Sonntag, 16. Juni 2019

Erfolgreiche Teilnahme bei den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften

Gestern gingen die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Willingen zu Ende. Im April hatte sich Julia Vöcking als Überraschungssiegerin in der U10w nicht nur den Hessenmeistertitel gesichert, sondern sich damit auch das Startrecht bei den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften erworben.
Ihre Schwester Laura Vöcking fuhr mit nach Willingen und nahm am Begleitturnier (U25 C-Open) teil. Ebenfalls mit dabei: Michael Honstein (SV Alsfeld). Michael hat bei den Hessischen Meisterschaften hervorragend gespielt und sich einen Qualifikationsplatz in der Altersklasse U12 gesichert.
Es ist zwar nicht üblich auf der Hersfelder Hompage Spieler aus anderen Vereinen zu würdigen, aber vom Bezirk Osthessen nehmen auch nicht so häufig Spieler an deutschen Meisterschaften teil.


Bei 42 Teilnehmern nimmt Julia mit ihrer DWZ 812 den Startplatz 41 ein. Also für Julia 11 Partien  zum Lernen. Jede Partie die nicht verloren geht darf als Erfolg gewertet werden und die Tatsache, dass sie sich qualifiziert hat und mitspielen darf sollte Erfolg genug sein.
Gleich die ersten Runde beginnt mit einem Paukenschlag. Julia gewinnt gegen eine Gegnerin mit DWZ 1095 !. In der zweiten Runde bekommt Julia eine Gegnerin mit DWZ 1192 - und gewinnt auch diese Partie !! 
Also werden die Anforderungen nochmal gesteigert: Julia rückt an Brett 4 vor und ihre Gegnerin hat eine DWZ 1215. Da die ersten 5 Bretter Live ins Internet übertragen werden, spielt Julia zum ersten mal in ihrem Leben an einem LIVE Brett. Aber scheinbar läßt Julia sich von nichts beeindrucken: Sie gewinnt auch noch ihre dritte Partie !!!
Lassen sich die Anforderungen nochmal steigern? Ja. In der 4. Runde spielt Julia an Brett 2 gegen Alissa Wartenberg (DWZ 1291). Die ersten 3 Bretter jeder Altersklasse werden von IM Christof Sielecki und Gast (An diesem Tag GM Andreas Heimann) live kommentiert. Auch wenn bei den Kommentatoren die Altersklasse U10w nicht im Zentrum ihrer Betrachtungen steht: Julia dürfte wohl die einzige Hersfelder Spielerin sein, die von Mitgliedern der deutschen Schach-Elite öffentlich lobend erwähnt wird. 
Julia verliert diese Partie. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Ihre Gegnerin Alissa Wartenberg wird mit 10,5/11 überlegen Deutsche Meisterin und wird die deutschen Farben bei der nächsten Weltmeisterschaft vertreten.
Nach diesem Start bekommt Julia in den nächsten Runden nur noch Gegnerinnen mit vierstelliger DWZ, teilweise sogar ab 1200 aufwärts. Und wenn es nach diesem wahrlich einmaligen Turnierstart vielleicht etwas aus dem Blickfeld geraten ist: Julia kann mit Ihrer DWZ 812 naturgemäß nicht mithalten und verliert in Runde 5, 6 , 7 ....
Erst in Runde 10 bekommt sie Ihre erste Gegnerin mit dreistelliger DWZ: 922 - also nur 110 Punkte Vorsprung. Aber die Qualität dieser Partie ist nur ein Schatten dessen, was sie in den ersten 3 Runden aufs Brett gezaubert hat. Auch die letzte Partie (DWZ 839 - also ihre erste Gegnerin auf Augenhöhe) verliert sie.
In der Abschlußtabelle bleiben also 3 Punkte aus 11 Partien = Platz 39. Also doch alles verspielt und den Startrangplatz 41 nur minimal verbessert ?! Ein Blick in die DWZ-Auswertung führt noch mal ins Rampenlicht, was Julia hier geleistet hat: Sie hat ihre DWZ um 64 Punkte gesteigert. Bei dieser Gegnerschaft wären 1,7 Punkte zu erwarten gewesen - das hat sie in der Doppelrunde am ersten Tag bereits überboten.


Im C-Open (bis DWZ 1400) ist Laura bei 65 Teilnehmern mit ihrer DWZ 1172 an Startplatz 31 gesetzt, also ganz knapp in der vorderen Hälfte. Im C-Open werden 9 Runden gespielt und im Gegensatz zu ihrer Schwester beginnt das Turnier für Laura recht unspektakulär. In der ersten Runde gegen einen DWZ-losen Gegner gewonnen, in der 2. Runde gegen eine DWZ stärkeren (1296) verloren, in der dritten Runde gegen einen DWZ-losen Remis. Damit hat sie alle 3 möglichen Partieausgänge abgehakt.. Im Mittelteil des Turnieres steigert sie etwas ihre Ergebnisse,liefert aber keine großen Überraschungen:
Runde 4 Remis gegen DWZ 1262, Runde 5 Sieg gegen 1048, Runde 6 Remis gegen 1388.
Im letzten Turnierdrittel kommt Laura richtig in Fahrt. In Runde 7 nimmt sie mit einem Remis gegen 1181 Anlauf und besiegt in den beiden Schlußrunden 2 DWZ-stärkere Gegner (1371 und 1236)
In der Endtabelle belegt sie mit 4 Siegen, 4 Remisen bei einer Niederlage mit 6 Punkten Platz 11. Damit steigert sie ihre DWZ um 85 Punkte auf 1257.



In der Altersklasse U12 nimmt Michael Honstein (SV Alsfeld) mit einer DWZ 1378 den Startplatz 55 von 58 Teilnehmern ein. Ähnlich wie Julia in der U10w hat er also nichts zu verlieren und jede nicht verlorene Partie ist ein Erfolg.
Erst Im April hat Michael bei den Hessischen Meisterschaften seine DWZ von 1103 um unglaubliche 275 Punkte gesteigert. Natürlicherweise stellt sich bei einer derartig großen DWZ-Steigerung immer die Frage : Hat Michael seine Spielstärke wirklich derartig weit gesteigert oder war die Leistung bei der Hessenmeisterschaft "nur" ein positiver Ausrutscher?
Bei den deutschen Meisterschaften bekommt Michael in den 9 Runden eine ziemlich ausgeglichene Gegnerschaft. Bester Gegner: 1760, Schlechtester Gegner 1600. Michael schafft 3 Siege (bei 6 Niederlagen) und steigert seine DWZ um weitere 91 Punkte auf 1469 !!



