Mittwoch, 12. September 2018

Mädchen-Grand-Prix in Büdingen: Silber für Angelina, Bronze für Ariadne

Am Wochenende richtet die Hessische Schachjugend in Büdingen den Mädchen-Grand-Prix aus. Mit insgesamt 30 Teilnehmerinnen (12 in der Gruppe U14 + U16, 18 in der Gruppe  U10 + U12) war dieses Turnier sehr gut besucht. Bad Hersfeld stellte mit 7 Spielerinnen - alle in der jüngeren Gruppe - das größte Kontigent.
Gespielt wurden 5 Runden Ch-System mit 60 Min Bedenkzeit. Und wie die Überschrift schon andeutet, haben unsere Mädels alles andere als schlecht gespielt!
Klarer Siegerin wurde mit 5 Punkten Helena Irene Ulrich aus Erfurt. 4 Punkte erreichten Juliane Fischer (Gernsheim)  und Ariadne Medina Gonzalez. Dieses 3 Spielerinnen haben sich für das Deutschlandfinale im Sommer 2019 qualifiziert (Ort und Datum stehen noch nicht fest). Nebenbei wurde Ariadne damit auch "beste Spielerin ohne DWZ"
Mit 3 Punkten kam Charly Fizer auf Platz 5, Victoria Jäger (Nidderau)  (Platz 7) gewann die Wertung "U10", Angelina Doncev (Platz 8, 2. Platz U10 und beste U10-Spielerin ohne DWZ), und Michelle Heß (Platz 9). Damit hat sich Angelina ebenfalls fürs Deutschlandfinale qualifiziert. Um die Erfolge abzurunden hat Angelina im Team mit Maja Buchholz (Langen) noch das Tandemturnier gewonnen.
Auf 2 Punkte kamen Rebecca Medina Gonzalez (Platz 11), Gulistan Ahmed (Platz 12) und Helena Schöbel (Platz 14).

Platz Titel Name DWZ 1. Runde 2. Runde 3. Runde 4. Runde 5. Runde Punkte Buchholz SB
1. 1. U12 Ulrich,Helena Ire 1309 16w1 5s1 2w1 4s1 6w1 5 14,0 14,0
2. 2. U12 Fischer,Juliane 874 11w1 3s1 1s0 10w1 9w1 4 16,0 11,0
3. 3.U12 Medina Gonzalez,A 8s1 2w0 13s1 7s1 4w1 4 15,0 11,0
4. Lensing, Sienna 12s1 7s1 6w1 1w0 3s0 3 17,0 8,0
5. Fizer,Chantal 13s1 1w0 14s1 6s0 11w1 3 14,0 6,0
6. Schmidt,Merle 900 18s1 10w1 4s0 5w1 1s0 3 13,5 5,5
7. 1. U10 Jäger,Viktoria 789 15s1 4w0 17s1 3w0 12s1 3 11,5 4,5
8. 2.U10 Doncev, Angelina 3w0 11s0 16w1 15s1 10s1 3 10,5 4,5
9. Heß,Michelle 10s0 18w1 12s1 17w1 2s0 3 9,5 3,5
10. 3.U10 Milman,Sophie 732 9w1 6s0 11w1 2s0 8w0 2 15,0 5,0
11. Medina Gonzalez,R 2s0 8w1 10s0 14w1 5s0 2 14,0 5,0
12. Ahmed, Gulistan 4w0 14s1 9w0 13s1 7w0 2 13,0 4,0
13. Schwegler,Julia 5w0 16s1 3w0 12w0 17s1 2 11,0 2,0
14. Schöbel, Helena 17s1 12w0 5w0 11s0 18s1 2 8,5 1,5
15. Stojanovic,Xenia 7w0 17w0 18s1 8w0 16s½ 1,5 8,5 1,0
16. Selzer, Luna 1s0 13w0 8s0 18w½ 15w½ 1 12,0 1,0
17. Jäger, Kiara 14w0 15s1 7w0 9s0 13w0 1 11,5 1,5
18. Selzer, Enya 6w0 9s0 15w0 16s½ 14w0 1 10,5 0,5




