Sonntag, 13. Oktober 2019

Bezirksoberliga 2. Runde: Heimspiel unserer 2. Mannschaft gegen Rotenburgs 1.


Heute begrüßten wir die Rotenburger als klaren Favoriten uns gegenüber und unser Ziel bestand darin, nicht wieder einfach von den Brettern gefegt zu werden. Tatsächlich endete die erste Partie an Brett 8 für uns mit einem Sieg durch Lukas Kempf, der sich in der 2. Mannschaft als Ersatzspieler schon letzte Saison einen Namen machte!
Ich (Michael Vöcking) spielte gegen Ron Bleeker und legte aufgrund dessen höherer Spielstärke die Partie so an, dass sich alle Schwerfiguren tauschten und ich aufgrund meiner sogar etwas besseren Bauernstruktur nebst fehlender Möglichkeiten für ihn, seine Leichtfiguren ins Spiel zu bringen, ein Remisangebot mit Aussicht auf Erfolg machen konnte, was er auch annahm, womit es 1,5:0,5 für Hersfeld stand! Leider verlor dann Semen Bauer an Brett 5 gegen Vocic Ognjen, Valentin Bauer remisierte an Brett 7 gegen Wilfried Erbskorn (was für Valentin eine tolle Leistung darstellte!) und Peter Ernst verlor gegen Udo Schaffer. Somit stand es 2:3 zum Nachteil Hersfelds und es spielten noch Brett 1,2 und 6. 

An diesen Brettern war es lange Zeit ausgeglichen, jedoch hatte Günter Lieder in einem Damenendspiel dann zwei Mehrbauern, einer davon ein Freibauer, spielte aber gegen Ewald Larem und somit gegen den stärksten Brocken aus Rotenburg. Bei dem Versuch, seinen Freibauern weiter vorzustoßen schaffte dieser es dann in einem günstigen Moment, wo dessen König keine Felder mehr hatte und seine Bauern nicht ziehen konnten, seine Dame direkt vor die Nase von Günters König zu stellen, sodass dieser schlagen musste nebst Patt! So stand es 2,5:3,5, zwei Partien liefen noch, an Brett 1 sah es etwas schlechter aus für Bernd, an Brett 6 sah es ebenfalls etwas schlechter aus für Martin…

Dann übersah nach dem Tausch seiner Dame gegen beide Türme Boris Oliferenko ein Schach durch Martin Landsiedels Turm, - er konnte nur seine Dame dazwischen stellen und gab dann auch auf. 3,5:3,5!
Leider neigte sich die Waagschale an Brett 1 immer weiter zuungunsten Bernds, der sonst selbst gegen Godzilla für gewöhnlich Remis halten konnte, nun aber den gegnerischen Bauerndurchbruch nicht mehr abwehren konnte und  somit aufgeben musste.

Eine 3,5:4,5 Niederlage gegen einen klar stärkeren Gegner, der eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 5,3 Punkten in dieser Begegnung hatte! 

Bezirksliga: Kampflose Niederlage gegen Schenklengsfeld

Die auf Bitten Schenklengsfelds auf heute verschobene Begegnung in der Bezirksliga ging heute leider mangels Spielern für uns verloren.

Montag, 7. Oktober 2019

Cup der deutschen Einheit in Wernigerode: Endstand


Leider geht auch das schönste Turnier mal zu Ende, und unterm Strich war es eine wirklich großartige Veranstaltung! Die Kinder haben sich in der Gruppe 12 gut geschlagen, keiner ist auf dem letzten Platz gelandet! Dass Dagmar bei den 12ern das Hersfelder  Feld anführen würde, hätte sie selber nicht gedacht, aber sie lag mit 4,5 Punkten sogar noch einen Platz vor Julia, obwohl sie gegen diese verlor.  Julia folgte dann direkt mit 4 Punkten auf Platz 5, Michelle Heß landete mit 3,5 Punkten auf einem sehr guten Platz 11, Andreas Kempf dann mit 2,5 Punkten auf Platz 14, direkt gefolgt von Angelina Doncev, die ebenfalls 2,5 Punkte erstritt, und schließlich Chantal („Charly“) Fitzer, immerhin mit 2  Punkten auf Platz 18.

Die vierten Plätze aller Gruppen

Die Gruppen 10 und 11 spielten mangels Teilnehmer zusammen, sodass sich Lukas, der in der Gruppe 11 gemeldet war, vor allem mit 10ern (ü 1100 DWZ) rumschlagen musste. Leider ging es ihm so wie Laura vor zwei Jahren, er bekam ordentlich auf die Nuss! Dennoch spielte er eine Runde nach der anderen konzentriert und (zumindest äußerlich) ausgeglichen weiter, bis er in der letzten Runde dann sauber punktete!
Die fünften Plätze aller Gruppen
Zu meinen „Leistungen“ kann ich lediglich sagen, dass mir ebenfalls erst in der letzten Runde in der Gruppe 7 (den 1400ern) mein zweiter Punkt gelang. Habe nach Durchsicht meiner Partien (unter Zuhilfenahme von Stockfish) nicht festgestellt, mir mehr Schrott als sonst zusammengespielt zu haben, aber meine Gegner geizten leider mit Fehlern, jedenfalls im Vergleich zu den Vorjahren.  Mit Arno Busch, aus dem SF-Hamburg, durfte ich zum Schluss mal wieder die Rote Laterne ausspielen und wie damals beim DASM-Finale in Wiesbaden, als es ähnlich schlecht aussah und wir uns um den zweiten Punkt schlugen, gewann ich zum Glück wieder.


Für die Kinder im Wesentlichen bisher nur mit Schulschacherfahrung war dieses Open mal eine ganz andere Erfahrung, insbesondere die Möglichkeit, gegen Erwachsene (ähnlicher Spielstärke!) spielen zu können und natürlich die Atmosphäre dieses Turnieres, welches es mittlerweile seit 10 Jahren gibt. Jetzt sollte man natürlich in den nächsten Wochen freitags mit seinen Partiemitschriften bewaffnet auch zu Eckhard gehen…

Ich hoffe sehr, dass möglichst viele nächstes Jahr wieder mit dabei sind, vielleicht können wir das Hersfelder Feld (zumindest quantitativ…) sogar noch stärker werden lassen.  Aus dem Bezirk spielten zudem noch Horst und Andreas Miltner (Hünfeld) mit und unser Bezirksschriftführer Jens Trabert (Schenklengsfeld).

Link

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Cup der deutschen Einheit in Wernigerode: Zwischenstand

Wir befinden uns aktuell mit sage und schreibe 9 teilnehmenden Spielern in Wernigerode auf dem siebenrundigen „Cup der deutschen Einheit“. Neben Spielern, die hier schon seit einigen Jahren mitmachen wie z.B. Laura und Julia Vöcking oder ich (Michael Vöcking), spielen nun vor allem ein ganzer Schwall des Hersfelder Nachwuchses ihr erstes Open, als da sind Angelina Doncev, Lukas Kempf, Chantal Fizer und Michelle Heß. Zudem spielen auch Andreas Kempf und Dagmar Mehnert-Vöcking erstmalig mit.