Montag, 6. Mai 2019

Schachklub Turm Bad Hersfeld trauert um Henning Tuchow


Der SK Turm Bad Hersfeld trauert um Henning Tuchow, der am 24. April 2019 nach mehrmonatigem Leiden im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Mit seiner 42 Jahre währenden Mitgliedschaft zählte Henning Tuchow zu den treuesten Schachfreunden des Vereins. Lebhaften Anteil nahm er insbesondere an den Wettkämpfen der 1. Mannschaft, die er gerne besuchte und mit aufmerksamem Blick verfolgte. Für die jeweiligen Partien beurteilte er die Aussichten objektiv, in nüchterner Weise und mit der gebotenen Zurückhaltung; diese Eigenschaften prägten ihn auch beruflich durch seine Tätigkeit als Richter stark. Selbst setzte sich Henning Tuchow ans Brett gerade dann, wenn eine angespannte Personalsituation es erforderlich machte. So unterstützte er zum Beispiel am letzten Spieltag der Saison 2007/2008 die 2. Mannschaft, die mit einem legendären 4:4 gegen Fulda den Aufstieg in die Landesklasse perfekt machte. Für die Verantwortlichen des Vereins war sein diskreter und zuverlässiger Rat bei juristischen Fragen von unschätzbarem Wert. Der SK Turm Bad Hersfeld wird Henning Tuchow ein bleibendes und ehrendes Andenken bewahren.

2. Mannschaft Bezirksoberliga: Letzte Runde

"Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende"

Oder um es mit Schiller zu sagen: "Das war kein Heldenstück, Octavio!"

Die letzte Runde dieser Saison bestand im Auswärtskampf gegen Hünfeld. Wir wurden vorher informiert, dass Hünfeld nur mit 6 Brettern antrat, und wir führten daher schon von Anfang an mit 2 Punkten. Brett 1 und 7 hatten wir kampflos gewonnen. Dennoch war das Kräfteverhältnis der Spieler sehr ungleich zugunsten Hünfelds, da wir nur mit zwei Stammspielern am Start waren. So wie es aussieht hatte ich mit DWZ 1488 gegen
Jan Blanquett  mit DWZ 1607 noch die größten Chancen, alle anderen hatten gegen eine deutlich höhere DWZ-Differenz zu kämpfen. Ich will hier aber nicht groß rumopfern, quasi 6:0 für Hünfeld war dann trotzdem ein etwas ärgerlicher Schlussstrich unter die Saison. Ein halber Punkt wäre bei mir trotz des Minusbauers im Turmendspiel noch möglich gewesen, wenn ich es nicht versaut hätte. Die anderen haben ihr Bestes gegeben und hatten für ihre jeweilige Spielstärke hammerharte Gegner. Familie Kempf war wieder mal mit Vater, Sohn und Auto dabei und ich weiß nicht, was wir diese Saison ohne sie gemacht hätten.

In der Abschlusstabelle der Bezirksoberliga belegen wir Platz 8 von 10:

https://hessen.portal64.de/ergebnisse/show/2018/1025/tabelle/

Tabelle

Samstag, 20. April 2019

Zentrales Lager: Schlußrunde und Nachbetrachtung

Das Zentrale Lager 2019 ging heute zu Ende. In der Schlußrunde gab es in der U12 die etwas ungünstige Paarung Julia Vöcking vs Philipp Seilius. Philipp konnte sich hier durchsetzen und seinen 4. Punkt einfahren. Christian Breitbarth (U14) verliert. Lennart Greb (U16) holt sein fünftes Remis in Folge. In der U18 spielt Jona Rössing ebenfalls Remis. Im Mädchenturnier bekommt Laura Vöcking ihre erste Gegnerin auf Augenhöhe, und verliert etwas unglücklich. Semen Bauer (U18-Open) erzielt zum Abschluß nochmal den ganzen Punkt und überschreitet damit die 50%-Marke.

Nachbetrachtung

Es war eine erfolgreiche Hessenmeisterschaft. Spielbedingungen, Freizeitprogramm und das allgemeine "Flair" wie immer sehr gut: Hier ein großes Kompliment an die Hessische Schachjugend! (Weil diese Rahmenbedingungen ja schon seit Jahren auf diesen sehr hohen Niveau sind, vergisst man nur allzu leicht, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.)
Unsere Spieler haben die angebotene Vorbereitung gut angenommen und im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten gutes Schach gespielt. Als Highlight holt sich Julia Vöcking zur Überraschung aller den Hessenmeistertitel U10w und qualifiziert sich damit zur deutschen Meisterschaft.
Auch wenn in einzelnen Partien natürlich auch mal was schief gelaufen ist: Was will man den mehr um zufrieden zu sein ?

Lukas Kempf (U10): 4,5 aus 7, Erst-DWZ 978
Bei seiner ersten Hessenmeisterschaft so deutlich über der 50% Marke zu liegen ist eine Super-Leistung, die bisher nur ganz wenige Spieler geschafft haben.

Julia Vöcking (U10 + U12): 8 aus 16, DWZ-Differenz +35
Julia hat beide Turniere mitgespielt. In der U10 ein Riesenerfolg mit 5/7 und den schon mehrfach erwähnten Hessenmeistertitel, danach erzielt sie in die U12 mit 3/9 ein mäßiges Ergebnis. Die U12 Ergebnisse sollte man hier nicht zu stark gewichten. 2 Turniere hintereinander gehen an die Substanz.

Philipp Seilius (U12): 4 aus 9, DWZ-Differenz -14
Philipp hat genau die Leistung gebracht, die nach seiner DWZ zu erwarten war (knapp unter 50%, nur minimale DWZ-Schwankung).

Christian Breitbart (U14): 1 aus 7, DWZ-Differenz + 58
Christian hat sich als Bezirksmeister für dieses Turnier qualifiziert und hat beschlossen auch teilzunehmen. Beachtlich, denn wenn jeder Gegner mehr als 500 DWZ-Punkte Vorsprung hat, sind hier ganz klar 7 Niederlagen zu erwarten und dieser Herausforderung stellt sich nicht jeder.
"Nur" 6 Partien verloren aber 1 mal gewonnen!

Lennart Greb (U16): 2,5 aus 7,  DWZ-Differenz - 56
Zwei Auftaktniederlagen und dann 5 mal Remis in Folge. Das war nicht Lennarts bestes Turnier, aber das passiert halt dann und wann.

Jona Rössing (U18): 3 aus 7,  DWZ-Differenz + 22
Bei seiner letzten Hessenmeisterschaft wollte Jona eigentlich die 50% holen. Hat nicht ganz geklappt, aber 3 Punkte sind bei starker Gegnerschaft auch kein schlechtes Ergebnis.

Laura Vöcking (U14w-U18w), 3 aus 7, DWZ-Differenz - 19
Laura hatte eine sehr ungleichmäßige Gegnerschaft: Drei Gegnerinnen mit deutlicher DWZ-Überlegenheit, drei Gegnerinnen mit deutlicher schlechterer DWZ. Gegen die guten verloren, gegen die schlechten gewonnen. In der letzten Runde bekommt sie ihre einzige Gegnerin mit ungefähr gleicher DWZ und verliert etwas unglücklich.