Samstag, 8. September 2018

City-Galerie-Cup Bad Hersfeld

Heute wurde vom Förderverein Schulschach an der Wilhelm-Neuhaus-Schule die 8. Auflage des City-Galerie-Cups ausgetragen.
Bei den jüngsten (Wertungsklasse Grundschule 2. Klasse) konnte sich Julian Pflugbeil vom SK Bad Homburg souverän den Sieg sichern.
Die Wertungsklasse Grundschule Klasse 3+4 wurde eine sichere Beute von Julia Vöcking (SK Turm Bad Hersfeld. 6 Punkte aus 6 Partien) vor Eric Peter (SK Bad Homburg, 5 Punkte) und Matai Palici (Wilhelm-Neuhaus-Schule, 4 Punkte).
Die Wettkampfklassen der Weiterführenden Schulen spielten 7 Runden nach Schweizer System. Bei den jüngeren (Jahrgang 2006 und jünger) konnte sich bei 15 TeilnehmerInnen Michael Hohnstein (SC Alsfeld) mit 6,5 Punkten klar durchsetzen. Mit 6 Punkten sicherte sich Jan Weber von der SVG Lamdeck Schenklengsfeld den 2. Platz vor Philipp Seilius (SK Turm Bad Hersfeld) mit 5 Punkten.
Die anderen Spieler vom SK Turm Bad Hersfeld: Laura Vöcking: 4,5 Punkte, Platz 4 und bestes Mädchen, Malte Hartwig 4 Punkte Platz 5, Christian Breitbart 3,5 Punkte Platz 8.
Bei den älteren Jahrgängen (17 TeilnehmerInnen) ließen die 4 Spieler des SK Turm Bad Hersfeld nicht viel anbrennen: Platz 1 Jona Rößing (6,5 Punkte), Platz 2 Lennart Greb (5,5 Punkte) Platz 3 Fynn Wolf (5,5 Punkte). Sven Hartwig produzierte in der letzten Runde in klarer Gewinnstellung ein zweizügiges Selbstmatt. Damit fiel er vom sicher geglaubten vierten Platz auf Platz 10 zurück. Bestes Mädchen wurde mit 4 Punkten Lisa Landsiedel von der SVG Landeck Schenklengsfeld.
Die offene Gruppe (Trainer, Betreuer, Eltern..., 6 Teilnehmer) konnte Philipp Reh (SV Fulda, 4,5 Punkte) für sich entscheiden. Eckhard Krauße (SK Turm Bad Hersfeld) mit 4 Punkten auf Platz 2, Platz 3 ging an Jens Trabert (SVG Landeck Schenklengsfeld, 3,5 Punkte). Michael Vöcking hat vor 2 Wochen in Schenklengsfeld ein gutes Turnier gespielt  -- aber heute lief bei ihm gar nichts rund: Nach 5 Runden ziert er mit 5 Niederlagen nicht nur das Tabellenende, er hat auch die zweifelhafte Ehre der einzige Vereinsspieler vom SK Turm bad Hersfeld zu sein, der an der magischen 50%-Marke scheitert.

Da fehlt doch was ? Es sind viele Namen, eigentlich zu viele. Wenn man in allen Wettkampfklassen die Medaillenplätze und dann noch alle Teilnehmer vom SK Turm Bad Hersfeld erwähnen will, ist das schwerlich anders möglich. Aber - mit Ausnahme von Julia und Laura Vöcking - bei den Hersfeldern Vereinsspielern nur männliche Vornahmen.....Auch die Spitzenspielerinnen Jelena Schwegler und Fenja Goetz vom SK Bad Homburg, normalerweise eine sichere Bank für vordere Tabellenplätze, finden hier keine Erwähnung?
Leider lassen sich auch bei bester Planung Überschneidungen nicht immer vermeiden. Angelina Doncev, Charly Fizer, Michelle Heß, Ariadne + Rebecca Medina Gonzalez und Helena Schöbel spielen dieses Wochenende beim Mädchen Grand Prix in Büdingen 3 Tage richtig hartes Turnierschach, statt sich in Bad Hersfeld dem kurzweiligen Vergnügen des Schnellschachs hinzugeben. Dort findet man auch die beiden Bad Homburger Spitzenspielerinnen.

Dienstag, 28. August 2018

Vereins-Polo-Shirts im nächsten Jahr!


Liebe Schachfreunde!

Wir haben vor, Anfang nächsten Jahres Poloshirts mit dem Vereinswappen und -namen zu beschaffen. Diese Shirts werden wir in hoher Qualität ordern, damit diese auch jahrelang halten (und vor allem für die Jugendlichen weitervererb- oder –verkaufbar sind…), ohne im Tragekomfort oder Optik Einbußen hinnehmen zu müssen (was auch für die Qualität des Drucks gilt). Es handelt sich um die Marke „Hakro“ (in Premium-Qualität), welche so bedruckt normalerweise einen Preis von ca. 35 € pro Stück hätte.

Ein weiterer Vorteil dieser Qualitätsstufe besteht darin, dass die Damenshirts vernünftig geschnitten sind. Da wir jedoch einen Sponsor in Form der Allianz-Versicherung fanden, können wir den Preis in Abhängigkeit des Mengenrabattes auf um die 20€ begrenzen.

Das beigefügte Bild mit Wappen ist mit einem Shirt-Editor erstellt worden und entspricht in Form und Farbe in etwa dem zu beschaffenden Shirt.

Originalfarbe wird „Tinte“ (34) sein.

Wir benötigen jedoch für eine Sammelbestellung die Zahl, Arten (Dame/Herr/Kind) und Größen der Shirts. Wir würden uns natürlich wünschen, wenn auf Turnieren oder Mannschaftskämpfen möglichst viele (am besten alle…) dann im neuen „SK Turm-Look“ erscheinen.

Ich bitte daher, mir die Bestellungen mit den erforderlichen Angaben zu mailen, unter m.voecking@arcor.de.

Für Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.







Montag, 27. August 2018

Schnellschach in Schenklengsfeld

Gestern richtete die SVG Landeck Schenklengsfeld ihr erstes Schnellschachturnier aus. Endlich ist die lange Sommerpause vorbei und es geht wieder an die Bretter. So dachten offenbar viele: Mit 40 Teilnehmern war dieses Turnier sehr gut besucht.
Vielleicht lag die hohe Teilnehmerzahl auch an der Tatsache, dass die Schenklengsfelder bekanntermaßen gute Gastgeber sind und wissen wie man Turniere in gemütlicher Atmosphäre ausrichtet.
Wir Hersfelder waren mit 13 SpielerInnen vertreten: Eckhard Krauße, Michael Vöcking, Jona Rößing, Laura Vöcking, Philipp Seilius, Christian Breitbart, Julia Vöcking, Angelina Doncev, Charly Fizer, Ahmed Gulistan, Michelle Heß, Ariadne Medina Gonzalez, Rebecca Medina Gonzalez.
Nach 7 Runden fand das Turnier mit Victor Hilgert (SG Springer Burghaun) einen würdigen und überlegenen  Sieger. Er gewann alle 7 Partien - mehr geht nun wirklich nicht.