Insgesamt sieht es recht gut aus, nach vier Runden haben Julia und Michelle in der Wettkampfklasse 12 (unter 1000 DWZ) 3 aus 4 geholt! Chantal, Angelina und Dagmar haben immerhin 2 aus 4. Laura hat ebenfalls 2 aus 4, spielt jedoch zum ersten Mal in der Wettkampfgruppe 9 mit, da sie schon über 1200 DWZ besitzt. Andreas hat immerhin noch 1,5 Punkte, fängt aber erst dieses Jahr mit dem Wettkampfschach an. Sein Sohn Lukas ist zwar noch bisher punktelos, schlägt sich jedoch bereits in der Gruppe 11, da er als Schulschachkind, das erst dieses Jahr in unseren Verein eintrat, aus dem Stand die 1000 DWZ durchschlug!



Ich selber habe in der Wettkampfgruppe 7 bei den 1400ern ordentlich auf die Mütze bekommen, bisher nur 1 aus 4. Sollte es so weitergehen und ich später mal sage „Ich habe schon mal schlechter gespielt“, dann werde ich wohl von diesem Turnier hier sprechen...

Egal, die Stimmung ist bisher gut und 16,5 Punkte aus 36 Partien, das sind ja fast schon 50%!

Mal sehen, ob wir das noch gesteigert bekommen.

Dienstag, 24. September 2019

Auftakt in der Landesklasse Nord

Sonntag begann die neue Saison der Landesklasse. Unsere 1. Mannschaft hatte ein Heimspiel gegen den SK Bad Sooden-Allendorf. Ein etwa gleich starker Gegner. Es herrschte - wie nicht unüblich - eine freundschaftliche angenehme Atmosphäre, aber da beide Mannschaften nicht mit einer Null in die frische Saison starten wollten, galt dies nicht für die Geschehnisse auf den 64 Feldern: Hier wurde um jeden noch so kleinen Vorteil erbittert gekämpft.
Da unsere Gegner nur mit 7 Spielern anreisten, bekam Wolfgang Frank am 2. Brett einen kampflosen Punkt. Etwa 3 Stunden konnten wir diese Führung behalten, dann unterlief Bernd Schnitzlein ein kleiner Schnitzer, worauf er die Waffen strecken mußte.
Etwa eine halbe Stunde später brachte uns Manfred Willich durch eine Siegpartie wieder in Führung, aber Minuten später verlor Paul Keßler am Spitzenbrett - Zwischenstand 2:2
Zu diesem Zeitpunkt hätte ich mich auf keine Prognosen auf einen Endstand abgegeben. Auf allen 4 verbliebenen Brettern etwa ausgeglichene Stellungen, aber auch messerscharfe Stellungen... Zwischen 2:6 und 6:2 ist alles möglich.
10 Minuten vor der Zeitkontrolle ging es dann Schlag auf Schlag: Jörk Günther muß kapitulieren, Fynn Wolf verliert durch Zeitüberschreitung, Ich (Eckhard Krauße) gewinne meine Partie und Günter Lieder steuert ebenfalls einen Sieg zum 4:4 Endstand bei.

Alle Ergebnisse der 1. Runde im Portal64


Montag, 23. September 2019

U10 Mannschaftsmeisterschaften in Gernsheim


Das war wieder ein interessantes und vor allen Dingen spannendes und zufriedenstellendes Schachwochenende. Samstag die Hessische U10 Mannschaftsmeisterschaft in Gernsheim, gleich im Anschluß die Hessische U10 Blitzmannschaftsmeisterschaft und dann am Sonntag unseren ersten Ligakampf in der beginnenden Landesligasaison.

Beginnen wir den Bericht chronologisch mit der U10:
(Den Bericht der Landesklasse schreib ich morgen)

Wir haben nicht nur eine Mannschaft zusammenbekommen (was nicht so selbstverständlich ist, da viele Spieler erst in der Altersklasse U12 oder U14 dem Verein beitreten), wir haben auch eine recht gute Mannschaft:

Brett 1: Lukas Kempf - DWZ fast 1100 und damit nach Hessischer DWZ Rangliste Nr 14 in der U10
Brett 2: Julia Vöcking - amtierende Hessenmeisterin U10w - DWZ 880
Brett 3: Angelina Doncev - DWZ 851
Brett 4: Alana Prendel - noch keine DWZ

Sicherlich sind DWZ bei sehr jungen Spielern grundsätzlich nicht so besonders aussagefähig, aber wir müssen uns mit dieser Mannschaft bestimmt nicht verstecken.

Angereist waren 12 Mannschaften, an Platz 1 gesetzt Makabi Frankfurt mit 3 Spielern DWZ > 1300 und Brett 4 hat auch nur minimal weniger DWZ als unser Brett 1.... Um die Goldmedaille werden wir also nicht mitspielen.

Die erste Runde: Schlechte Leistung. Lukas ist offensichtlich viel zu nervös und verliert innerhalb 3 min seine Partie. Julia dominiert nach belieben ihren Gegner und verliert dann sang und klanglos ein Endspiel mit glattem Mehrturm. Angelina spielt ruhig, sicher und gewinnt ihre Partie, Alana spielt ebenfalls sehr lange und eigentlich auch nicht schlecht, aber grade im Endspiel ist ihr Gegner schachlich einfach noch etwas besser als sie.
1:3 Niederlage - aber wenn die beiden Spitzenbretter so einen Mist machen....
Zur Ehrenrettung sei aber auch gleich gesagt: Das war kindliche Nervösität und blieb die einzige schlechte Leistung des Tages!
In Runde 2 haben wir Makabi Wiesbaden als Gegner. Wiesbaden ist an Platz 2 gesetzt und DWZ-mäßig noch um einiges stärker als wir (keine Ahnung warum die in der ersten Runde verloren haben...), aber in Schlagweite. Nach spannenden Verlauf verlieren wir erneut 1:3. Unsere Mannschaft hat gut gespielt, aber man muß neidlos zugeben: Wiesbaden spielte etwas besser.
In Runde 3 bis 5 haben wir nicht nur gut gespielt, sondern auch 5 Mannschaftspunkte eingesammelt.
Nach Runde 5 gab es eine ungewöhnliche Tabellensituation: Makabi Frankfurt führt mit 10 Mannschaftspunkten, gefolgt von Oberursel mit 8 Manschaftspunkten, dahinter 7 oder 8 Mannschaften mit 5 Mannschaftspunkten, darunter Bad Hersfeld. Wir brauchen also "nur" noch 2 Siege in den beiden Schlußrunden und es könnte für Bronze reichen.
Dieser Schlußspurt  fängt mit einem klaren 3:1 Sieg in Runde 6 gut an - Und dann werden wir in der Schlußrunde gegen Makabi Frankfurt gelost. Trotz heftiger Gegenwehr läßt sich die 0:4 Niederlage nicht vermeiden was uns trotz 7:7 Mannschaftspunkten auf Platz 8 zurückwirft.

Beste Hersfelder Spielerin war mit 5 Punkten aus 7 Partien Angelina Doncev.

Beim anschließenden Blitzturnier nahmen 7 Mannschaften teil, wobei tendenziell die stärkeren Mannschaften mitspielten und die schwächeren auf eine Teilnahme verzichteten. (Tabellen oder Berichte wurden von der HSJ noch nicht veröffentlicht so dass ich alle Tabellenstände und Ergebnisse aus meinem Gedächtnis ziehen muß.) Wir erreichen wieder 50 % = 6 Mannschaftspunkte und hier schaffen wir gegen Makabi Frankfurt immerhin eine 1:3 Niederlage. Angelina holt diesen Ehrenpunkt und wird auch im Blitzturnier mit 4 aus 6 beste Hersfelderin.

