Sonntag, 17. März 2019

Viererpokal: Einmal weiter, einmal nicht

Haute war der Bezirkstag und anschließend (Start 14:00 Uhr) die erste Runde im Pokal. Über den Bezirkstag kann ich nichts sagen, da nicht anwesend. Ich gehe mal davon aus: Wenn es wichtige Ergabnisse gab, stehen  die demnächst auf der Hompage des Bezirkes Osthessen.

Beim Pokal waren 11 Mannschaften gemeldet, davon 2 vom SK Turm Bad Hersfeld. Unsere Zweite, in  der Aufstellung Michael Vöcking, Peter Ernst, Charly Fizer und Philipp Seilius wurde gegen den SC Ehrenberg gelost. Sie haben sich gegen eine nach DWZ deutlich überlegene Mannschaft nach Kräften gewehrt. Aber für Kampfgeist wurde dann letzlich nur Peter Ernst mit einem Remis belohnt, die anderen drei Partien gingen verloren.
Genau anders herum verlief der Kampf unserer ersten Mannschaft. Hier waren wir gegen SV Alsfeld die nach DWZ überlegene Mannschaft. Manfred Willich, Eckhard Krauße und Fynn Wolf fuhren volle Punkte ein, Lennard Greb erreichte ein Remis.

Damit hat unsere Erste Mannschaft den Einzug in die nächste Runde geschafft. Derzeit habe ich noch keine Infos über die anderen Wettkämpfe und auch keine Termine/Gegner für die nächste Runde. Aber auch das wird demnächsr sicherlich im Portal64 veröffentlicht. Außerdem gibt es genau hier - auf diese Homepage - einen Bericht über die nächste Runde.

Sonntag, 10. März 2019

Und zum Abschluss: 0:5-Klatsche und die rote Laterne


Die Saison ist mit dem heutigen Auswärtskampf gegen Fulda 5 zu Ende gegangen und eigentlich hätten wir auch eine echte Chance gehabt, hier noch etwas zu holen und zumindest den letzten Platz der Tabelle zu verhindern. Dies ist leider völlig gescheitert. Zunächst ist heute Morgen eine Spielerin ausgefallen, weshalb wir mit nur 4 Spielern antreten konnten. Trotzdem: Laura Vöcking, Philipp Seilius und Julia Vöcking spielten mit Gegnern "in Augenhöhe" (zwar nicht vom Alter her - aber von der Spielstärke) und Michelle Heß schlug sich zumindest recht wacker mit ihrem Gegner. Leider hatte die Runde kaum begonnen, war diese nach 8 Zügen für Philipp auch schon wieder vorbei. Somit stand es schon 0:2 gegen uns. Laura kam aus der Skandinavischen Verteidigung mit Weiß schnell in eine Stellung, wo einer ihrer Gäule kein Fluchtfeld mehr fand und spielte daher mit einer Leichtfigur weniger, und Julia gelang zwar die Eroberung einer Qualität - stellte dann später jedoch taktisch eine Leichtfigur ein und wurde dann auch Matt gesetzt. Auch Michelle musste die Segel streichen und irgendwann erlag Laura dann auch ihrem mittlerweile mit zwei Figuren vorn liegendem Gegner. Alles in Allem ein doch recht "ausbaufähiges" Ergebnis, welches uns nun auch den letzten Platz in der Abschlusstabelle bescherte.

Tabelle



Sonntag, 3. März 2019

DSAM Bad Wildungen: Zwei kommen durch

Heute war die Schlußrunde in der Deutschen-Schachamateurmeisterschaft in Bad Wildungen. Wie gestern in der Vorschau dargestellt, ging es für einige Hersfelder SpielerInnen mehr als "nur" gute Platzierungen und DWZ-Punkte. Bei drei dieser Hersfelder SpielerInnen waren noch die Preisränge und die damit verbundenen Qualifikation zur Endrunde in Greifweite.