Auf Platz 2 und 3 landeten mit 5,5 Punkten Eckhard Krauße und Hans-Ulrich Drews (SG Springer Burghaun). Die Jugendwertung gewann Ognjen Vokic (4 Punkte, SC Rotenburg) vor Jona Rößing (3,5 Punkte). Laura Vöcking gewann mit  3,5 Punkte die Damenwertung, (in der Jugendwertung wegen der schlechteren Buchholzwertung "nur" Platz 4)
Den Sonderpreis für die jüngste Teilnehmerin bekam Helena Schöbel (Jahrgang 2008)

Detailierte Ergebnisse sind auf den Seiten der SVG Schenklengsfeld abrufbar.

Montag, 11. Juni 2018

4 Titel für die WNS


Nachfolgender Bericht wurde eingereicht von Klaus Bechtel:

4 Titel für die WNS
- Schachkinder der WNS räumen in Korbach mächtig ab -

Korbach ist immer eine Reise wert, ganz besonders aber zum Hessentag. Davon können auch 12 Schachschüler der Wilhelm-Neuhaus-Schule berichten.
Gemäß dem Motto,“Erst Schach spielen und dann auf den Hessentag“ fuhren 12 Grundschüler begleitet von ihren Eltern und ihrem Schulschachbetreuer Klaus Bechtel zum Hessentagsschachturnier nach Korbach.
Eingeteilt in zwei Wertungsklassen, waren im Bürgerhaus von Korbach 7 Runden zu spielen. War das Turnier für die Schüler der 2. , 3. und 4. Klassen als Saisonabschluß zu sehen, so war es für die Kinder der 1.Klasse die erste große Turniererfahrung.
Unterricht ist das eine, Turniererfahrung das andere. Diese Spielerfahrung, kann man aber nur auf anderen Turnieren im direkten Vergleich mit anderen Spielerinnen und Spielern sammeln, so Schulschachbetreuer Klaus Bechtel. Er lobte den Mut und den Willen der drei 1. Klässler, dass sie mit nach Korbach gekommen waren. Immerhin holten die 3 Schüler zusammen 7,5 Brettpunkte und keiner fuhr Sieglos nach Hause.
Was Turniererfahrung wert ist, zeigten die 4 Spieler der 2. Klasse.
So gewannen Gulistan Ahmed, Helena Schöbel und Matei Palici mit zusammen 11 Brettpunkten den Teamwettbewerb. Außerdem holte sich Gulistan Ahmed den 1. Platz in der Mädchenwertung vor Helena Schöbel.

Die zweite Wertungsgruppe für die die 3. und 4. Klässler war mit 28 Teilnehmern extrem groß und von der spielerischen Qualität her sehr gut besetzt. Schon ein Blick auf die DWZ Punkte der Teilnehmer zeigte, dass diese Wertungsklasse sehr anspruchsvoll war.
Davon jedoch, ließen sich unsere 5 WNS Teilnehmer dieser Gruppe überhaupt nicht beeindrucken. Mit zusammen 14 Brettpunkten gewannen Philipp Seilius, Chantal „Charly“ Fizer und Ariadne Gonzales die Teamwertung in dieser Kategorie.
Auch die Einzelergebnisse zeigten, welch gutes Schachniveau unsere Grundschüler haben. Philipp Seilius belegt mit 4 Siegen und 2 Unentschieden Platz 4 der Gesamtwertung. Den vierten Titel für die Wilhelm-Neuhaus-Schule holte schließlich Chantal Fizer. Mit 5 Siegen aus 7 Spielen, gewann sie die Mädchenwertung.

Der Korbacher Turnierleiter Wolfgang Käding, war bei der Siegerehrung schon ein wenig neidisch auf das tolle Gesamtergebnis der Wilhelm-Neuhaus-Schule, eine der wenigen Deutschen Schachschulen im Grundschulbereich in Hessen.

Mit vier wunderschönen, großen Pokalen – gesponsert von der Hessentagsstadt Korbach – im Rucksack, begannen unsere erfolgreichen Teilnehmer dann, den Hessentag in seiner Vielfalt zu entdecken.
Wie gesagt, Korbach war eine Reise wert.



Sonntag, 3. Juni 2018

Deutsche Meisterschaften (4)

In der Schlußrunde der Deutschen Frauenmannschaftsmeisterschaften der Landesverbände durfte Hessen 2 heute gegen Hamburg ran. Keine Chance für die Hessinen, 0,5:7,5 Niederlage.
Auch Vanessa mußte eine Niederlage hinnehmen.

Allgemein war diese Turnier für die Hessen nicht sonderlich erfolgreich. Deutscher Meister ist Württemberg, Silber geht an NRW. Bronze an Hamburg.
Hessen 1 (nach ELO Starplatz 4) wird lediglich Achte, Hessen 2 (Startolatz 12) erringt den 10. Platz.

Mit Ihren individuellen Leistung hingegen kann Vanessa Krauße sher zufrieden sein. Sie wurde mit 2,5 aus 5 bei einem Gegnerschnitt von DWZ 1868 beste Spielerin im Team Hessen 2.