Semen Bauer (U18-Open): 4  aus 7, Erst-DWZ 1099
Mit seinen Schlußrundensieg noch die 50%-Marke überschritten. Ein gutes Ergebnis, was mit einer entsprechend guten Erst-DWZ belohnt wird.

Freitag, 19. April 2019

Zentrales Lager: Punkteregen für Bad Hersfeld

(von Jona Rößing)

Philipp Seilius und Julia Vöcking gelang jeweils ein Sieg in der U12.
Auch bei den Mädchen überzeugte Laura Vöcking gegen ihre Gegnerin.
In der U14 schlug sich Christian Breitbart wacker gegen seinen DWZ-mäßig hochüberlegenen Gegner mit dem festen Willen, auf seinen gestrigen Sieg eine weitere Sensation folgen zu lassen. Letztendlich musste er sich dann doch gegen seinen Gegner geschlagen geben.
Im U18-Open spielte Semen Bauer mit weiß eine italienische Partie, in der er zunächst eine ausgeglichene Stellung erreichte. Diese konnte er jedoch durch die "Ungenauigkeiten" seines Gegners zu seinem Vorteil ausbauen und zum vollen Punkt verwerten.
Tandemmeister Lennart Greb erreichte in der U16 eine sehr scharfe und taktische Stellung. Sein Angriff war deutlich aggressiver und es sah so aus, als könne sein Gegner jenen nicht mehr abwehren.
Doch durch ein Mannöver, das in Lennarts Zeitnot schwer zu sehen war, gelang seinem Gegner das Dauerschach. Nebenbei möchte ich anmerken, dass Lennart Zweiter im Tischtennsturnier wurde.
Meine Partie in der U18 remiserte ich (Jona Rößing) ebenfalls. Im Pirc nutzte ich meinen zwischenzeitlichen  Vorteil nicht aus.

Unter dem Strich ein wirklich erfreuliches Ergebnis - der bis jetzt punktemäßig beste Tag für unsere Spieler und Spielerinnen. Vielleicht wird der heutige Punktestand sogar noch ausgebaut. In diesem Moment sitzen Julia und Philipp in der U12 an ihrer Nachmittagspartie.

Nachtrag (von Eckhard Krauße)

Die 8. Runde der U12 ist beendet. Julia Vöcking überspielt klar ihren Gegner und bekommt ihren dritten Punkt. Philipp Seilius spielt außergewöhnlich lange (manchmal fruchtet es doch, wenn man immer wieder das zu schnelle Ziehen bei Kindern anmeckert) wird aber nicht belohnt und verliert diese Partie.

Donnerstag, 18. April 2019

Zentrals Lager: Runde 5 + Runde 6 der U12

Das sieht wieder recht gut aus. Leider nicht in der U12... Philipp Seilius hat etwas Lospech und muß gegen einen 1400er antreten, nicht unerwartet ist das etwas zu viel Spielstärke um das Punktekonto auszubauen. Julia Vöcking schafft es (endlich mal wieder) ihren Gegner an die Wand zu spielen - und übersieht dann ein zweizügiges Gegenmatt.
Dafür schafft Christian Breitbart (U14) endlich seinen angestrebten Überraschungssieg. Dieser eine Sieg ist schon mehr als ihm nach seiner DWZ "zusteht" und die Motivaton ist hoch dieses Kunststück in den verbleibenden beiden Runden noch einmal zu wiederholen.
Lennart Greb (U16) erspielt sein drittes Remis in Folge, Jona Rössing (U18) holt sich seinen zweiten vollen Punkt.
In der Mädchengruppe unterliegt Laura Vöcking der Hessenmeisterin 2018 U14w.
Semen Bauer (U18-Open) verliert.


Mittwoch, 17. April 2019

Zentrales Lager: Rurnde 5 der U12

Die 6. Runde der U12 ist zwar noch nicht beendet, aber unsere Helden haben ihre Partie bereits beendet. Julia Vöcking  verliert, Philipp Seilius holt seinen zweiten Sieg und kämpft sich damit etwas ans Mittelfeld ran.

Zentrales Lager: Runde 4

Gestern Abend wurde das traditionelle Tamdemturnier gespielt. Lennart Greb ist es gelungen, seinen Vorjahressieg zu wiederholen.
Herzlichen Glückwunsch !!
Im "richtigen" Schach fand heute morgen in allen Altersklassen die 4. Runde statt.
In der U12 gab es leider 2 Niederlagen. Aber Julia Vöcking und Philipp Seilius dürfen heute Abend noch mal ans Brett und die 5. Runde ausfechten.
Christian Breitbahrt zahlt in der U14 weiter Lehrgeld.
In der U16 tastet sich Lennart Greb mit seinem zweiten remis langsam ans Mittelfeld ran. Jona Rössing (U18) unterschätzt nach einen Bauernverlust die eigenen aktiven Angriffsöglichkeiten und wickelt stattdessen in ein schlechtes Endspiel ab, welches sich dann als klar verloren erweist.
Laura Vöcking (U14w-U18w) und Semen Bauer (U18 Open) erzielen jeweils ihren zweiten Sieg, und sind damit derzeit die einzigen Hersfelder, die die 50% Marke halten können.

Dienstag, 16. April 2019

Zentrales Lager: Runde 3

Die dritte Runde verlief leider ebenso wenig erfreulich wie die Erste. Lennart Greb konnte in der U16 sein erstes Remis erzielen, Semen Bauer ( U18 Open) holte sich seinen ersten vollen Punkt... das war es aber leider auch schon. Der Rest der Mannschaft musste sich mit einer Niederlage abfinden.

Montag, 15. April 2019

Zentrales Lager: Start der Altersklassen U12-U18

Heute sind die Altersklassen U12 bis U18 gestartet. Erstmalig sind wir Hersfelder in allen Altersklassen vertreten. Allerdings sind unsere Mannen (und Männinen) auch in allen Altersklassen in der unteren DWZ-Hälfte gesetzt, ein zweiter Hessenmeistertitel ist daher nicht unbedingt zu erwarten.
In der ersten Runde gab es auch dementsprechend häufig Niederlagen.
In der U12 (64 Teilnehmer) verlor die frischgebackene U10w Hessenmeisterin Julia Vöcking (an Platz 48 gesetzt) ihre Auftaktpartie ebenso wie Philipp Seilius (an Platz 41 gesetzt).In der Nachmittagsrunde konnten beide dann einen klaren Sieg erringen und ihr Punktekonto wieder ausgleichen. Morgen früh bekommen dann beide in der 3. Runde einen "DWZ-überlegenen" Gegner.
In der U14 hat Christian Breitbart, wenn man es rein nach der DWZ betrachtet, gar nichts zu melden. Mit seiner DWZ von 814 startet er von Rang 14 (von 14 Teilnehmern), der Rang 13 hat bereits DWZ 1298 - also schlappe 484 Punkte Vorsprung. Damit ist er das ganze Turnier über in jeder Runde der Underdog und jede nicht-verlorene Partie ein Riesen Gewinn. In den heutigen beiden Runden klappe es noch nicht mit der Überraschung.
Lennart ist in der U16 auf Startrang 13 gemeldet (von 18 Teilnehmern). Auch er verlor beide Auftaktrunden.
Jona Rößing schafft in der U18 (an 17 gesetzt bei 18 Teilnehmern) gleich in der ersten Runde die erste Überaschung für Hersfeld: mit einem schön rausgespielten Sieg. In der zweiten Runde mußte auch er eine Niederlage einstecken.
Im Mädchenturier (U14w-U18w) ist Laura Vöcking an Platz 17 von 24 gesetzt. Die erste Runde wird nach harten Kampf verloren, in der zweiten Runde wird mit einem klaren Sieg das Punktekonto wieder ausgeglichen.
Für Semen Bauer ist das U18 Open (60 Teilnehmer) sein erstes DWZ gewertetes Turnier.Mangels bisheriger Turnierergebnisse kann ich nicht genau einschätzen wie stark Semen denn wirklich spielt, aber die ersten beiden Runden gingen erst mal verloren.