5. Runde

Julia Vöcking beendete zuerst ihre Partie. Sie konnte ihren bisherigen Niederlage einen vollen Punkt anfügen. Etwas später beendete auch Dagmar Mehnert-Vöcking ihr Turnier, leider mit einer Niederlage. Dann passiert erstmal gar nichts... nach etwa 3 Stunden Spielzeit konnte ich (Eckhard Krauße) meine Partie gewinnen und damit meinen Score auf 4 Punkte erhöhen. Da in der C-Gruppe bereits einige Partien beendet waren, stand zu diesem Zeitpunkt bereits fest das in dieser Gruppe 4 Punkte zum Preisrang und Qualifikation reichen, für den Turniersieg sind allerdings 4 1/2 Zähler nötig.
Eine halbe Stunde später konnte auch Michael Vöcking seine Statistik mit einen hübschen Sieg aufhübschen. Nach über 4 Stunden Spielzeit brachte dann Laura Vöcking ihre Partie zu Ende. Leider mit einer Niederlage. Schade, Laura hat bei diesem Turnier derartig gut und ausdauernd gekämpft. dass ich gerade Ihr die Qualifikation zur Endrunde von Herzen gegönnt hätte. Aber so ein Schachturnier ist halt kein Wunschkonzert. Nach einem hart umkämpftem Endspiel ging Bernd Wildners Partie schließlich remis aus, womit er zwar den Turniersieg verpasst hat, aber mit 4 Punkten die Qualifikation geschafft hat.

Bei der Siegerehrung erfuhren wir dann auch unsere Platzierungen:

G-Gruppe (TWZ bis 1200, 48 TeilnehmerInnen)

Laura Vöcking                                    13.Platz  3 Punkte
Dagmar Mehnert-Vöcking                  46. Platz  1 Punkt (nur 3 Partien gespielt)
Julia Vöcking                                      47. Platz   1 Punkt

E- Gruppe (TWZ 1401-1600, 80 TeilnehmerInnen)

Michael Vöcking                                 33. Platz  3 Punkte

C-Gruppe (TWZ 1751-1900, 61 TeilnehmerInnen)

Bernd Wildner                                       2. Platz  4 Punkte
Eckhard Krauße                                     6. Platz  4 Punkte

Alle Ergebnisse aus Bad Wildungen


Samstag, 2. März 2019

DSAM Bad Wildungen: Wir erhöhen auf 8 Punkte

Jetzt sind es plötzlich 6 Hersfelder Spieler: Dagmar Mehnert-Vöcking ist gestern abend in Bad Wildungen eingetroffen und stieg in der 3. Runde ins Turnier ein.

3. Runde

In der G-Gruppe muß Julia Vöcking muß die nächste Niederlage einstecken. Dagmer Mehnert-Vöcking kann gleich ihre erste Partie gewinnen, Laura Vöcking gewinnt ebenfalls.
Auch Michael Vöcking beginnt in der E-Gruppe mit der Aufholjagd und bleibt siegreich-
In der C-Gruppe gewinnt Bernd Wildner seine dritte Partie. Ich selbst (Eckhard Krauße) hab zwar diesmal in der Eröffnug keine Probleme, aber dafür Lücken in der technischen Verwertung eines Endspieles mit Mehrqualle - ich lasse völlig unnötigerweise ein Dauerschach zu.
4 1/2 aus 6 sind aber eine gute Quote - könnte von mir aus so bleiben.

4. Runde

Bei Julia Vöcking läuft bei diesem Turnier nichts zusammen. Sie verliert erneut. Dagmar Mehnert Vöcking verliert ebenfalls, aber Laura Vöcking holt sich ihren dritten vollen Punkt. Michael Vöcking setzt seine Aufholjagd fort und gewinnt ebenfalls. Bernd Wildner einigt sich mit seinem Gegner im Mittelspiel auf remis und bewahrt sich so alle Chancen auf die Preisränge. Ich selbst kann meine Nachmittagspartie gewinnen.