Rein Zahlenmäßig (Punkte und Tabellenplätze) waren die HersfelderInnen also gar nicht ganz so gut, eher Durchschnitt. Aber Zahlen sind nicht alles: Die Partien waren gut. Bei den U10 Spielern sieht man immer wieder regelwidrige Züge, König im Schach stehen lassen etc. Bei den Hersfeldern ist das in 7 Runden = 28 Partien nur ein einziges Mal passiert. Außerdem spielen junge Spieler immer viel zu schnell - unter den 5 längsten Partien waren in jeder Runde 2 bis 3 Hersfelder.

Es hat richtig Spaß gemacht, diese Mannschaft zu betreuen!

Sonntag, 15. September 2019

Bezirksoberliga: Auftakt der 2. Mannschaft gegen Alsfeld 2

Heute hat die 2. Mannschaft die Saison in der 1. Runde eingeläutet, ein Heimspiel gegen Alsfeld 2. Da einige Stammspieler fehlten, hat uns die Jugend in Gestalt der Gonzalez-Zwillinge unterstützt, darüber hinaus Valentin Bauer und Martin Landsiedel. Gegen Alsfelds 2. hatten wir mit im Schnitt ca. 250 DWZ weniger jedoch kaum eine Chance, die rechnerische Gewinnerwartung lag bei 1,56 aus 8. Es wurden dennoch immerhin 2 Ehrenpunkte, Günther Lieder remisierte am 1. Brett gegen Michael Honstein, ich remisierte ebenfalls am Brett 2 gegen Friedrich Heinz und Fynn Wolf gelang sogar ein Sieg gegen seinen stärkeren Gegner Detlef Bruchschmidt. Alle anderen haben leider verloren aber wie gesagt war mit einer Niederlage in dieser Größenordnung gegen diesen Gegner zu rechnen. Es war dennoch sehr erfreulich, dass Ariadne und Rebeca Gonzalez kurzfristig als Ersatzspielerinnen zugesagt haben, sodass wir zumindest komplett antreten konnten.



Bad Hersfeld II



Alsfeld II











Name DWZ


Name DWZ
Ergebnis
Lieder, Günter 1650
-
Honstein, Michael 1573
½:½
Vöcking, Michael 1451
-
Heinz, Friedrich 1578
½:½
Ernst, Peter 1341
-
Schweisgut, Fritz 1588
0:1
Wolf, Fynn 1449
-
Bruchschmidt, Detlef 1582
1:0
Landsiedel, Martin 1551
-
Paschke, Gerd 1490
0:1
Bauer, Valentin 1279
-
Kneußel, Nils 1660
0:1
Medina Gonzalez, Ariadne 1065
-
Göring, Bernd 1633
0:1
Medina Gonzalez, Rebeca 946
-
Schweisgut, Jens 1596
0:1

Ergebnis: 2:6


Tabelle

Montag, 26. August 2019

Mitteldeutsche Vereinsmeisterschaft

Am Wochenende fanden in Oberbernhards die Mitteldeutschen Vereinsmeisterschaften statt. Wir konnten mit einer U14w-Mannschaft (Laura Vöcking, Lisa Landsiedel - Gastspielerin von der SVG Landeck Schenklengsfeld, Ariadne Medina Gonzalez und Rebecca Medina Gonzalez) starten.
Geplant war eigentlich nur, dass unsere Mädels bei starker Gegnerschaft wichtige Erfahrungen sammeln und ihre Spielstärke weiter verbessern. Durch (für Hersfeld) glückliche Umstände haben unsere Mädels die Qualifikation zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft erreicht!!
Der Reihe nach:
Startberechtigt sind die Meister von Hessen (VSG Offenbach), Rheinland-Pfalz (SV Multatuli Ingelheim), Thüringen und Saarland + 2 Freiplätze (SV Hofheim und SK Turm Bad Hersfeld).
Für diese 6 Mannschaften gibt es dieses Jahr 3 Qualifikationsplätze zur Deutschen
In den vorab veröffentlichten Informationen fehlten die Thüringische und Saarländische Mannschaft. Aber diese Listen sind selten aktuell. Das Saarland ist ein kleines Bundesland und hat kaum U14 Mädchen, die sich auch noch auf mehrere Vereine verteilen. Ein Saarländischer Verzicht ist daher nicht verwunderlich. Aber in Thüringen gibt es ein halbes Dutzend guter U14w-Mannschaften, so dass ich davon ausging, dass mindestens eine vermutlich aber zwei Thüringische Mannschaften nachmelden werden.
Direkt nach unserer Ankunft um 16 Uhr haben wir erfahren: Thüringen und Saarland reist tatsächlich nicht an. Es sind also die 4 oben aufgeführten Vereine, die sich um 3 Qualifikationsplätze duellieren. Außerdem wird Hofheim nur mit 3 Spielerinnen antreten können, da eine Spielerinnen schon seit mehreren Wochen erkrankt ist.
So um 17:00 Uhr trafen dann die Hofheimer ein - mit nur 2 Spielerinnen. Eine Spielerin hat sich am Freitag morgen mit Fieber krank gemeldet. Da die U14w statt der geplanten 5 Runden nur 3 Runden spielen wird, wurde beschlossen die Freitag-Abend Runde ausfallen zu lassen in der Hoffnung, dass die Hofheimer Spielerin Samstag morgen anreisen kann.
Gegen 22:00 gab es Nachricht aus Hofheim: Die erkrankte Spielerin wird auch am Samstag definitiv nicht anreisen können. Und als der Schiedsrichter der Hofheimer Betreuerin erklärte, dass die beiden Hofheimer Spielerinnen (eigentlich an Brett 3 und 4 gemeldet) an Brett 1 und 2 spielen müssen, da nach Turnierordnung nur die hinteren Bretter kampflos verloren gegeben werden dürfen, zogen sich die Hofheimer zu einer kurzen Mannschaftsbesprechung zurück und reisten um 22:30 Uhr wieder ab.
Es kann manchmal ein schmaler Grat sein zwischen "durch gute Gegner fördern" und "junge Spielerinnen sinnlos verheizen".
Damit hatten die verbliebenden Mannschaften (Offenbach, Ingelheim und Hersfeld) die Qualifikation zur Deutschen Vereinsmeisterschaft schon erreicht, bevor der erste Zug gemacht wurde.
Samstag morgen startete dann die erste Runde Ingelheim gegen Bad Hersfeld. Ariadne konnte ihre Gegnerin bereits in der Eröffnung überspielen und ihren Vorteil dann sauber und sicher zur Hersfelder 1:0 Führung ausbauen. Rebecca  und Laura (Gegen Frieda von Beckh - DWZ 1661. Beachtenswert: Ingelheim wird überlegen Rheinland.Pfalz-Meister, läßt aber bei diesem Turnier eine eigene Spielerin zu Hause um sich mit einer hessischen Spitzenspielerin nochmals zu verstärken!) fliegen einfach nur weg und haben nicht den Hauch einer Chance. Lisa baut sich etwas passiv aber vollkommen Gesund auf. Leider verpasst sie in der Eröffnung zwei mal die Möglichkeit mit aktiven Zügen eine für die Gegnerin unangenehme Initiative zu entfalten. Bis ins späte Mittelspiel kann Lisa voll mithalten und die Stellung im Gleichgewicht halten. Einmal hätte sie mit einer kleinen Kombination sogar in ein Doppelturmendspiel mit Mehrbauer abwickeln können. Als die Bedenkzeit dann knapper wurde, leistete sich Lisa eine Ungenauigkeit und das reichte der Rheinland-Pfälzischen Spitzenspielerin um eine gefährliche Aktivität zu entfalten um dann in der Zeitnotphase Lisas Stellung völlig zu zerpflücken.
Endstand 3:1 für Ingelheim.
Samstag Nachmittag konnten wir dann zuschauen, wie Turnierfavorit Offenbach mit Müh und Not grade so gegen Ingelheim gewinnt (2,5:1,5)
Sonntag morgen dann der Abschluß gegen Hersfeld gegen Offenbach. Diese Begegnung haben wir (nicht ganz unerwartet) mit 4:0 verloren. Völlig Chancenlos waren wir allerdings nicht: Rebecca ist es gelungen ihre Gegnerin in der Eröffnung an die Wand zu drücken. An Zwei stellen hätte sie mit genauen Zügen und (zeitweiligen) Figurenopfer ihre Gegnerin zur Aufgabe zwingen können. Rebacca hatte durchaus bemerkt, dass die gegnerische Verteidigungsstellung brüchig ist. Aber ihr war nicht klar wie brüchig die Verteidigung ist. Vielleicht fehlte auch etwas die Traute gegen eine Gegnerin mit über 300 DWZ-Punkte Vorsprung Figurenopfer anzubringen. Sie spielte mit "normalen" Zügen weiter, die Offenbacherin konsolidierte ihre Verteidigung und wickelte in ein Endspiel mit zwei Türmen und ungleichfarbigen Läufern ab. Dieses Endspiel verteidigte Rebecca  gut, aber es gab nichts mehr zu verteidigen: Die Offenbacherin hatte das schon so eingerichtet, dass das Endspiel oberflächlich betrachtet (Materialgleichheit) zwar harmlos aussah aber in Wirklichkeit war das bereits eine technische Gewinnstellung.
Auch Laura hat in dieser Begegnung einiges geleistet. Nach 20 Zügen hat sie eine völlig chaotische Stellung auf dem Brett. Beide Seiten haben mehrere Bauernschwächen, Figuren stehen auf Feldern, wo man eigentlich nicht weiß was die dort zu suchen haben, keine offensichtlichen Ideen oder Spielpläne. Ohne eingehende Analyse oder Computerhilfe weiß ich auch nicht ob oder wer da eigentlich besser steht (oder vielleicht auch weniger schlecht steht?). Gegen eine 450 DWZ-Punkte bessere Spielerin derartige Stellungen anzustreben ist sicher keine schlechte Strategie, eine derartige Stellung dann aber in der Praxis auch aufs Brett zu zaubern zeugt schon von einer gewissen Klasse.
Dann wurde bei beiden Spielerinnen die Zeit knapp, und die Stellung blieb chaotisch. Als Lauras Bedenkzeit unter zweieinhalb Minuten sank habe ich dezent den Raum verlassen um Laura durch meine Anwesenheit nicht noch nervös zu machen. Als ich den Raum wieder betrat war die Zeitnot vorbei und Laura hatte einfach nur eine Figur weniger....