Detaillierte Ergebnisse auf der Notfallseite der Hessischen Schachjugend

(Die Hompage der Hessischen Schachjugend funktioniert leider immer noch nicht)

Sonntag, 14. April 2019

Zentrles Lager U10: Wir haben eine Hessenmeisterin

Die Schlußrunde in der U10 lief aus Hersfelder Sicht optimal. Lukas Kempf gewinnt und landet mit 4,5 Punkten in der Endtabelle auf Platz 19. Ein hervoragendes Ergebnis, das aber von Julia Vöcking noch getoppt wird: Julia gewinnt in der Schlußrunde ebenfalls, landet mit 5 Punkten aus 7 Runden auf Platz 11und ist damit
Hessenmeisterin der Altersklasse U10w
( Bild folgt)

Zentrales Lager: Ergebnisse der Runde 6

Luka Kempf verliert in der 6. Runde. Schade, aber wenn man sich nit 3,5/5 bis ans Brett 7 vorkämpft, hat das den natürlichen Nachteil, dass da sehr anspruchsvolle Aufgaben warten. Oben wird die Luft halt dünn....
Julia Vöcking schafft ihren 4. Sieg. Damit ist sie jetzt eine von drei Mädels mit 4 Punkten. Sie braucht jetzt mindestens ein Remis in der Schlußrunde fürs Edelmetall, Bei einem Sieg.... naja, hängt davon ab, wie die beiden anderen 4-Punkte-Mädels spielen.
Hoffnung, Hoffnung, schön wärs - aber vor dem Ruhm hat sie noch einen sehr starken Gegner vor der Brust - sollten meine Hoffnungen enttäuscht werden, ist das auch keine Schande.

Samstag, 13. April 2019

Zentrales Lager: U10 schon wieder fast vorbei

Gestern begann in Bad Homburg das Zentrale Lager mit der Altersklasse U10. Gestern abend kam ich nicht zum schreiben - jetzt sind schon 5 von 7 Runden gespielt.
Da ich erst ab morgen vor Ort bin, kann ich auch nur mit der Weitergabe der nackten Ergebnisse dienen. Diese sehen aber sehr gut aus: Lukas Kempf hat aktuell 3,5 Punkte und liegt im Zwischenstand auf Rang 15 (von 92 Teilnehmern). Julia Vöcking hat aktuell 3 Punkte und damit Rang 37. In der Mädchenwertung belegt sie derzeit Rang 5.

Gut spielen könnt Ihr offensichtlich. Morgen noch ein guter Schlußspurt und ihr liefert die ganz großen Überraschungen ab.  Ich drück euch beide die Daumen!!

Die Webseite der Hessischen Schachjugend hat übrigens derzeit ein Problem und ist nicht zu erreichen. Die Hessische Schachjugend hat deshalb extra zum Zentralen Lager eine vorübergehende Notfallseite eingerichtet.

Mittwoch, 10. April 2019

Die Polo-Shirts sind eingetroffen!


Völlig unerwartet und genau pünktlich zum Zentralen Lager sind sie geliefert worden!

Preis: 20 €/Stück.

Diejenigen, welche vorbestellt hatten und in Bad Homburg dabei sein werden, bekommen es natürlich schon dort (und werden es dann auch hoffentlich sofort anziehen!).





Samstag, 6. April 2019

Deutschlandfinale Mädchen Grand Prix: 2 mal Bronze für Medina Gonzalez

Bereits letztes Wochenende (29. - 31.03.) fand in Limburg das Deutschlandfinale des Mädchen-Grand-Pix statt. Für den SK Turm Bad Hersfeld waren Angelina Donchev und die Zwillingsschwestern Ariadne und Rebeca Medina Gonzalez am Start in der Altersgruppe U10/U12.

Angelina war als U10 Spielerin einer der Jüngsten  Als eine von zwei Spielerinnen ohne DWZ wurde sie an Startplatz 15 von 16 Teilnehmerinnen gesetzt und belegt nach 5 Runden CH-System mit einem Punkt in der Schlußtabelle den 15. Platz.
15. Platz hört sich jetzt nicht so toll an - man sollte dabei aber nicht vergessen, dass sich das um ein Deutschlandfinale handelt mit entsprechend spielstarken Teilnehmerfeld!

Umso beeindruckender die Leistungen von Ariadne und Rebeca Medina-Gonzalez (U12). Beide konnten 3 Punkte erringen. Sie schaften es sogar sie gleiche Buchholz zu erreichen und die gleiche Sonneborn-Berger-Wertung aufzuweisen. Damit erreichten sie gemeinsam die Plätze 3+4 und damit wäre nach Turnierreglement ein Stichkampf um Platz 3 nötig gewesen.
Da Schachspieler aber etwas humaner sind als römische Gladiatoren, wurde kurzerhand beschlossen dass Zwillingsschwestern sich nicht bis aufs Blut für einen Pokal bekämpfen müssen, sondern Pokal und dritten Platz auch in schwesterlicher Eintracht gemeinsam entgegen nehmen und teilen dürfen.

Tabelle

Bericht der deutschen Schachjugend

Montag, 25. März 2019

Hessische Mädchen-Mannschafts-Meisterschaft

Am Samstag fand in Offenbach die diesjährige Hessische Mädchen-Mannschafts-Meisterschaft statt. Letztes Jahr hatten wir mit unserer U12-Mannschaft in der Schlußtabelle den 4. Platz belegt und damit den Hessenmeistertitel in der Altersklasse U14 errungen.
Dieses Jahr starteten wir mit zwei Mannschaften und hatten das heimliche (oder unheimliche) Verlangen mit zwei Hessenmeistertitel den Heimweg anzutreten.