(Zum Vergleich: Eckhard Krauße hatte bei den Deutschen Amateurmeisterschaften einen Gegnerschnitt von DWZ 1840)

Deutsche Meisterschaften (3)

In der Schlußrunde der Deutschen Amateurmeisterschaften verlief die Eröffnung wieder günstig für mich, aber wieder ein horrender Zeitverbrauch... Meinen in der Eröffnung mühsam erkämpften Mehrbauern hab ich dann auch gleich in Zeitnot wieder weggeparkt, in ein schlechtes Endspiel geraten, diese aber gut verteidigt und dann konnte ich in ein gewonnenes Bauernendspiel mit Minusbauer abwickeln - sieht man auch nicht alle Tage.
Gesamtbilanz: 2 Siege, 1 Remis 2 Niederlagen, einige DWZ und ELO Punkte verloren (sollte sich aber im Rahmen halten). 3 mal direkt nach der Eröffnung in Zeitnot geraten - das Zeitmanagment muß dringend geändert werden - Der Figureneinsteller in der ersten Runde ärgert mich immer noch.
Insgesamt keine Katastrophe, aber Gut geht anders.
Apropos Gut: Ein Blick nach Braunfels. Vanessa Krauße hat heute in der 4. Runde ein wichtiges Remis zum 4,5:3,5 Mannschaftssieg gegen Württemberg 2 beigesteuert.

Freitag, 1. Juni 2018

Deutsche Meisterschaften (2)

Die Deutschen Amateurmeisterschaften liefen für mich (Eckhard Krauße) auch heute nicht so, wie erhofft. In der dritten Runde  verlief die Eröffnung zufriedenstellend, allerdings kompliziert und mit hohen Bedenkzeitverbrauch. In Zeitnot wurde ich dann taktisch ausgeknockt. In der Nachmittagsrunde war ich mit dem Eröffnungsverlauf weniger zufrieden, konnte dann aber meinen Gegner taktisch über den Tisch ziehen.
OK, zweimal Kampfschach, einmal verloren, einmal gewonnen.... aber ein Qualitätssiegel hat keine der Partien verdient.
Wechseln wir lieber den Ort des Geschehens nach Braunfels zur Deutschen Frauen-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände. Hier waren heute auch zwei Runden angesetzt. Vanessa Krauße hat zwei mal gewonnen. So geht Schach!

Deutsche Amateurmeisterschaft
Deutsche Frauen-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

Donnerstag, 31. Mai 2018

Deutsche Meisterschaften

Dieses Wochenende spielen zwei Hersfelder Spieler auf deutschen Meisterschaften. Ich (Eckhard Krauße) spiele in Leipzig in der Gruppe C das Finale der DSAM (Deutsche Schach Amateur Meisterschaften). Das Wetter ist toll, die Turnieratmosphäre super, nur mit dem Schach spielen klappt das nicht wie es sollte.
In der ersten Runde spielte mein Gegner eine als harmlos geltende Eröffnungsvariante und ich bekam als schwarzer sehr schnell den vollen Ausgleich. Im 13.Zug stell ich dann einzügig und völlig sinnfrei einen meiner Läufer ein. Wenn meinen Schülern derartiges mal passieren sollte, lese ich denen gehörig die Leviten - Ich bin extra nach Leipzig gefahren, damit diesen Unsinn keiner sieht.
Dafür hab ich eine lange Mittagspause und kann mit längeren Spaziergängen ein wenig Frust abbauen bzw Nerven beruhigen, je nach Sichtweise.
Um 16.00 Uhr begann die zweite Runde. Da der Frust noch nicht ganz  vergessen ist, dürstet es mich nach einer scharfen Partie. Gegnerin spielt Sizilianisch - kommt mir schon entgegen. Richtig scharf wird diese Partie zwar nicht, aber dafür krieg ich lang anhaltenden Druck.
Meine Gegnerin sieht sich gezwungen zwei Bauern und ihren Läufer zu geben um Figuren zu tauschen und damit den Druck abzuschütteln. Das Endspiel ist unverlierbar. Nach weiteren 2 1/2 Stunden muß ich einsehen: Das Endspiel ist auch nicht gewinnbar.
Morgen um 10:00 Uhr darf ich mich wieder mit Schwarz vergnügen...

Die zweite Hersfelder Spielerin ist Vanessa Krauße. Sie spielt dieses Wochenende in Braunfels die Deutschen Frauen-Mannschaftsmeisterschaften der Ländesverbände im Team Hessen 2. In der ersten Runde hat Hessen 2 gegen Bayern 1 eine herbe 0,5:7,5 Niederlage kassiert. (Vanessa hat kein Remis gespielt). Hessen 1 liegt mit einem 6,5 - Sieg gegen Rheinland-Pfalz gut im Rennen.

Mittwoch, 9. Mai 2018

Schulschach: Unsere WNS-Mädels bei der Deutschen Meisterschaft

Die letzten 3 Tage haben Cantal Fizer, Rebeca Medina Gonzalez, Ariadne Medina Gonzalez, Gulistan Ahmed, Michelle Heß und Angelina Doncev in Friedrichroda verbracht. Die vier erstgenannten haben als Mannschaft bei den Deutschen Grundschulmeisterschaften um Ruhm und Ehre gekämpft. Von den 76 angetretenden Mannschaften (davon 11 reine Mädchenteams) hatten sie den Startplatz 76.
Das liegt zum einen daran, dass wir eine von 15 Mannschaften waren, bei denen kein Spieler eine DWZ hat - und mit dem Teamnamen Wilhelm-Neuhaus-Schule Bad Hersfeld ist man alphabetisch auch ganz hinten.