Gesamtfazit: Die Mannschaft hat sicherlich nicht so entfesselt gespielt wie bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften aber doch erheblich besser als das nackte Ergebnis (1:7 Brettpunkte) es vermuten läßt
Jede Spielerin ist einmal mehr oder weniger vorgeführt worden und hat einmal völlig reele Chancen bekommen (und einmal auch voll genutzt) Und das waren keine Gegnerinnen aus der Bezirksliga!




Montag, 12. August 2019

Bad Homburger DWZ-Cup

Kaum sind die Sommerferien zu Ende und schon sind 4 unserer Jüngsten schon wieder schachlich aktiv. Gut so!
Der Bad Homburger DWZ-Cup hat einen hierzulande ungewohnten Modus. Die Startrangliste wird in Vierergruppen aufgeteilt (1-4, 5-8 usw), diese spielen dann ein Rundenturnier. Spieler ohne DWZ werden auf die unteren Gruppen aufgeteilt, damit diese gegen DWZ-Spieler antreten und so die Möglichkeit bekommen selbst den DWZ-Einstieg zu schaffen.
Interessant ist dieses Turnier aber auch für stärkere Jugendliche, die ihr Können in einem kleinen Rundenturnier gegen gleichwertige Gegner testen möchten - Der DWZ-Schnitt in der A-Gruppe liegt bei knapp unter 1700.

Vom SK Turm sind angetreten: Charly Fizer, Michelle Heß (beide ohne DWZ), Angelina Doncev (782) und Philipp Seilius (872).

Charly und Michelle erspielen sich beide ihre erste DWZ, wobei Charly mit zwei Remisen und einem Sieg ungeschlagen bleibt und sich den 2. Platz in ihrer Gruppe sichert.
Angelina muß bei einem Sieg zwei Niederlagen hinnehmen.
Bester Hersfelder bei diesem Turnier aber ist unangefochten Philipp Seilius: 3 Spiele, 3 Siege, 1. Platz in seiner Gruppe, DWZ + 149... besser kann ein Turnier nicht laufen.


Sonntag, 16. Juni 2019

Erfolgreiche Teilnahme bei den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften

Gestern gingen die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften in Willingen zu Ende. Im April hatte sich Julia Vöcking als Überraschungssiegerin in der U10w nicht nur den Hessenmeistertitel gesichert, sondern sich damit auch das Startrecht bei den Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften erworben.
Ihre Schwester Laura Vöcking fuhr mit nach Willingen und nahm am Begleitturnier (U25 C-Open) teil. Ebenfalls mit dabei: Michael Honstein (SV Alsfeld). Michael hat bei den Hessischen Meisterschaften hervorragend gespielt und sich einen Qualifikationsplatz in der Altersklasse U12 gesichert.
Es ist zwar nicht üblich auf der Hersfelder Hompage Spieler aus anderen Vereinen zu würdigen, aber vom Bezirk Osthessen nehmen auch nicht so häufig Spieler an deutschen Meisterschaften teil.