Vorschau auf die Schlußrunde

Julia Vöcking will natürlich nach dieser Verlustserie endlich mal punkten. Bei Dagmar Mehnert-Vöcking (1 Punkt)  und Michael Vöcking (2 Punkte) geht es nur noch um die Platzierung, was dem Siegeswillen allerdings einen Abbruch tut.
Bei Laura Vöcking und Eckhard Krauße (jeweils 3 Punkte) wird es interessanter, da 4 Punkte in der Regel (wenn man nicht viel Pech bei der Buchholzwertung hat) für die Preisränge und die damit verbundene Qualifikation für das Finale bedeuten. Wir werden also mprgen bedingungslos auf Gewinn spielen müssen...
Bei Bernd Wildner (3 1/2 Punkte) könnte ein weitere Sieg sogar für den Turniersieg reichen.

Alle Ergebnissen aus Bad Wildugen

Freitag, 1. März 2019

DSAM Bad Wildungen: 4 1/2 Punkte zum Auftakt

Heute ist die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft in Bad Wildungen gestartet. Für den SK Turm Bad Hersfeld sind 5 SpielerInnen am Start.
Insgesamt spielen 380 Teilnehmer verteilt auf 7 nach Spielstärke gestaffelten Gruppen in einem sehr großen Turniersaal. Es ist trotzdem erstaunlich leise - die Spielbedingungen sind sehr gut. Einziger Nachteil: Durch die Größe krieg ich von den anderen Hersfelder Partien kaum etwas mit.

Rund 1

Laura Vöcking startet in der G-Gruppe (TWZ bis 1200) mit einem klaren Sieg. Julia Vöcking muß eine Niederlage hinnehmen.
Für Vater Michael Vöcking (E-Gruppe TWZ 1401-1600) beginnt dieses Turnier ebenfalls mit einer Niederlage.
In der C-Gruppe (TWZ 1751-1900) starten Bernd Wildner und meine Wenigkeit (Eckhard Krauße). Ich scheiter mal wieder an meinen Eröffnungskenntnissen, kann die Stellung aber grade noch so zusammenhalten und werde dafür mit einem Remis belohnt. Bernd Wildner hat von den Hersfeldern die längste Partie, gewinnt aber ein Turmendspiel mit Mehrbauern.

Runde 2

Nach einem guten Mittagessen wird alles (noch) besser - hab ich zumindest gehofft. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Familie Vöcking legt eine große Rochade hin (0-0-0). Ich komme (mal wieder) mit der gespielten Eröffnungsvariante nicht ganz zurecht und stehe nach 10 Zügen einfach schlecht. Da mein Gegner seine Chancen nicht konsequent nutzt, kann ich die Stellung langsam wieder ausgleichen und mit Glück und (unfreiwilliger) Hilfe meines Gegners letztlich sogar die Partie gewinnen.
Bernd Wildner hat wieder die längste Partie und fährt in dieser Runde den einzigen überzeugenden Hersfelder Sieg ein.