Bei unserer zweiten Mannschaft (U12) lief dass leider nicht so ganz toll. Angelina Doncev und Michelle Heß haben an den Brettern 3 und 4 gut gepunktet und konnten mit den anderen Mannschaften voll mithalten, aber Julia Vöcking und Charly Fizer haben beide einen schlechten Tag erwischt und konnten kaum Punkte beisteuern. Wir haben den 7. Tabellenplatz erreicht - zum erhofften Hessenmeistertitel in der Altersklasse U12 wäre allerdings der 6. Platz notwendig gewesen.

Unsere U14 Mannschaft hat die Erwartungen nicht erfüllt, die hat alle Erwartungen deutlich übertroffen.
Nach klaren Siegen gegen unsere Zweite, Hainstädt und Nidderau 2 trafen wir auf Offenbach. (DWZ-Schnitt 1511) und erzielen mit einer 1,5:2,5 Niederlage ein mehr als achtbares Ergebniss. (Lisa Landsiedel, unsere Gastspielerin aus Schenklengsfeld, überspielt in einer wunderbaren Partie eine Hessische Kaderspielerin). Danach erzielen wir gegen Bad Homburg ein 2:2. Und diese Ergebnis war für Bad Homburg geschmeichelt - eines unserer Mädels verliert in Zeitnot ein deutlich besseres Leichtfigurenendspiel. Aber was solls - wir haben gegenüber Bad Homburg mehr Brettpunkte und kämpfen ab jetzt um Platz 2.
2 Runden vor Schluß erwischt es uns dann gegen Mörfelden. Bei einer 2:1 Führung bekommt unser Mädel in beiderseitiger Zeitnot ein Remis-Angebot, realisiert aber nicht das das Remis zum Sieg reicht, lehnt ab, und verliert die Zeitnotschlacht.
Wenn man diese kleinen Mißgeschicke beschreibt, verliert man leider allzu leicht den Blick fürs Wesentlich.
Unsere Spielerinnen haben ein Super Turnier hingelegt !!

Brett 1 Laura Vöcking                       6 aus 9
Brett 2 Lisa Landsiedel                      7,5 aus 9
Brett 3 Ariadnde Medina Gonzalez    7,5 aus 9
Brett 4 Rebecca Medina Gonzalez      8 aus 9

5 Mannschaften wurden mit 4:0 besiegt, eine mit 3,5:0,5    !!!

Wir haben um Platz 2 gekämpft  -  und einen deutlichen Vorsprung auf Platz 4  !!!

Wir sind     Hessischer Mannschaftsmeister U16w

Rangliste: Stand nach der 9. Runde 
RangMNrMannschaftTWZ12345678910Man.Pkt.Brt.P
1.1.VSG Offenbach1511**4444444418 - 034.5
2.2.SK Bad Homburg13490**244443415 - 328.5
3.3.SK Turm Bad Hersf9592**42444414 - 429.0
4.7.TuS Makkabi Wiesb729000**13410 - 817.5
5.4.Sfr. Mörfelden-Wa867002**224449 - 919.5
6.6.SV Oberursel745000½2**349 - 915.5
7.8.SK Turm Bad Hersf647000321**047 - 1112.5
8.9.Hainstädter SC64101½10½4**245 - 1313.0
9.5.SC Nidderau 17980½0½02**3 - 159.5
10.10.SC Nidderau 260000000000½**0 - 180.5

Sonntag, 24. März 2019

Bezirksoberliga Runde 8


Die Zweite hat heute "auf eigenem Platz" durch Rotenburg ordentlich was auf die Mütze bekommen, um es kurz zu machen 1,5:6,5. Nach diesem Ergebnis habe ich jedoch zuhause noch mal gerechnet, unter Berücksichtigung der geschätzten Spielstärke der Teilnehmer ohne DWZ, entsprach das Ergebnis fast dem Erwartungswert: Rotenburg 1580 - Hersfeld 1350. Prognose 6,3 zu 1,7. Dennoch wäre konkret sicher etwas mehr drin gewesen: Ich selbst habe ab Brett 2 eine tolle Angriffsstellung durch ein übersehenes Zwischenschach vermasselt, und Fynn Wolf hat sich einen über 5-Stündigen Kampf gegen Uwe Brehm geliefert, wo zum Schluss die Bauernmehrheit die Entscheidung brachte.

Hervorheben möchte ich an dieser Stelle mal die Familie Kempf: Erst im Januar überhaupt in den Verein eingetreten, habe ich sie mehrmals in aller letzter Minute gefragt, ob sie nicht einspringen und noch nicht besetzte Bretter besetzten könnten. Das haben Vater und Sohn Kempf (Andreas und Lukas) nun auch jedes Mal getan (Wobei Vater Andreas auch schon gleichzeitig als Fahrer einsprang), und nicht nur einfach "besetzt", Lukas hat sogar als DWZ-loser Vereinsneuling bereits DWZ>1200 geschlagen und heute gegen DWZ 1396 Remis gespielt! Er und Martin Landsiedel waren somit die Einzigen, die nicht verloren haben.

Sonntag, 17. März 2019

Viererpokal: Einmal weiter, einmal nicht

Haute war der Bezirkstag und anschließend (Start 14:00 Uhr) die erste Runde im Pokal. Über den Bezirkstag kann ich nichts sagen, da nicht anwesend. Ich gehe mal davon aus: Wenn es wichtige Ergabnisse gab, stehen  die demnächst auf der Hompage des Bezirkes Osthessen.

Beim Pokal waren 11 Mannschaften gemeldet, davon 2 vom SK Turm Bad Hersfeld. Unsere Zweite, in  der Aufstellung Michael Vöcking, Peter Ernst, Charly Fizer und Philipp Seilius wurde gegen den SC Ehrenberg gelost. Sie haben sich gegen eine nach DWZ deutlich überlegene Mannschaft nach Kräften gewehrt. Aber für Kampfgeist wurde dann letzlich nur Peter Ernst mit einem Remis belohnt, die anderen drei Partien gingen verloren.
Genau anders herum verlief der Kampf unserer ersten Mannschaft. Hier waren wir gegen SV Alsfeld die nach DWZ überlegene Mannschaft. Manfred Willich, Eckhard Krauße und Fynn Wolf fuhren volle Punkte ein, Lennard Greb erreichte ein Remis.

Damit hat unsere Erste Mannschaft den Einzug in die nächste Runde geschafft. Derzeit habe ich noch keine Infos über die anderen Wettkämpfe und auch keine Termine/Gegner für die nächste Runde. Aber auch das wird demnächsr sicherlich im Portal64 veröffentlicht. Außerdem gibt es genau hier - auf diese Homepage - einen Bericht über die nächste Runde.