Natürlich kann man die DWZ bei Grundschulkindern nicht auf die Goldwaage legen, aber 11 Mannschaften haben einen DWZ-Durchschnitt im vierstelligen Bereich.
Das stärkste reine Mädchenteam (Europaschule Erfurt) hat einen DWZ-Schnitt von 871, so dass schon der Versuch in der Mädchenkonkurenz aufs Treppchen zu kommen, eine anspruchsvolle Aufgabe darstellt.
Gespielt wurden 9 Runden CH-System mit 30 min Bedenkzeit pro Partie.
Besonderheit bei der Grundschule: Es zählen nur die Brettpunkte und als Zweitwertung eine Buchholzzahl, Mannschaftspunkte sind hier bedeutungslos.

Da ich nicht vor Ort war und auch nur die reinen Ergebnisse aus dem Internet habe, verzichte ich auf die Angabe von Rundenergebnisse und springe gleich zur Schlußtabelle.
(Wer es genau wissen will: http://www.deutsche-schachjugend.de/2018/dsm-wk-g/ )

Mit 14,5 Brettpunkten landen wir auf Tabellenplatz 67
Deutscher Meister wurde die Grundschule Wasserkampstraße Hannover mit 26 Brettpunkten, Beste Hessische Mannschaft: Erasmus Grundschule Offenbach (19,5 Brettpunkte, Platz 27)

In der Mädchenwertung haben zum Treppchenplatz nur wenige Brettpunkte gefehlt:
Wir wurden 5ter. Die Mädchenwertung gewonnen hat die St.-Sebastian-Grundschule Raesfeld mit 17 Brettpunkten, dicht gefolgt von der Europaschule Erfurt (ebenfalls 17 Brettpunkte, aber schlechtere Wertung) und der evangelischen Grundschule Coswig (16 Brettpunkte)

Beste Hersfelder Spielerin wurde Rebeca Medina Gonzalez, die mit 5,5 Punkten aus den 9 Partien sogar deutlich über die 50%-Marke kam.

Und wie haben Michelle und Angelina im Zweierteam abgeschnitten? Ich bin überzeugt, dass die beiden auch sehr gut gespielt haben. Aber zu diesem "Beiprogramm" wurden leider absolut keine Infos im Internett veröffentlicht.


Sonntag, 6. Mai 2018

Schenklengsfeld kegelt uns aus dem Viererpokal

Heute sind wir mit Eckhard Krauße, Manfred Willich, Bernd Schnitzlein und Michael Vöcking in Schenklengsfeld zum Halbfinale des Viererpokals angetreten. Für Schenklengsfeld setzten sich Erik Kothe, Arturas Poderis, Siegfried Hofmeister und Xaver-Ferran Parejo Angleda an die Bretter.
Damit war von Dnfang an klar: das wird nicht einfach. Bernd entschloß sich als Schwarzspieler schon im 4. Zug die Damen vom Brett zu nehmen. Nach weiteren Figurentäuschen ergab sich eine Endspielstellung Springerpaar und gutem Läufer gegen schlechten Läufer. Leider war dieser Vorteil nur von symbolischer Natur und so sehr sich Bernd auch bemühte, mehr als diesen symbolischen Vorteil gab sie Stellung nicht mehr her.
Richtig unübersichtlich verlief die Partie am 4. Brett zwischen Michael und Xaver-Ferran. Michael opfert in der Eröffnung gleich 2 Bauern. Zugegebenerweise bekam er dafür einige Kompensation, aber ich dachte mir so: Für gleich 2 Bauern ist das zu wenig. Michael sah das offensichtlich etwas anders - und sollte recht behalten: Als ich mich das nächste mal seinem Brett zuwendete hatte er seine beiden Bauern zurückbekommen und dabei noch minimalen Stellungsvorteil.
Zunächst entschied sich aber die Partie am 2. Brett. Manfred hat sich positionell gesund hingestellt und beschloß mit seiner Dame in Arturas Stellung einzudringen. Dadurch konnte zwar auch Arturas seinerseits mit der Dame in Manfreds Stellung eindringen, aber das macht nichts da Manfred am längeren Hebel sitzt. Das dachte er zumindest. Leider war das im Irrtum und er mußte einige Züge später wegen Figurenverlust die Partie aufgeben.
Zwischenstand 1,5:05 für Schenklengsfeld.
Nur wenig später ging auch meine Partie gegen Erik zu ende. Ich habe wie so oft eine dynamische Stellung mit beiderseitigen Chancen angestrebt. Erik hält voll daneben und gießt noch weiteres Öl ins Feuer. Schließlich kann Erik Figurenverlust nicht mehr vermeiden - findet aber eine Möglichkeit die Figur so geschickt zu geben, dass mein König plötzlich im Mattnetz zappelt.
Zwischenstand 2,5:0,5 für Schenklengsfeld.
Damit sind wir Hersfelder aus dem Pokal geflogen. Michael konnte seine Stellung inzwischen weiter verbessern, Material gewinnen und führte seine Partie dann sicher zum Sieg-
Endstand 2,5:1,5 für Schenklengsfeld.