Alle Ergebnisse vom Turnier

Sonntag, 24. Februar 2019

Bezirksoberliga: Endlich wieder volle Mannschaftspunkte

Den letzten Mannschaftskampf in der Bezirksoberliga haben wir in der 3. Runde am 11.11. gewonnen. Kommt mir so vor als wäre das schon Ewigkeiten her, aber vielleicht bin ich da auch nur zu verwöhnt. Aber heute in der 7. Runde gegen die SG Springer Burghaun wurde das alles besser, auch wenn es zu Anfang gar nicht danach aussah.
Eckhard Krauße, Michael Vöcking, Peter Ernst - das waren unsere ersten 3 Bretter und auch gleichzeitig alle anwesenden Stammspieler. Als Ersatzspieler konnten wir mit Martin Landsiedel und Valentin Bauer zwei alte Haudegen verflichten und dann mit einem riesiger Lücke in der Altersstruktur die Teenies Laura Vöcking, Philipp Seilius und Lukas Kempf.
Unsere Mannschaftsführer Peter Ernst verlor leider recht früh. Kurze Zeit später mußte auch Philipp Seilius seinen König umlegen. Schade, Philipp hatte es geschafft seinem 500 DWZ-Punkte stärkeren Gegner eine Leichtfigur abzukombinieren. Aber dann kam die Nervosität, jugendliche Ungedult und plötzlich war das eine Niederlage....
Jetzt mussten wir einem 0:2 Rückstand hinterherlaufen. Lukas Kempf konnte seinem Gegner im späten Mittelspiel ebenfalls eine Leichtfigur abkombinieren - aber er lies sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und erzielte den Anschlußtreffer. Etwas später konnte Valentin Bauer dann den Gleichstand wieder herstellen.
Michael Vöcking gab seine Partie in ausgeglichener Stellung remis, seine Tochter Laura Vöcking tat es ihm gleich - allerdings in sehr unübersichtlicher, leicht chaotischer Stellung kurz vor Beginn der Zeitnotphase. Beide Remisen waren auch mannschaftstaktisch sehr günstig. Ich (Eckhard Krauße) hatte schon länger deutlichen Vorteil - den ich auch kurz nach den beiden Remisen zur 4:3 Führung nutzen konnte - und Martin Landsiedel hatte einen Mehrbauern, den er jetzt in aller Ruhe verwerten konnte, ohne ständig unter Gewinndruck zu stehen. Martin hat den Bauern zum Sieg verwerten können - 5:3 Endstand - aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen: Sollte die Verwertung auf zu große Schwierigkeiten treffen, muß man keine hohen Risiken eingehen - ein Remis würde notfalls auch zum Mannschaftssieg reichen.

Alle Ergebnisse im Portal64

Sonntag, 17. Februar 2019

Bezirksliga: Nächste 1:4-Klatsche für unsere Dritte

Leider haben wir wieder eine 1:4-Klatsche kassiert: Unser Gast Alsfeld 3 erschien im Schützenhaus am Jägersgraben mit John-William Luis (1149), Anton Antoniaddi (1217), Michael Honstein (1166), Noah Schlitt (978) und Karl Schlitt (-). Wir traten an mit Laura Vöcking (1201), Philipp Seilius (932), Christian Breitbart (763), Ariadne Gonzalez (-) und Rebeca Gonzalez (-).

Rein rechnerisch wäre bei dieser Konstellation von einem Erwartungswert von ca. 1,5 Punkten für uns auszugehen.

Aber nun zur Praxis:

Am Brett 1 spielte Laura zunächst recht solide mit Schwarz Französisch, sah sich dann aber genötigt, einen Angriff auf ihre zentralisierte Dame mit einem Läufer mit einem Gegenangriff auf die gegnerische Dame mit ihrem Läufer zu erwidern. Der dann folgende Schlagabtausch führte im Ergebnis dazu, dass sich Laura mit einer Leichtfigur weniger wiederfand. Dies konnte sie nicht mehr kompensieren, obwohl sie noch am längsten von allen kämpfte.

Am Brett 2 Spielte Philipp Sizilianisch und stand so lange gut, bis er übersah, dass sein durch die gegnerische Dame angegriffener Springer nicht wirklich gedeckt war, weil der deckende Bauer an seinen König gefesswelt wurde und die Leichtfigur war futsch. Kurze Zeit später schlug krachend ein Springer in seiner Stellung mit Familienschach ein. Danach war es auch sehr bald aus.

Am Brett 3 verteidigte sich Christian gegen Michael Honstein, verlor aber früh beide Zentralbauern und die gegnerischen bildeten ein Duo, welches sich unterstützt durch das gegnerische Figurenspiel immer weiter in seine Stellung schob und ihn einengte. Sein König befand sich dabei auch noch unrochiert in der Mitte. Der Figurenverlust war daher dann nur noch eine Frage der Zeit und er verlor.

Am Brett 4 spielte Ariadne recht lange ausgeglichen, bis die Stellung plötzlich kippte und verloren ging, die Schlüsselsituation ist mir leider entgangen.

Und am Brett 6 spielte Rebeca und schaffte es, einen gegnerischen Turm zu erobern. Diesen Vorteil hielt sie bis zum Ende fest und gewann, unser einziger Ehrenpunkt dieser Begegnung.