Bei 42 Teilnehmern nimmt Julia mit ihrer DWZ 812 den Startplatz 41 ein. Also für Julia 11 Partien  zum Lernen. Jede Partie die nicht verloren geht darf als Erfolg gewertet werden und die Tatsache, dass sie sich qualifiziert hat und mitspielen darf sollte Erfolg genug sein.
Gleich die ersten Runde beginnt mit einem Paukenschlag. Julia gewinnt gegen eine Gegnerin mit DWZ 1095 !. In der zweiten Runde bekommt Julia eine Gegnerin mit DWZ 1192 - und gewinnt auch diese Partie !! 
Also werden die Anforderungen nochmal gesteigert: Julia rückt an Brett 4 vor und ihre Gegnerin hat eine DWZ 1215. Da die ersten 5 Bretter Live ins Internet übertragen werden, spielt Julia zum ersten mal in ihrem Leben an einem LIVE Brett. Aber scheinbar läßt Julia sich von nichts beeindrucken: Sie gewinnt auch noch ihre dritte Partie !!!
Lassen sich die Anforderungen nochmal steigern? Ja. In der 4. Runde spielt Julia an Brett 2 gegen Alissa Wartenberg (DWZ 1291). Die ersten 3 Bretter jeder Altersklasse werden von IM Christof Sielecki und Gast (An diesem Tag GM Andreas Heimann) live kommentiert. Auch wenn bei den Kommentatoren die Altersklasse U10w nicht im Zentrum ihrer Betrachtungen steht: Julia dürfte wohl die einzige Hersfelder Spielerin sein, die von Mitgliedern der deutschen Schach-Elite öffentlich lobend erwähnt wird. 
Julia verliert diese Partie. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Ihre Gegnerin Alissa Wartenberg wird mit 10,5/11 überlegen Deutsche Meisterin und wird die deutschen Farben bei der nächsten Weltmeisterschaft vertreten.
Nach diesem Start bekommt Julia in den nächsten Runden nur noch Gegnerinnen mit vierstelliger DWZ, teilweise sogar ab 1200 aufwärts. Und wenn es nach diesem wahrlich einmaligen Turnierstart vielleicht etwas aus dem Blickfeld geraten ist: Julia kann mit Ihrer DWZ 812 naturgemäß nicht mithalten und verliert in Runde 5, 6 , 7 ....
Erst in Runde 10 bekommt sie Ihre erste Gegnerin mit dreistelliger DWZ: 922 - also nur 110 Punkte Vorsprung. Aber die Qualität dieser Partie ist nur ein Schatten dessen, was sie in den ersten 3 Runden aufs Brett gezaubert hat. Auch die letzte Partie (DWZ 839 - also ihre erste Gegnerin auf Augenhöhe) verliert sie.
In der Abschlußtabelle bleiben also 3 Punkte aus 11 Partien = Platz 39. Also doch alles verspielt und den Startrangplatz 41 nur minimal verbessert ?! Ein Blick in die DWZ-Auswertung führt noch mal ins Rampenlicht, was Julia hier geleistet hat: Sie hat ihre DWZ um 64 Punkte gesteigert. Bei dieser Gegnerschaft wären 1,7 Punkte zu erwarten gewesen - das hat sie in der Doppelrunde am ersten Tag bereits überboten.


Im C-Open (bis DWZ 1400) ist Laura bei 65 Teilnehmern mit ihrer DWZ 1172 an Startplatz 31 gesetzt, also ganz knapp in der vorderen Hälfte. Im C-Open werden 9 Runden gespielt und im Gegensatz zu ihrer Schwester beginnt das Turnier für Laura recht unspektakulär. In der ersten Runde gegen einen DWZ-losen Gegner gewonnen, in der 2. Runde gegen eine DWZ stärkeren (1296) verloren, in der dritten Runde gegen einen DWZ-losen Remis. Damit hat sie alle 3 möglichen Partieausgänge abgehakt.. Im Mittelteil des Turnieres steigert sie etwas ihre Ergebnisse,liefert aber keine großen Überraschungen:
Runde 4 Remis gegen DWZ 1262, Runde 5 Sieg gegen 1048, Runde 6 Remis gegen 1388.
Im letzten Turnierdrittel kommt Laura richtig in Fahrt. In Runde 7 nimmt sie mit einem Remis gegen 1181 Anlauf und besiegt in den beiden Schlußrunden 2 DWZ-stärkere Gegner (1371 und 1236)
In der Endtabelle belegt sie mit 4 Siegen, 4 Remisen bei einer Niederlage mit 6 Punkten Platz 11. Damit steigert sie ihre DWZ um 85 Punkte auf 1257.



In der Altersklasse U12 nimmt Michael Honstein (SV Alsfeld) mit einer DWZ 1378 den Startplatz 55 von 58 Teilnehmern ein. Ähnlich wie Julia in der U10w hat er also nichts zu verlieren und jede nicht verlorene Partie ist ein Erfolg.
Erst Im April hat Michael bei den Hessischen Meisterschaften seine DWZ von 1103 um unglaubliche 275 Punkte gesteigert. Natürlicherweise stellt sich bei einer derartig großen DWZ-Steigerung immer die Frage : Hat Michael seine Spielstärke wirklich derartig weit gesteigert oder war die Leistung bei der Hessenmeisterschaft "nur" ein positiver Ausrutscher?
Bei den deutschen Meisterschaften bekommt Michael in den 9 Runden eine ziemlich ausgeglichene Gegnerschaft. Bester Gegner: 1760, Schlechtester Gegner 1600. Michael schafft 3 Siege (bei 6 Niederlagen) und steigert seine DWZ um weitere 91 Punkte auf 1469 !!



Montag, 6. Mai 2019

Schachklub Turm Bad Hersfeld trauert um Henning Tuchow


Der SK Turm Bad Hersfeld trauert um Henning Tuchow, der am 24. April 2019 nach mehrmonatigem Leiden im Alter von 77 Jahren verstorben ist. Mit seiner 42 Jahre währenden Mitgliedschaft zählte Henning Tuchow zu den treuesten Schachfreunden des Vereins. Lebhaften Anteil nahm er insbesondere an den Wettkämpfen der 1. Mannschaft, die er gerne besuchte und mit aufmerksamem Blick verfolgte. Für die jeweiligen Partien beurteilte er die Aussichten objektiv, in nüchterner Weise und mit der gebotenen Zurückhaltung; diese Eigenschaften prägten ihn auch beruflich durch seine Tätigkeit als Richter stark. Selbst setzte sich Henning Tuchow ans Brett gerade dann, wenn eine angespannte Personalsituation es erforderlich machte. So unterstützte er zum Beispiel am letzten Spieltag der Saison 2007/2008 die 2. Mannschaft, die mit einem legendären 4:4 gegen Fulda den Aufstieg in die Landesklasse perfekt machte. Für die Verantwortlichen des Vereins war sein diskreter und zuverlässiger Rat bei juristischen Fragen von unschätzbarem Wert. Der SK Turm Bad Hersfeld wird Henning Tuchow ein bleibendes und ehrendes Andenken bewahren.

2. Mannschaft Bezirksoberliga: Letzte Runde

"Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende"

Oder um es mit Schiller zu sagen: "Das war kein Heldenstück, Octavio!"

Die letzte Runde dieser Saison bestand im Auswärtskampf gegen Hünfeld. Wir wurden vorher informiert, dass Hünfeld nur mit 6 Brettern antrat, und wir führten daher schon von Anfang an mit 2 Punkten. Brett 1 und 7 hatten wir kampflos gewonnen. Dennoch war das Kräfteverhältnis der Spieler sehr ungleich zugunsten Hünfelds, da wir nur mit zwei Stammspielern am Start waren. So wie es aussieht hatte ich mit DWZ 1488 gegen
Jan Blanquett  mit DWZ 1607 noch die größten Chancen, alle anderen hatten gegen eine deutlich höhere DWZ-Differenz zu kämpfen. Ich will hier aber nicht groß rumopfern, quasi 6:0 für Hünfeld war dann trotzdem ein etwas ärgerlicher Schlussstrich unter die Saison. Ein halber Punkt wäre bei mir trotz des Minusbauers im Turmendspiel noch möglich gewesen, wenn ich es nicht versaut hätte. Die anderen haben ihr Bestes gegeben und hatten für ihre jeweilige Spielstärke hammerharte Gegner. Familie Kempf war wieder mal mit Vater, Sohn und Auto dabei und ich weiß nicht, was wir diese Saison ohne sie gemacht hätten.