Die Saison ist für den SK Turm Bad Hersfeld beendet. Demnächst werde ich hier eine Nachbetrachtung veröffentlichen.
Aber zunächst spielen ab morgen die Hersfelder Mädchen bei den Deutschen Grundschulmeisterschaften.

Montag, 23. April 2018

Hersfelder Schachfreunde trauern um Walter Steinberg


Die Schachfreunde des SK Turm Bad Hersfeld trauern um ihren ehemaligen Kameraden Walter Steinberg, der am 8. April im Alter von nur 52 Jahren verstorben ist. Schon als Jugendlicher trat Walter 1981 in die neu gegründete Schachabteilung der SG Hessen Hersfeld (Vorgänger des SK Turm) ein und entwickelte sich dort durch Begabung und Trainingsfleiß zu einem Spieler von beträchtlicher Stärke; seine Zuverlässigkeit, seine korrekte Art und sein uneigennütziger Charakter wurden besonders geschätzt. So war er ein wichtiges Mitglied der Meistermannschaften von 1988/89 und 1998/99, die jeweils den Aufstieg von der Bezirksoberliga in die Landesklasse schafften. Auch beim bis dato größten Erfolg in der Geschichte des Hersfelder Schachs, dem Aufstieg 1994/95 in die Hessenliga, steuerte er im vorentscheidenden Wettkampf gegen Bad Sooden-Allendorf ein wichtiges Remis bei. Walter hatte ein Faible für ungewöhnliche Eröffnungsvarianten, mit denen er seine Gegner gezielt überraschte; grundsätzlich pflegte er einen soliden Spielstil auf gesunder positioneller Grundlage. Nach seinem Austritt aus der SG Hessen im Jahre 2002 schloss er sich der SG Springer Burghaun an, blieb aber den Hersfeldern insofern freundschaftlich verbunden, als er deren Farben beim Schach-Fußball-Turnier in Langenbieber gerne vertrat. Die Hersfelder Schachspieler werden Walter Steinberg ein bleibendes und ehrendes Andenken bewahren.

Sonntag, 22. April 2018

HMWJ = Hessische Mädchenmannschaftsmeisterschaft

Die Hessische Schachjugend rief wieder einmal zur Hessischen Mädchenmannschaftsmeisterschaft (oder abgekürzt HMWJ). Da waren die Hersfelder einige Jahre nicht vertreten... man braucht halt auch 4 spielwillige Mädchen für eine Mannschaft...
Aber dieses Jahr haben wir ja 5 Mädchen im Verein. Da kann man ja mal fragen - und erhält 5 begeisterte Zusagen.
Seit 2 oder 3 Jahren gibt es auch ein Nebenturnier mit Zweierteams, und da ich seit 3 Wochen 2 Mädchen aus der WNS im Training habe, kann man da ja auch mal fragen

Also haben wir uns heute mit 7 jungen Mädels auf nach Offenbach gemacht. Bei den Meisterschaften nahmen 9 Mannschaften teil, nach DWZ-Schnitt waren wir auf Startrang 6 gesetzt.

Unsere Aufstellung:
Laura Vöcking
Charly Fizer
Julia Vöcking
Rebeca Medina Gonzalez
Ariadne Medina Gonzalez
(Bei 5 Mädels in einer Vierermannschaft, muß natürlich in jeder Runden eine pausieren)

Gleich in der ersten Runde bekamen wir die an 5 gesetzte U14 Mannschaft aus Oberursel als Gegner.
Gegen diese Truppe hat unsere WNS Schulschachmannschaft vor ziemlich genau einem Monat ein beachtenswertes 2:2 erkämpft. 3 dieser Heldinnen (Charly, Rebeca, Ariadne) schicken wir erneut ins Rennen - ergänzt durch Laura.
Wir gewinnen diesmal 3:1. Mit Kampfgeist und auch etwas Glück zum Erfolg. Als ich mir die Stellungen im Mittelspiel ansah, war für mich klar: Bei Laura ist noch alles offen, die anderen drei Bretter stehen auf Verlust.
In Runde 2 haben wir spielfrei - Ein guter Zeitpunkt sich den weiteren Spielplan anzuschauen.
Wir spielen nacheinander gegen die Setzlistennummern 7,8 und 9. Dann kommen die Topmannschaften 1,2,3 und 4.
Die Punkte müssem wir in den nächsten 3 Runden gegen die DWZ-schwächeren Mannschaften holen. Gegen die Top4 können wir Erfahrung sammeln, aber keine Punkte. Aber was heißt eigentlich "DWZ-schwächere Mannschaft"? Wir haben mit Laura (1020) und Julia (759) einen Schnitt von 890. Wenn eine Mannschaft nur eine DWZ-gewertete Spielerin mit 840 DWZ hat haben wir im Schnitt 50 Punkte mehr.
In Runde 3 wartet die U8 Mannschaft aus Nidderau. So jung und doch so wehrhaft. Nix mit einzügigen Einstellern und einige bange Momente mussten unsere Mädels überstehen, aber am Ende gewinnen wir mit 4:0
Gegen die U10 aus Langen und die U12 aus Neuberg schaffen wir auch jeweils das 4:0.

Halbzeit

von links: Rebeca, Julia, Charly, Laura, Ariadne


Wir stehen in der Tabelle ganz weit oben - nur einen Brettpunkt abgegeben!
Auch wenn die erste Runde sehr wacklig war, es war auch keine Selbstverständlichkeit drei mal 4:0 hinterher zu legen. Großes Kompliment an die Mannschaft!!

