinem eigenem König Fluchtfelder nehmen oder Lf6. In Befürchtung sein Gegner könnte bei Tf7 wegen der fehlenden Fluchtfelder einen Mattangriff starten entschied sich Fynn für Lf6 - und verlor dabei die Mehrfigur.
Danach habe ich vom Kampf erstmal nichts mehr mitbekommen, da ich mich um meine eigene Partie kümmern musste. Ich hab es mal wieder geschafft, eine sehr dynamische Stellung aufs Brett zu stellen. Ein Bauern weniger, aber dafür Initiative und jede Menge Angriffsmotive. Also jede Menge zu rechnen. In einer Denkpause (mein Gegner war am Zug) teilten mir meine Mannschaftskollegen kurz den Zwischenstand mit. Wolfgang Frank und Jörk Günther haben an den beiden Spitzenbrettern remisiert, Fynn Wolf hat seine Partie gewonnen, also 3:1 für Bad Hersfeld.
Ich bekomme meinen geopferten Bauern zurück, sämtliche Schwerfiguren tauschen sich ab und ich lande in einem sehr ausgeglichenen und remisträchtigen Leichtfigurenendspiel. Mit dem 3:1 im Rücken fiel es mir auch nicht sonderlich schwer jetzt das Remis anzubieten, was mein Gegner nach einigem Nachdenken auch akzeptierte. 3,5:1,5 Führung für Bad Hersfeld.
Also die Gelegenheit sich die verbleibenden 3 Bretter mal anzugucken. Lennart Greb hatte eine Leichtfigur weniger für 2 Bauern - nicht ganz unähnlich zur Partie vom Fynn, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Jona Rößing hatte ein Endspiel mit 3 Leichtfiguren auf jeder Seite. Ohne tiefer in der Stellung einzudringen ist eine Abschätzung eigentlich nicht möglich... Bei Materialgleichheit und fehlenden offensichtlichen Schwächen sollte das eigentlich im Ausgleich sein, aber die Beurteilung kann bei "verdeckten" Schwächen oder "ungenauen" Zügen auch sehr schnell zu klar verloren bis klar gewonnen kippen. Bei der Partie von Manfred Willich war nach einem flüchtigen Blick klar: Hier sind noch alle Ergebnisse möglich.
Egal wie, einen Punkt brauchen wir noch für den Mannschaftssieg.
Also erstmal mit dem Gegner einen Kaffee trinken und die Partie analysieren - denn diese Partie ist durchaus eine Analyse Wert. Nach ca 45 min wurden wir dann unterbrochen: Alle 3 Partien sind remis ausgegangen. Endstand 5:3 für Bad Hersfeld.

In der Gesamtbetrachtung: An den ersten 6 Brettern remis, 1 Partie gewonnen (+ 1 mal kampflos gewonnen), Mannschaftssieg, selber eine Partie gespielt mit der ich ausnahmsweise mal rundum zufrieden bin, den Klassenerhalt bereits nach 6 Runden (von 9) sichergestellt - Das Leben kann schön sein!

Sonntag, 19. Januar 2020

5. Runde Bezirksoberliga: 2. Mannschaft, Auswärtsspiel gegen Ehrenberg

Heute fuhren wir bereits um 12:30h in Hersfeld los gen Rhön, um uns mit den Ehrenbergern zu messen. Vollzählig, wenn auch mehrere Stammspieler fehlten und wir wie üblich die Mannschaft mit jüngeren Spielern auffüllen mussten. Dennoch waren die Ehrenberger im Schnitt nur unwesentlich stärker, und wir wollten natürlich diese seltene Chance nutzen.


Als erstes gewannen Valentin Bauer und Semen Bauer an den Brettern 6 und 7 die ersten 2 Punkte für Hersfeld! Hervorzuheben ist hier, dass Semen Bauer, 15 Jahre alt und erst recht neu dabei, mit knapp über 1100 DWZ Edgar Winterling mit knapp 1700 DWZ schlug! Eine ganz tolle Leistung!

Auch Peter Ernst punktete am Brett 4 gegen seinen Gegner, bei Julia Vöcking lief es am Brett 8 leider nicht so gut, sie hatte im Turmendspiel einen ganzen Sack Bauern weniger und war dementsprechend chancenlos.