In der Abschlusstabelle der Bezirksoberliga belegen wir Platz 8 von 10:

https://hessen.portal64.de/ergebnisse/show/2018/1025/tabelle/

Tabelle

Samstag, 20. April 2019

Zentrales Lager: Schlußrunde und Nachbetrachtung

Das Zentrale Lager 2019 ging heute zu Ende. In der Schlußrunde gab es in der U12 die etwas ungünstige Paarung Julia Vöcking vs Philipp Seilius. Philipp konnte sich hier durchsetzen und seinen 4. Punkt einfahren. Christian Breitbarth (U14) verliert. Lennart Greb (U16) holt sein fünftes Remis in Folge. In der U18 spielt Jona Rössing ebenfalls Remis. Im Mädchenturnier bekommt Laura Vöcking ihre erste Gegnerin auf Augenhöhe, und verliert etwas unglücklich. Semen Bauer (U18-Open) erzielt zum Abschluß nochmal den ganzen Punkt und überschreitet damit die 50%-Marke.

Nachbetrachtung

Es war eine erfolgreiche Hessenmeisterschaft. Spielbedingungen, Freizeitprogramm und das allgemeine "Flair" wie immer sehr gut: Hier ein großes Kompliment an die Hessische Schachjugend! (Weil diese Rahmenbedingungen ja schon seit Jahren auf diesen sehr hohen Niveau sind, vergisst man nur allzu leicht, dass das keine Selbstverständlichkeit ist.)
Unsere Spieler haben die angebotene Vorbereitung gut angenommen und im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten gutes Schach gespielt. Als Highlight holt sich Julia Vöcking zur Überraschung aller den Hessenmeistertitel U10w und qualifiziert sich damit zur deutschen Meisterschaft.
Auch wenn in einzelnen Partien natürlich auch mal was schief gelaufen ist: Was will man den mehr um zufrieden zu sein ?

Lukas Kempf (U10): 4,5 aus 7, Erst-DWZ 978
Bei seiner ersten Hessenmeisterschaft so deutlich über der 50% Marke zu liegen ist eine Super-Leistung, die bisher nur ganz wenige Spieler geschafft haben.

Julia Vöcking (U10 + U12): 8 aus 16, DWZ-Differenz +35
Julia hat beide Turniere mitgespielt. In der U10 ein Riesenerfolg mit 5/7 und den schon mehrfach erwähnten Hessenmeistertitel, danach erzielt sie in die U12 mit 3/9 ein mäßiges Ergebnis. Die U12 Ergebnisse sollte man hier nicht zu stark gewichten. 2 Turniere hintereinander gehen an die Substanz.

Philipp Seilius (U12): 4 aus 9, DWZ-Differenz -14
Philipp hat genau die Leistung gebracht, die nach seiner DWZ zu erwarten war (knapp unter 50%, nur minimale DWZ-Schwankung).

Christian Breitbart (U14): 1 aus 7, DWZ-Differenz + 58
Christian hat sich als Bezirksmeister für dieses Turnier qualifiziert und hat beschlossen auch teilzunehmen. Beachtlich, denn wenn jeder Gegner mehr als 500 DWZ-Punkte Vorsprung hat, sind hier ganz klar 7 Niederlagen zu erwarten und dieser Herausforderung stellt sich nicht jeder.
"Nur" 6 Partien verloren aber 1 mal gewonnen!

Lennart Greb (U16): 2,5 aus 7,  DWZ-Differenz - 56
Zwei Auftaktniederlagen und dann 5 mal Remis in Folge. Das war nicht Lennarts bestes Turnier, aber das passiert halt dann und wann.

Jona Rössing (U18): 3 aus 7,  DWZ-Differenz + 22
Bei seiner letzten Hessenmeisterschaft wollte Jona eigentlich die 50% holen. Hat nicht ganz geklappt, aber 3 Punkte sind bei starker Gegnerschaft auch kein schlechtes Ergebnis.

Laura Vöcking (U14w-U18w), 3 aus 7, DWZ-Differenz - 19
Laura hatte eine sehr ungleichmäßige Gegnerschaft: Drei Gegnerinnen mit deutlicher DWZ-Überlegenheit, drei Gegnerinnen mit deutlicher schlechterer DWZ. Gegen die guten verloren, gegen die schlechten gewonnen. In der letzten Runde bekommt sie ihre einzige Gegnerin mit ungefähr gleicher DWZ und verliert etwas unglücklich.

Semen Bauer (U18-Open): 4  aus 7, Erst-DWZ 1099
Mit seinen Schlußrundensieg noch die 50%-Marke überschritten. Ein gutes Ergebnis, was mit einer entsprechend guten Erst-DWZ belohnt wird.

Freitag, 19. April 2019

Zentrales Lager: Punkteregen für Bad Hersfeld

(von Jona Rößing)

Philipp Seilius und Julia Vöcking gelang jeweils ein Sieg in der U12.
Auch bei den Mädchen überzeugte Laura Vöcking gegen ihre Gegnerin.
In der U14 schlug sich Christian Breitbart wacker gegen seinen DWZ-mäßig hochüberlegenen Gegner mit dem festen Willen, auf seinen gestrigen Sieg eine weitere Sensation folgen zu lassen. Letztendlich musste er sich dann doch gegen seinen Gegner geschlagen geben.
Im U18-Open spielte Semen Bauer mit weiß eine italienische Partie, in der er zunächst eine ausgeglichene Stellung erreichte. Diese konnte er jedoch durch die "Ungenauigkeiten" seines Gegners zu seinem Vorteil ausbauen und zum vollen Punkt verwerten.
Tandemmeister Lennart Greb erreichte in der U16 eine sehr scharfe und taktische Stellung. Sein Angriff war deutlich aggressiver und es sah so aus, als könne sein Gegner jenen nicht mehr abwehren.
Doch durch ein Mannöver, das in Lennarts Zeitnot schwer zu sehen war, gelang seinem Gegner das Dauerschach. Nebenbei möchte ich anmerken, dass Lennart Zweiter im Tischtennsturnier wurde.
Meine Partie in der U18 remiserte ich (Jona Rößing) ebenfalls. Im Pirc nutzte ich meinen zwischenzeitlichen  Vorteil nicht aus.

Unter dem Strich ein wirklich erfreuliches Ergebnis - der bis jetzt punktemäßig beste Tag für unsere Spieler und Spielerinnen. Vielleicht wird der heutige Punktestand sogar noch ausgebaut. In diesem Moment sitzen Julia und Philipp in der U12 an ihrer Nachmittagspartie.

Nachtrag (von Eckhard Krauße)

Die 8. Runde der U12 ist beendet. Julia Vöcking überspielt klar ihren Gegner und bekommt ihren dritten Punkt. Philipp Seilius spielt außergewöhnlich lange (manchmal fruchtet es doch, wenn man immer wieder das zu schnelle Ziehen bei Kindern anmeckert) wird aber nicht belohnt und verliert diese Partie.