Aber jetzt kommen die "DWZ-stärkeren Mannschaften" und damit auch die Sensationen.

Gernsheim. U20. Brett 1 Yvonne Mao DWZ 1700, Brett 2 Friederike Tampe DWZ 1660, danach fällt die DWZ etwas ab...
Laura ist mit Aussetzen dran, Julia und Ariadne werden gleich in der Eröffnung völlig überspielt. Bei diesen DWZ-Unterschieden keine Schande. Charly kann sich in der Eröffnung gegen Yvonne in der Eröffnung halten. Aber als Yvonne im Mittelspiel etwas verstecktere Drohungen aufstellt, bricht auch Charlys Stellung schnell zusammen. Rebeca kann sich in der Eröffnung ebenfalls halten und steht auch im Mittelspiel sicher und fest. Als ihre Gegnerin (Kira Weitzmann DWZ 1231) Komplikationen einleitet, holt Rebeca den Konter raus: Damenopfer und Matt in 2.
Wir verlieren nur mit 1:3 !!

Offenbach. U12 - also auch nicht älter als unsere Mädels - aber: Rosalie Werner,1600, amtierende Hessenmeisterin und Platz 1 der Hessischen Rangliste U12w. Laura Dixon, 1148 Platz 5 der U12w,  Frieda von Bekh, 1194, Platz 4 der U12w,und Josefin Hentschker, 1099, Platz 6 der U12w.
Mann könnte auch sagen: Die Hessische U12w-Elitemannschaft.
Rebeca kommt diesmal schlecht aus der Eröffnung und verliert recht schnell. Dafür überspielt ihre Schwester Ariadne ihren Gegner und gleicht postwendend zum 1:1 aus.
Laura hat gegen die amtierende Hessenmeisterin einen gesunden Mehrbauern. Aber bevor hier Entscheidungen fallen: Julia steht schlechter, aber statt sich zu verteidigen, haut sie ein Läuferopfer in die gegnerische Königsstellung. Ein objektiv inkorrektes Opfer, aber sehr giftig. Laura Dixon findet nicht die beste Verteidigung und Julia vollstreckt mit 4zügiger Mattkombination! Jetzt würde ein Remis an Brett 1 für die Sensation reichen, aber Laura will kein Remis. Sie hat Mehrbauer und Zeitvorteil. Ruhig weiterspielen, hier eine Figur getauscht dort einen Bauern. Letzlich überschreitet Rosalie in hoffnungsloser Stellung die Zeit.
!!! Hersfeld gewinnt 3:1 !!!!

An Startplatz 3 Bad Homburg, u.a. mit Hessenmeisterin U14w Jelena Schwegler (DWZ 1505)
und Fenja Goetz (1316), die beiden anderen Spielerinnen kannte ich nicht.
Charly und Rebeca verlieren. Laura ist nah dran, an der nächsten Sensation. Sie spielt druckvoll und plötzlich hängt bei Jelena taktisch eine Figur durch. Das könnte der zweite Hessenmeisterskalp sein, aber Laura sieht es leider nicht und tauscht ins Schwerfigurenendspiel ab. Objektiv schlechter steht Laura jetzt auch nicht, aber 500 DWZ Punkte sind auch ein Unterschied. Jelena gibt ein paar Endspiellektionen und nimmt Laura regelrecht auseinander.
Derweil ist Julia im Damenendspiel mit einem Minusbauer gelandet. Also werden 3 weiter Bauern geopfert, nur um sich einen Freibauer zu bilden. Und der ist sehr gefährlich! Ihre Gegnerin Fenja Goetz könnte jetzt einfach Dauerschach geben. Nachdenken, ein Schach, Nachdenken, ein weiteres Schach, Nachdenken..... und dann verzichtet sie aufs Dauerschach und zieht einen ihrer Bauern nach vorne. Jetzt könnte Julia ihren Freibauer mit taktischen Mittel zur Dame umwandeln. aber auch bei Julia lassen langsam die Kräfte nach und sie geht an dieser Chance vorbei. Jetzt holt sich Fenja nach einigen Schachgeboten diesen gefährlichen Freibauern ab, Julia versucht Dauerschach zu erzwingen, und Fenja verliert durch Zeitüberschreitung.
wieder nur 1:3 verloren

In der letzten Runde nun gegen Hofheim. Aber die Luft ist raus. Waren es die letzten drei Runden, das heiße Wetter, dass frühe Aufstehen oder eine Kombination aus allem ? Die Mädels patzen nicht rum, aber 4 farblose Partien bei denen unsere Mädels ohne nennenswerte Gegenwehr langsam zusammengeschoben werden. Unsere einzige 0:4 Niederlage.

Schlußstand:
Wir werden in der Gesamtwertung mit 10:6 Mannschaftspunkten und 20:12 Brettpunkten Vierter und erhalten nach Turnierreglement (Obwohl wir eine U12 Mannschaft sind) den Titel:

Hessischer Mannschaftsmeister U14w

Die U12 Elitemannschaft Offenbach landet mit 10:6 und 21 Brettpunkten nur knapp vor uns.

Eigentlich ist der Bericht lang genug, aber wir wollen unser Zweierteam auch nicht ganz vergessen.
Hier sind 10 Teams angetreten, also 9 Runden zu spielen.
Unser Team ist aus der Wilhem-Neuhaus-Schule und immerhin 19 Jahre alt. Angelina Doncev ist 9, Michelle Heß ist 10.
Die Konkurenz? Unterschiedlich, ich kannte da niemanden, Aber offensichtlich einige Vereinsteams, auch ältere 14, 16 Jahre geschätzt, aber auch einige Schulschachteams nicht älter als unsere Mädels.