Sonntag, 10. März 2019

Und zum Abschluss: 0:5-Klatsche und die rote Laterne


Die Saison ist mit dem heutigen Auswärtskampf gegen Fulda 5 zu Ende gegangen und eigentlich hätten wir auch eine echte Chance gehabt, hier noch etwas zu holen und zumindest den letzten Platz der Tabelle zu verhindern. Dies ist leider völlig gescheitert. Zunächst ist heute Morgen eine Spielerin ausgefallen, weshalb wir mit nur 4 Spielern antreten konnten. Trotzdem: Laura Vöcking, Philipp Seilius und Julia Vöcking spielten mit Gegnern "in Augenhöhe" (zwar nicht vom Alter her - aber von der Spielstärke) und Michelle Heß schlug sich zumindest recht wacker mit ihrem Gegner. Leider hatte die Runde kaum begonnen, war diese nach 8 Zügen für Philipp auch schon wieder vorbei. Somit stand es schon 0:2 gegen uns. Laura kam aus der Skandinavischen Verteidigung mit Weiß schnell in eine Stellung, wo einer ihrer Gäule kein Fluchtfeld mehr fand und spielte daher mit einer Leichtfigur weniger, und Julia gelang zwar die Eroberung einer Qualität - stellte dann später jedoch taktisch eine Leichtfigur ein und wurde dann auch Matt gesetzt. Auch Michelle musste die Segel streichen und irgendwann erlag Laura dann auch ihrem mittlerweile mit zwei Figuren vorn liegendem Gegner. Alles in Allem ein doch recht "ausbaufähiges" Ergebnis, welches uns nun auch den letzten Platz in der Abschlusstabelle bescherte.

Tabelle



Sonntag, 3. März 2019

DSAM Bad Wildungen: Zwei kommen durch

Heute war die Schlußrunde in der Deutschen-Schachamateurmeisterschaft in Bad Wildungen. Wie gestern in der Vorschau dargestellt, ging es für einige Hersfelder SpielerInnen mehr als "nur" gute Platzierungen und DWZ-Punkte. Bei drei dieser Hersfelder SpielerInnen waren noch die Preisränge und die damit verbundenen Qualifikation zur Endrunde in Greifweite.

5. Runde

Julia Vöcking beendete zuerst ihre Partie. Sie konnte ihren bisherigen Niederlage einen vollen Punkt anfügen. Etwas später beendete auch Dagmar Mehnert-Vöcking ihr Turnier, leider mit einer Niederlage. Dann passiert erstmal gar nichts... nach etwa 3 Stunden Spielzeit konnte ich (Eckhard Krauße) meine Partie gewinnen und damit meinen Score auf 4 Punkte erhöhen. Da in der C-Gruppe bereits einige Partien beendet waren, stand zu diesem Zeitpunkt bereits fest das in dieser Gruppe 4 Punkte zum Preisrang und Qualifikation reichen, für den Turniersieg sind allerdings 4 1/2 Zähler nötig.
Eine halbe Stunde später konnte auch Michael Vöcking seine Statistik mit einen hübschen Sieg aufhübschen. Nach über 4 Stunden Spielzeit brachte dann Laura Vöcking ihre Partie zu Ende. Leider mit einer Niederlage. Schade, Laura hat bei diesem Turnier derartig gut und ausdauernd gekämpft. dass ich gerade Ihr die Qualifikation zur Endrunde von Herzen gegönnt hätte. Aber so ein Schachturnier ist halt kein Wunschkonzert. Nach einem hart umkämpftem Endspiel ging Bernd Wildners Partie schließlich remis aus, womit er zwar den Turniersieg verpasst hat, aber mit 4 Punkten die Qualifikation geschafft hat.

Bei der Siegerehrung erfuhren wir dann auch unsere Platzierungen:

G-Gruppe (TWZ bis 1200, 48 TeilnehmerInnen)

Laura Vöcking                                    13.Platz  3 Punkte
Dagmar Mehnert-Vöcking                  46. Platz  1 Punkt (nur 3 Partien gespielt)
Julia Vöcking                                      47. Platz   1 Punkt

E- Gruppe (TWZ 1401-1600, 80 TeilnehmerInnen)

Michael Vöcking                                 33. Platz  3 Punkte

C-Gruppe (TWZ 1751-1900, 61 TeilnehmerInnen)

Bernd Wildner                                       2. Platz  4 Punkte
Eckhard Krauße                                     6. Platz  4 Punkte

Alle Ergebnisse aus Bad Wildungen


Samstag, 2. März 2019

DSAM Bad Wildungen: Wir erhöhen auf 8 Punkte

Jetzt sind es plötzlich 6 Hersfelder Spieler: Dagmar Mehnert-Vöcking ist gestern abend in Bad Wildungen eingetroffen und stieg in der 3. Runde ins Turnier ein.

3. Runde

In der G-Gruppe muß Julia Vöcking muß die nächste Niederlage einstecken. Dagmer Mehnert-Vöcking kann gleich ihre erste Partie gewinnen, Laura Vöcking gewinnt ebenfalls.
Auch Michael Vöcking beginnt in der E-Gruppe mit der Aufholjagd und bleibt siegreich-
In der C-Gruppe gewinnt Bernd Wildner seine dritte Partie. Ich selbst (Eckhard Krauße) hab zwar diesmal in der Eröffnug keine Probleme, aber dafür Lücken in der technischen Verwertung eines Endspieles mit Mehrqualle - ich lasse völlig unnötigerweise ein Dauerschach zu.
4 1/2 aus 6 sind aber eine gute Quote - könnte von mir aus so bleiben.

4. Runde

Bei Julia Vöcking läuft bei diesem Turnier nichts zusammen. Sie verliert erneut. Dagmar Mehnert Vöcking verliert ebenfalls, aber Laura Vöcking holt sich ihren dritten vollen Punkt. Michael Vöcking setzt seine Aufholjagd fort und gewinnt ebenfalls. Bernd Wildner einigt sich mit seinem Gegner im Mittelspiel auf remis und bewahrt sich so alle Chancen auf die Preisränge. Ich selbst kann meine Nachmittagspartie gewinnen.

Vorschau auf die Schlußrunde

Julia Vöcking will natürlich nach dieser Verlustserie endlich mal punkten. Bei Dagmar Mehnert-Vöcking (1 Punkt)  und Michael Vöcking (2 Punkte) geht es nur noch um die Platzierung, was dem Siegeswillen allerdings einen Abbruch tut.
Bei Laura Vöcking und Eckhard Krauße (jeweils 3 Punkte) wird es interessanter, da 4 Punkte in der Regel (wenn man nicht viel Pech bei der Buchholzwertung hat) für die Preisränge und die damit verbundene Qualifikation für das Finale bedeuten. Wir werden also mprgen bedingungslos auf Gewinn spielen müssen...
Bei Bernd Wildner (3 1/2 Punkte) könnte ein weitere Sieg sogar für den Turniersieg reichen.

Alle Ergebnissen aus Bad Wildugen

Freitag, 1. März 2019

DSAM Bad Wildungen: 4 1/2 Punkte zum Auftakt

Heute ist die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft in Bad Wildungen gestartet. Für den SK Turm Bad Hersfeld sind 5 SpielerInnen am Start.
Insgesamt spielen 380 Teilnehmer verteilt auf 7 nach Spielstärke gestaffelten Gruppen in einem sehr großen Turniersaal. Es ist trotzdem erstaunlich leise - die Spielbedingungen sind sehr gut. Einziger Nachteil: Durch die Größe krieg ich von den anderen Hersfelder Partien kaum etwas mit.