Donnerstag, 18. April 2019

Zentrals Lager: Runde 5 + Runde 6 der U12

Das sieht wieder recht gut aus. Leider nicht in der U12... Philipp Seilius hat etwas Lospech und muß gegen einen 1400er antreten, nicht unerwartet ist das etwas zu viel Spielstärke um das Punktekonto auszubauen. Julia Vöcking schafft es (endlich mal wieder) ihren Gegner an die Wand zu spielen - und übersieht dann ein zweizügiges Gegenmatt.
Dafür schafft Christian Breitbart (U14) endlich seinen angestrebten Überraschungssieg. Dieser eine Sieg ist schon mehr als ihm nach seiner DWZ "zusteht" und die Motivaton ist hoch dieses Kunststück in den verbleibenden beiden Runden noch einmal zu wiederholen.
Lennart Greb (U16) erspielt sein drittes Remis in Folge, Jona Rössing (U18) holt sich seinen zweiten vollen Punkt.
In der Mädchengruppe unterliegt Laura Vöcking der Hessenmeisterin 2018 U14w.
Semen Bauer (U18-Open) verliert.


Mittwoch, 17. April 2019

Zentrales Lager: Rurnde 5 der U12

Die 6. Runde der U12 ist zwar noch nicht beendet, aber unsere Helden haben ihre Partie bereits beendet. Julia Vöcking  verliert, Philipp Seilius holt seinen zweiten Sieg und kämpft sich damit etwas ans Mittelfeld ran.

Zentrales Lager: Runde 4

Gestern Abend wurde das traditionelle Tamdemturnier gespielt. Lennart Greb ist es gelungen, seinen Vorjahressieg zu wiederholen.
Herzlichen Glückwunsch !!
Im "richtigen" Schach fand heute morgen in allen Altersklassen die 4. Runde statt.
In der U12 gab es leider 2 Niederlagen. Aber Julia Vöcking und Philipp Seilius dürfen heute Abend noch mal ans Brett und die 5. Runde ausfechten.
Christian Breitbahrt zahlt in der U14 weiter Lehrgeld.
In der U16 tastet sich Lennart Greb mit seinem zweiten remis langsam ans Mittelfeld ran. Jona Rössing (U18) unterschätzt nach einen Bauernverlust die eigenen aktiven Angriffsöglichkeiten und wickelt stattdessen in ein schlechtes Endspiel ab, welches sich dann als klar verloren erweist.
Laura Vöcking (U14w-U18w) und Semen Bauer (U18 Open) erzielen jeweils ihren zweiten Sieg, und sind damit derzeit die einzigen Hersfelder, die die 50% Marke halten können.

Dienstag, 16. April 2019

Zentrales Lager: Runde 3

Die dritte Runde verlief leider ebenso wenig erfreulich wie die Erste. Lennart Greb konnte in der U16 sein erstes Remis erzielen, Semen Bauer ( U18 Open) holte sich seinen ersten vollen Punkt... das war es aber leider auch schon. Der Rest der Mannschaft musste sich mit einer Niederlage abfinden.

Montag, 15. April 2019

Zentrales Lager: Start der Altersklassen U12-U18

Heute sind die Altersklassen U12 bis U18 gestartet. Erstmalig sind wir Hersfelder in allen Altersklassen vertreten. Allerdings sind unsere Mannen (und Männinen) auch in allen Altersklassen in der unteren DWZ-Hälfte gesetzt, ein zweiter Hessenmeistertitel ist daher nicht unbedingt zu erwarten.
In der ersten Runde gab es auch dementsprechend häufig Niederlagen.
In der U12 (64 Teilnehmer) verlor die frischgebackene U10w Hessenmeisterin Julia Vöcking (an Platz 48 gesetzt) ihre Auftaktpartie ebenso wie Philipp Seilius (an Platz 41 gesetzt).In der Nachmittagsrunde konnten beide dann einen klaren Sieg erringen und ihr Punktekonto wieder ausgleichen. Morgen früh bekommen dann beide in der 3. Runde einen "DWZ-überlegenen" Gegner.
In der U14 hat Christian Breitbart, wenn man es rein nach der DWZ betrachtet, gar nichts zu melden. Mit seiner DWZ von 814 startet er von Rang 14 (von 14 Teilnehmern), der Rang 13 hat bereits DWZ 1298 - also schlappe 484 Punkte Vorsprung. Damit ist er das ganze Turnier über in jeder Runde der Underdog und jede nicht-verlorene Partie ein Riesen Gewinn. In den heutigen beiden Runden klappe es noch nicht mit der Überraschung.
Lennart ist in der U16 auf Startrang 13 gemeldet (von 18 Teilnehmern). Auch er verlor beide Auftaktrunden.
Jona Rößing schafft in der U18 (an 17 gesetzt bei 18 Teilnehmern) gleich in der ersten Runde die erste Überaschung für Hersfeld: mit einem schön rausgespielten Sieg. In der zweiten Runde mußte auch er eine Niederlage einstecken.
Im Mädchenturier (U14w-U18w) ist Laura Vöcking an Platz 17 von 24 gesetzt. Die erste Runde wird nach harten Kampf verloren, in der zweiten Runde wird mit einem klaren Sieg das Punktekonto wieder ausgeglichen.
Für Semen Bauer ist das U18 Open (60 Teilnehmer) sein erstes DWZ gewertetes Turnier.Mangels bisheriger Turnierergebnisse kann ich nicht genau einschätzen wie stark Semen denn wirklich spielt, aber die ersten beiden Runden gingen erst mal verloren.

Detaillierte Ergebnisse auf der Notfallseite der Hessischen Schachjugend

(Die Hompage der Hessischen Schachjugend funktioniert leider immer noch nicht)

Sonntag, 14. April 2019

Zentrles Lager U10: Wir haben eine Hessenmeisterin

Die Schlußrunde in der U10 lief aus Hersfelder Sicht optimal. Lukas Kempf gewinnt und landet mit 4,5 Punkten in der Endtabelle auf Platz 19. Ein hervoragendes Ergebnis, das aber von Julia Vöcking noch getoppt wird: Julia gewinnt in der Schlußrunde ebenfalls, landet mit 5 Punkten aus 7 Runden auf Platz 11und ist damit
Hessenmeisterin der Altersklasse U10w
( Bild folgt)

Zentrales Lager: Ergebnisse der Runde 6

Luka Kempf verliert in der 6. Runde. Schade, aber wenn man sich nit 3,5/5 bis ans Brett 7 vorkämpft, hat das den natürlichen Nachteil, dass da sehr anspruchsvolle Aufgaben warten. Oben wird die Luft halt dünn....
Julia Vöcking schafft ihren 4. Sieg. Damit ist sie jetzt eine von drei Mädels mit 4 Punkten. Sie braucht jetzt mindestens ein Remis in der Schlußrunde fürs Edelmetall, Bei einem Sieg.... naja, hängt davon ab, wie die beiden anderen 4-Punkte-Mädels spielen.
Hoffnung, Hoffnung, schön wärs - aber vor dem Ruhm hat sie noch einen sehr starken Gegner vor der Brust - sollten meine Hoffnungen enttäuscht werden, ist das auch keine Schande.