Ich selber (Michael Vöcking) spielte an Brett 3 gegen den etwas stärkeren Markus Faulstich und mir gelang ein taktischer Schlag im Mittelspiel, mit dem ich 2 Bauern erobern konnte. Leider bekam mein Gegner dann noch recht heftiges Gegenspiel, bei dem ich einen Bauern wieder hergeben musste, wir einigten uns dann bei klarer Hersfelder Führung auf Unentschieden.

An Brett 1 errang Bernd Schnitzlein gegen den neuen Bezirksmeister und klaren Favoriten Konrad Krichner ein Unentschieden, und Günter Lieder punktete sogar nochmals am Brett 2!

Am länsgten spielte die dreizehnjährige Laura Vöcking am Brett 5 gegen den doppelt so alten Sebastian Menz, der ca. 150 DWZ mehr hatte, stand aber im Mittelspiel zwischenzeitlich ganz klar besser und hatte eine tolle Angriffsstellung auf die gegnerische Rochadeburg. Leider etwas zaghaft erlaubte sie dann ihrem Gegner Gegenspiel im Zentrum und fiel auf eine Bauerngabel herein, die taktisch eigentlich nicht funktioniert hätte. So kämpfte Laura dann noch recht lange mit einer Leichtfiguer weniger, aber ihre bessere Stellung löste sich nach und nach auf und sie konnte dann leider nur noch aufgeben.

Endstand: 5:3 für Bad Hersfeld!

Tabelle

Montag, 30. Dezember 2019

Bremer Slivesteropen: Das Ende

Bericht von Jona Rößing

Letzte Runde des Turniers.
Ein Gegner ohne Zahl in der letzten Runde. Er gewann erst einen Bauern, dann einen zweiten und schlussendlich auch die Partie, und womit? Mit Recht, denn ich hatte nicht wirklich Ideen für Gegenspiel und somit verdient verloren, obwohl ich meinen Gegner spielerisch etwa auf meinem Niveau vermute. 

Fazit: Ein gut organisiertes Turnier, viele nette Leute, hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Leistungstechnisch war das unter dem Strich ok, aber im Nachhinein wäre dennoch mehr dringewesen, Elo und DWZ steigen immerhin. 


Sonntag, 29. Dezember 2019

Bremer Silvesteropen: Schach ist Kampf

Bericht von Jona Rößing

Neuer Tag, neues Glück - hoffte ich. Ich probierte zum erstem Mal den Grünfeldinder aus, den ich schon ein bisschen studiert habe, irgendwann muss ja das erste Mal sein...
Und es lief zunächst besser als erwartet.
Ich bekam kräftiges Gegenspiel, meine Bauern am Damenflügel hingen zwar etwas in der Luft, aber egal, solange mein Gegner meinen sonderbaren Spielstil nicht widerlegte. Im Mittelspiel gewinne ich einen Bauern und stehe sehr schön, mein Gegner breit. Die Konzentration lässt jedoch nach knapp 4 Stunden und Zeitnot schonmal nach,trotzdem keine wirkliche Ausrede für einen verlorenen Turm. Ärgerlich, das hätte mein erster 
1800er-Skalp werden können, auch deshalb, weil ich mir einen schönen Vorteil erspielt habe.
Spazieren gehen und erstmal ein wenig abkühlen, Pizza essen, und neue Kräfte für die nächste Partie tanken.

Was ich  mit am liebsten am Schach mag, ist die Kampfeslust und das Adrenalin vor der Partie. 
Ich wollte jetzt unbedingt gewinnen. 
Mein Gegner erhoffte sich durch die Festlegung seiner Zentrumsbauern auf weißen Feldern meinen Fianchetto-Läufer einzusperren. 
Problematik: Ich bekam viele, viele schöne Felder für mein Pferdchen und meinen dunkelfarbigen Läufer und konnte mir dadurch sogar eine Qualität ergaunern. 
Mein Gegner hielt wacker dagegen, steckte noch einen Springer ins Geschäft, um irgendwie das Dauerschach zu erzwingen. Ich entferne meinen König aus der Gefahrenzone. 
Durch einen Abzug  gewinne ich schließlich. 

Auch wenn ich heute einmal verloren habe und auch nicht mehr Punkte als gestern holte, bin ich trotzdem zufriedener, da ich es mit stärkeren Gegnern als am Vortag zu tun hatte und schachlich einfach eine bessere Leistung aufs Brett brachte. Morgen ist die siebte und letzte Runde, da werde ich natürlich alles geben, um nochmal zu punkten.