Rund 1

Laura Vöcking startet in der G-Gruppe (TWZ bis 1200) mit einem klaren Sieg. Julia Vöcking muß eine Niederlage hinnehmen.
Für Vater Michael Vöcking (E-Gruppe TWZ 1401-1600) beginnt dieses Turnier ebenfalls mit einer Niederlage.
In der C-Gruppe (TWZ 1751-1900) starten Bernd Wildner und meine Wenigkeit (Eckhard Krauße). Ich scheiter mal wieder an meinen Eröffnungskenntnissen, kann die Stellung aber grade noch so zusammenhalten und werde dafür mit einem Remis belohnt. Bernd Wildner hat von den Hersfeldern die längste Partie, gewinnt aber ein Turmendspiel mit Mehrbauern.

Runde 2

Nach einem guten Mittagessen wird alles (noch) besser - hab ich zumindest gehofft. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Familie Vöcking legt eine große Rochade hin (0-0-0). Ich komme (mal wieder) mit der gespielten Eröffnungsvariante nicht ganz zurecht und stehe nach 10 Zügen einfach schlecht. Da mein Gegner seine Chancen nicht konsequent nutzt, kann ich die Stellung langsam wieder ausgleichen und mit Glück und (unfreiwilliger) Hilfe meines Gegners letztlich sogar die Partie gewinnen.
Bernd Wildner hat wieder die längste Partie und fährt in dieser Runde den einzigen überzeugenden Hersfelder Sieg ein.

Alle Ergebnisse vom Turnier

Sonntag, 24. Februar 2019

Bezirksoberliga: Endlich wieder volle Mannschaftspunkte

Den letzten Mannschaftskampf in der Bezirksoberliga haben wir in der 3. Runde am 11.11. gewonnen. Kommt mir so vor als wäre das schon Ewigkeiten her, aber vielleicht bin ich da auch nur zu verwöhnt. Aber heute in der 7. Runde gegen die SG Springer Burghaun wurde das alles besser, auch wenn es zu Anfang gar nicht danach aussah.
Eckhard Krauße, Michael Vöcking, Peter Ernst - das waren unsere ersten 3 Bretter und auch gleichzeitig alle anwesenden Stammspieler. Als Ersatzspieler konnten wir mit Martin Landsiedel und Valentin Bauer zwei alte Haudegen verflichten und dann mit einem riesiger Lücke in der Altersstruktur die Teenies Laura Vöcking, Philipp Seilius und Lukas Kempf.
Unsere Mannschaftsführer Peter Ernst verlor leider recht früh. Kurze Zeit später mußte auch Philipp Seilius seinen König umlegen. Schade, Philipp hatte es geschafft seinem 500 DWZ-Punkte stärkeren Gegner eine Leichtfigur abzukombinieren. Aber dann kam die Nervosität, jugendliche Ungedult und plötzlich war das eine Niederlage....
Jetzt mussten wir einem 0:2 Rückstand hinterherlaufen. Lukas Kempf konnte seinem Gegner im späten Mittelspiel ebenfalls eine Leichtfigur abkombinieren - aber er lies sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und erzielte den Anschlußtreffer. Etwas später konnte Valentin Bauer dann den Gleichstand wieder herstellen.
Michael Vöcking gab seine Partie in ausgeglichener Stellung remis, seine Tochter Laura Vöcking tat es ihm gleich - allerdings in sehr unübersichtlicher, leicht chaotischer Stellung kurz vor Beginn der Zeitnotphase. Beide Remisen waren auch mannschaftstaktisch sehr günstig. Ich (Eckhard Krauße) hatte schon länger deutlichen Vorteil - den ich auch kurz nach den beiden Remisen zur 4:3 Führung nutzen konnte - und Martin Landsiedel hatte einen Mehrbauern, den er jetzt in aller Ruhe verwerten konnte, ohne ständig unter Gewinndruck zu stehen. Martin hat den Bauern zum Sieg verwerten können - 5:3 Endstand - aber es ist ein gutes Gefühl zu wissen: Sollte die Verwertung auf zu große Schwierigkeiten treffen, muß man keine hohen Risiken eingehen - ein Remis würde notfalls auch zum Mannschaftssieg reichen.

Alle Ergebnisse im Portal64

Sonntag, 17. Februar 2019

Bezirksliga: Nächste 1:4-Klatsche für unsere Dritte

Leider haben wir wieder eine 1:4-Klatsche kassiert: Unser Gast Alsfeld 3 erschien im Schützenhaus am Jägersgraben mit John-William Luis (1149), Anton Antoniaddi (1217), Michael Honstein (1166), Noah Schlitt (978) und Karl Schlitt (-). Wir traten an mit Laura Vöcking (1201), Philipp Seilius (932), Christian Breitbart (763), Ariadne Gonzalez (-) und Rebeca Gonzalez (-).

Rein rechnerisch wäre bei dieser Konstellation von einem Erwartungswert von ca. 1,5 Punkten für uns auszugehen.

Aber nun zur Praxis:

Am Brett 1 spielte Laura zunächst recht solide mit Schwarz Französisch, sah sich dann aber genötigt, einen Angriff auf ihre zentralisierte Dame mit einem Läufer mit einem Gegenangriff auf die gegnerische Dame mit ihrem Läufer zu erwidern. Der dann folgende Schlagabtausch führte im Ergebnis dazu, dass sich Laura mit einer Leichtfigur weniger wiederfand. Dies konnte sie nicht mehr kompensieren, obwohl sie noch am längsten von allen kämpfte.

Am Brett 2 Spielte Philipp Sizilianisch und stand so lange gut, bis er übersah, dass sein durch die gegnerische Dame angegriffener Springer nicht wirklich gedeckt war, weil der deckende Bauer an seinen König gefesswelt wurde und die Leichtfigur war futsch. Kurze Zeit später schlug krachend ein Springer in seiner Stellung mit Familienschach ein. Danach war es auch sehr bald aus.

Am Brett 3 verteidigte sich Christian gegen Michael Honstein, verlor aber früh beide Zentralbauern und die gegnerischen bildeten ein Duo, welches sich unterstützt durch das gegnerische Figurenspiel immer weiter in seine Stellung schob und ihn einengte. Sein König befand sich dabei auch noch unrochiert in der Mitte. Der Figurenverlust war daher dann nur noch eine Frage der Zeit und er verlor.

Am Brett 4 spielte Ariadne recht lange ausgeglichen, bis die Stellung plötzlich kippte und verloren ging, die Schlüsselsituation ist mir leider entgangen.

Und am Brett 6 spielte Rebeca und schaffte es, einen gegnerischen Turm zu erobern. Diesen Vorteil hielt sie bis zum Ende fest und gewann, unser einziger Ehrenpunkt dieser Begegnung.