Samstag, 13. April 2019

Zentrales Lager: U10 schon wieder fast vorbei

Gestern begann in Bad Homburg das Zentrale Lager mit der Altersklasse U10. Gestern abend kam ich nicht zum schreiben - jetzt sind schon 5 von 7 Runden gespielt.
Da ich erst ab morgen vor Ort bin, kann ich auch nur mit der Weitergabe der nackten Ergebnisse dienen. Diese sehen aber sehr gut aus: Lukas Kempf hat aktuell 3,5 Punkte und liegt im Zwischenstand auf Rang 15 (von 92 Teilnehmern). Julia Vöcking hat aktuell 3 Punkte und damit Rang 37. In der Mädchenwertung belegt sie derzeit Rang 5.

Gut spielen könnt Ihr offensichtlich. Morgen noch ein guter Schlußspurt und ihr liefert die ganz großen Überraschungen ab.  Ich drück euch beide die Daumen!!

Die Webseite der Hessischen Schachjugend hat übrigens derzeit ein Problem und ist nicht zu erreichen. Die Hessische Schachjugend hat deshalb extra zum Zentralen Lager eine vorübergehende Notfallseite eingerichtet.

Mittwoch, 10. April 2019

Die Polo-Shirts sind eingetroffen!


Völlig unerwartet und genau pünktlich zum Zentralen Lager sind sie geliefert worden!

Preis: 20 €/Stück.

Diejenigen, welche vorbestellt hatten und in Bad Homburg dabei sein werden, bekommen es natürlich schon dort (und werden es dann auch hoffentlich sofort anziehen!).





Samstag, 6. April 2019

Deutschlandfinale Mädchen Grand Prix: 2 mal Bronze für Medina Gonzalez

Bereits letztes Wochenende (29. - 31.03.) fand in Limburg das Deutschlandfinale des Mädchen-Grand-Pix statt. Für den SK Turm Bad Hersfeld waren Angelina Donchev und die Zwillingsschwestern Ariadne und Rebeca Medina Gonzalez am Start in der Altersgruppe U10/U12.

Angelina war als U10 Spielerin einer der Jüngsten  Als eine von zwei Spielerinnen ohne DWZ wurde sie an Startplatz 15 von 16 Teilnehmerinnen gesetzt und belegt nach 5 Runden CH-System mit einem Punkt in der Schlußtabelle den 15. Platz.
15. Platz hört sich jetzt nicht so toll an - man sollte dabei aber nicht vergessen, dass sich das um ein Deutschlandfinale handelt mit entsprechend spielstarken Teilnehmerfeld!

Umso beeindruckender die Leistungen von Ariadne und Rebeca Medina-Gonzalez (U12). Beide konnten 3 Punkte erringen. Sie schaften es sogar sie gleiche Buchholz zu erreichen und die gleiche Sonneborn-Berger-Wertung aufzuweisen. Damit erreichten sie gemeinsam die Plätze 3+4 und damit wäre nach Turnierreglement ein Stichkampf um Platz 3 nötig gewesen.
Da Schachspieler aber etwas humaner sind als römische Gladiatoren, wurde kurzerhand beschlossen dass Zwillingsschwestern sich nicht bis aufs Blut für einen Pokal bekämpfen müssen, sondern Pokal und dritten Platz auch in schwesterlicher Eintracht gemeinsam entgegen nehmen und teilen dürfen.

Tabelle

Bericht der deutschen Schachjugend

Montag, 25. März 2019

Hessische Mädchen-Mannschafts-Meisterschaft

Am Samstag fand in Offenbach die diesjährige Hessische Mädchen-Mannschafts-Meisterschaft statt. Letztes Jahr hatten wir mit unserer U12-Mannschaft in der Schlußtabelle den 4. Platz belegt und damit den Hessenmeistertitel in der Altersklasse U14 errungen.
Dieses Jahr starteten wir mit zwei Mannschaften und hatten das heimliche (oder unheimliche) Verlangen mit zwei Hessenmeistertitel den Heimweg anzutreten.

Bei unserer zweiten Mannschaft (U12) lief dass leider nicht so ganz toll. Angelina Doncev und Michelle Heß haben an den Brettern 3 und 4 gut gepunktet und konnten mit den anderen Mannschaften voll mithalten, aber Julia Vöcking und Charly Fizer haben beide einen schlechten Tag erwischt und konnten kaum Punkte beisteuern. Wir haben den 7. Tabellenplatz erreicht - zum erhofften Hessenmeistertitel in der Altersklasse U12 wäre allerdings der 6. Platz notwendig gewesen.

Unsere U14 Mannschaft hat die Erwartungen nicht erfüllt, die hat alle Erwartungen deutlich übertroffen.
Nach klaren Siegen gegen unsere Zweite, Hainstädt und Nidderau 2 trafen wir auf Offenbach. (DWZ-Schnitt 1511) und erzielen mit einer 1,5:2,5 Niederlage ein mehr als achtbares Ergebniss. (Lisa Landsiedel, unsere Gastspielerin aus Schenklengsfeld, überspielt in einer wunderbaren Partie eine Hessische Kaderspielerin). Danach erzielen wir gegen Bad Homburg ein 2:2. Und diese Ergebnis war für Bad Homburg geschmeichelt - eines unserer Mädels verliert in Zeitnot ein deutlich besseres Leichtfigurenendspiel. Aber was solls - wir haben gegenüber Bad Homburg mehr Brettpunkte und kämpfen ab jetzt um Platz 2.
2 Runden vor Schluß erwischt es uns dann gegen Mörfelden. Bei einer 2:1 Führung bekommt unser Mädel in beiderseitiger Zeitnot ein Remis-Angebot, realisiert aber nicht das das Remis zum Sieg reicht, lehnt ab, und verliert die Zeitnotschlacht.
Wenn man diese kleinen Mißgeschicke beschreibt, verliert man leider allzu leicht den Blick fürs Wesentlich.
Unsere Spielerinnen haben ein Super Turnier hingelegt !!

Brett 1 Laura Vöcking                       6 aus 9
Brett 2 Lisa Landsiedel                      7,5 aus 9
Brett 3 Ariadnde Medina Gonzalez    7,5 aus 9
Brett 4 Rebecca Medina Gonzalez      8 aus 9

5 Mannschaften wurden mit 4:0 besiegt, eine mit 3,5:0,5    !!!

Wir haben um Platz 2 gekämpft  -  und einen deutlichen Vorsprung auf Platz 4  !!!

Wir sind     Hessischer Mannschaftsmeister U16w

Rangliste: Stand nach der 9. Runde 
RangMNrMannschaftTWZ12345678910Man.Pkt.Brt.P
1.1.VSG Offenbach1511**4444444418 - 034.5
2.2.SK Bad Homburg13490**244443415 - 328.5
3.3.SK Turm Bad Hersf9592**42444414 - 429.0
4.7.TuS Makkabi Wiesb729000**13410 - 817.5
5.4.Sfr. Mörfelden-Wa867002**224449 - 919.5
6.6.SV Oberursel745000½2**349 - 915.5
7.8.SK Turm Bad Hersf647000321**047 - 1112.5
8.9.Hainstädter SC64101½10½4**245 - 1313.0
9.5.SC Nidderau 17980½0½02**3 - 159.5
10.10.SC Nidderau 260000000000½**0 - 180.5