Sonntag, 10. Februar 2019

Bezirksoberliga: Eine Null gegen Lauterbach 2

Wie die Überschrift schon andeutet, verlief die 6. Runde der Bezirksoberliga aus Hersfelder Sicht nicht ganz optimal. Dabei fing es ergebnisorientiert betrachtet vielversprechend an. Lauterbach 2 reiste nur mit 7 Spielern an, so dass ich am zweiten Brett sofort nach Spielbeginn unsere Mannschaft durch einen kampflosen Sieg in Führung bringen konnte. Zwar war auch unser Mann am 6. Brett noch nicht erschienen, aber wir waren uns ganz sicher, dass er kommen wird. Das stellte sich leider als Irrtum heraus, so dass auch dieser Wettkampf faktisch nur an 6 Brettern gespielt wurde - mit einem 1:1 als Startbedingung.
Unser Mannschaftsführer Peter Ernst hatte einen Bauern gegeben um sich das Läuferpaar gegen zwei Springer zu sichern. Beim Versuch dieses Läuferpaar auf sehr kreative Weise sofort zur Geltung zu bringen, lief er ins Mattnetz - Shit happens... 1:2 für Lauterbach 2.
Es folgten 2 Leistungsgerechte Remisen (Bernd Schnitzlein an Brett 1 und Fynn Wolf an Brett 5) und spätesten beim jetzigen Zwischenstand von 2:3 für Lauterbach war klar, dass dieser Kampf sehr knapp wird. Wir bräuchten aus den ausstehenden 3 Spielen noch 2 1/2 Punkte für den Mannschaftssieg. Hört sich viel an, sollte aber machbar sein: Martin Landsiedel hatte ein ausgeglichenes Endspiel "mit leichten optischen Vorteilen" auf dem Brett und unsere beiden Mädels Vanessa Krauße und Ariadne Medina Gonzalez hatten klare Gewinnstellungen auf dem Brett.
Aber dann stellte Ariadne einen Läufer ein und verwandelte ihre Stellung mit nur einem Fehlzug in eine Ruine. Zwar kämpfte sie weiter, aber diese Niederlage war jetzt nicht mehr vermeidbar und mit einem Zwischenstand von 2:4 war schon einmal 1 Mannschaftspunkt weg. Martin Landsiedel versuchte noch aus seiner Stellung mehr rauszuholen als drin war , aber bei diesem löblichen Versuch verschlechterte sich nur seine Stellung, so dass er ins Remis gezwungen wurde und der Wettkampf endgültig verloren war.
Währenddessen hatte Vanessa ihre Gewinnstellung in ein Turmendspiel mit 3 Mehrbauern transformiert und beendete den Mannschaftskampf locker mit einem Sieg zur 3,5:4,5 Mannschaftsniederlage.

Anmerkung:
Beim Lesen dieses Berichtes könnte man auf den Gedanken kommen, Ariadne hätte durch ihren Läufereinsteller die Mannschaftsniederlage verursacht.
Dem ist ganz klar nicht so!
Hätte sie (11 jahre) in ihrem ersten Mannschaftskampf in der Bezirksoberliga nach 20 min Spielzeit im Mittelspiel verloren, hätte man diese Niederlage als wertvolle Erfahrung verbucht. Nur weil sie wesentlich länger im Spiel bleibt (was sehr gut ist) und es sogar schafft sich eine Gewinnstellung aufzubauen (was ebenfalls sehr gut ist) entsteht der Eindruck, sie wäre verantwortlich.
Wir hätten ja auch mit 8 Spielern vollständig antreten können (Es wird schon trifftige Gründe für das Fernbleiben geben, auch wenn ich diese jetzt noch nicht kenne), man muß nicht ins Mattnetz laufen. Es gibt auch keinen Zwang, in ausgeglichenen Stellungen Stellungen leistungsgerechte Remisen zu vereinbahren. Damit sichert man zwar der eigenen Mannschaft einen halben Brettpunkt - aber der Gegner kriegt ja auch einen halben Brettpunkt.
Selbst diejenigen die gewonnen haben - in diesem Kampf Eckhard Krauße kampflos und Vanessa Krauße durch gutes Spiel - - wir haben im letzten Wettkampf nicht alles richtig gemacht oder werden im nächsten Wettkampf "einen Bock schießen"
Auch wenn der Wettkampfverlauf es manchmal so aussehen läßt, als könnte man eine Niederlage an nur einem Brett, an nur einem Spieler, an nur einem Fehler festmachen: Eine Mannschaft gewinnt zusammen, eine Mannschaft verliert zusammen und eine Mannschaft trägt auch zusammen die Verantwortung für Leistung und Fehlleistung.

Sonntag, 3. Februar 2019

3. Mannschaft: Niederlage gegen Langenbieber 2


Dies ist der Bericht über eine klare und eindeutige 1:4 Niederlage gegen unseren Gastgeber Langenbieber, der jedoch aus mehreren Gründen ohne allzu großen Ärger geschrieben wird. Wir spielten mit unserer Aufstellung nicht in der spielstärksten Besetzung unserer Jugendmannschaft, da unter Anderem Laura Vöcking ausgefallen war und zudem gegen eine Mannschaft, die an den ersten 3 von 5 Brettern mit Spielern > 1300 DWZ antrat, unseren Spielern weit mit über 400 DWZ-Punkten überlegen. Dennoch schlug sich Philipp Seilius (DWZ 932) am Brett 1 wacker und griff seinen viel stärkeren Gegner (DWZ 1346) ordentlich an. Am Brett 2 Spielte Julia Vöcking (812) gegen 1449 und am Brett 3 Ariadne Gonzales, die noch nicht einmal über eine DWZ verfügt, gegen 1400. An den Brettern 4 und 5 spielten beidseitig Spieler ohne DWZ, bei uns an 4 Rebeca Gonzalez gegen Leonard Kirsch und am Brett 5 unser neustes Mitglied, der erst bei der Bezirksmeisterschaft überhaupt erst in den Verein eingetretene Lukas Kempf, der sich kurzfristig bereit erklärt hatte, die 3. Mannshaft zu unterstützen und seinen ersten Mannschaftskampf absolvierte! Auch am Brett 4 sah es längere Zeit bei Rebeca so aus, als könne etwas klappen, doch leider verloren die Bretter 3,4 und 5 dann relativ schnell hintereinander. Auch Philipp Seilius übersah in seinem mutigen Angriff etwas und konnte dann auch leider aufgeben, lediglich Julia spielte noch, und dort sah es so aus, dass sie klar weniger Material hatte und ihren Gegner wie verrückt und nicht unbedingt taktisch korrekt angriff. Ihr Gegner spielte wiederum recht verhalten und verteidigte sich eher vorsichtig und nicht unbedingt ideal, - plötzlich machte er einen fürchterlichen Fehler und lief in ein Matt rein, das Julia sah und versenkte - Ehrenpunkt  für unsere Dritte.