Ein Platz im unteren Mittelfeld? Nein, unsere Mädchen haben heute durchweg alle gut gespielt!

Mit 12,5:5,5 Brettpunkten wird unser Zweierteam Vierter !



Sonntag, 15. April 2018

Bezirksoberliga: Runde 9 und Ende der Saison

Wir hatten heute mit unserer zweiten Mannschaft das letzte Mal in dieser Saison einen Mannschaftskampf, diesmal als Gastgeber unserer lieben Gegner aus Alsfeld. Deren 2. Mannschaft ist in unserer Liga klarer Favorit und die Truppe marschierte auch mit ca. 130 DWZ-Punkten pro Spieler mehr auf, als wir zu bieten hatten. Trotzdem schlugen wir uns recht wacker. Einem unserer Jugendlichen, Fynn Wolf, gelang es sogar, mit DWZ 1336 seinen Gegner mit 1583 DWZ zu bezwingen. Dies stellte auch leider den einzigen Sieg in dieser Begegnung dar, die restlichen 2 Punkte machten wir mit vier Remisen an den Brettern 1 (Bernd Schnitzlein), 2 (Günter Lieder), 4 (Michael Vöcking) und 8 (Jona Rößing). Peter Ernst wurde am Brett 3 leider Opfer eines nicht mehr abzuwendenden Mattangriffs im Mittelspiel, Martin Landsiedels König sah sich im Endspiel an Brett 6 einem Bauernduo mit Königsunterstützung gegenüber, dem sein blanker König nichts mehr entgegenzusetzen hatte und  Valentin Bauer hatte gegen seinen fast 300 DWZ-Punkte stärkeren Gegner leider auch nicht viel Gegenspiel und verlor ebenfalls. Somit erreichten wir mit 3 zu 5 eine einigermaßen ehrenhafte Niederlage, rein rechnerisch hatten wir gegen diesen Gegner einen statistischen Erwartungswert von ca. 2,5 Punkten.

Insgesamt ist diese Saison recht normal verlaufen, wir liegen spielstärkemäßig irgendwo im Mittelfeld und werden auch in der Endtabelle irgendwo im Mittelfeld landen. Die in unserer Mannschaft spielenden Jugendlichen haben durch die Bank weit besser gespielt, als es ihre DWZ vorausgesagt hätte, was nichts anderes bedeutet, als dass sie ihre Spielstärke im Moment laufend steigern, also genau das, was wir alle für unsere Jugendlichen uns wünschen und anstreben und auch natürlich der klarste und schönste Beweis für eine erfolgreiche Jugendarbeit. 

Tabelle

Montag, 9. April 2018

Viererpokal: Ein schöner Sonntag in Rotenburg

Auch nach vielen Jahren im Schachzirkus gibt es immer noch Neuerungen. Im Viererpokal hatten wir gegen Rotenburg Heimrecht. Da aber für alle beteiligten Spieler Rotenburg fahrtechnisch einfacher zu erreichen ist als Hersfeld, haben wir den Kampf folgerichtig in Rotenburg ausgetragen. 
Also ein Hersfelder Heimspiel in Rotenburg.
Aus Rotenburger Sichtweise: Rotenburg spielt ein Auswärtsspiel in den eigenen Vereinsräumen.

Das Wetter war super, das Ambiente ebenso (Genaugenommen haben hier ja die Gäste (= Auswärtsmannschaft Rotenburg) die Gastgeber (= Heimmannschaft Hersfeld) bewirtet. Muß ich mich jetzt als Gastgeber bei den Gästen für die hervorragende Ausrichtung bedanken? Ausrichter ist nach Turnierordnung ja der Heimmannschaft, also Hersfeld....Das denk ich jetzt nicht zu Ende, wird mir zu kompliziert)

Der eigentliche Wettkampf war leider etwas fade, Spannung wollte da nicht aufkommen. Die Rotenburger haben entgegen ihrer üblichen Aufstellung die Bretter 1 und 2 getauscht. Also Kevin Sailer an Brett 1 gegen mich (Eckhard Krauße) und Georgi Davidov gegen Manfred Willich. An Brett 3 Uwe Brehm gegen Bernd Wildner und an Brett 4 Ron Bleeker gegen Michael Vöcking.

Kevin Sailer baute sich gegen mich sehr passiv auf. Bereits nach 12 Zügen hatte ich einen gesunden Mehrbauern und absehbar sehr gute Gewinnchancen. Wenig später steckte Kevin auf der Suche nach Gegenspiel noch die Qualität ins Geschäft, kam dabei aber vom Regen in die Traufe und seine Stellung wurde dadurch nur noch schlechter. Das 1:0 für Hersfeld ließ dann auch nicht mehr lange auf sich warten.
Manfred Willich hatte zu diesem Zeitpunkt ein ausgeglichenes Schwerfigurenendspiel auf dem Brett. Bernd Wildner hatte deutlichen Raumvorteil und Druckstellung. Michael Vöcking hatte einen Isolani auf der d-Linie. Diese Isolani-Stellungen sind sehr schwer zu bewerten, aber wirklichen Vorteil hatte da glaub ich keine Seite.
Dabei müssen wir gar nichts mehr gewinnen. Dank des frühzeitigen Sieges an Brett 1 reichen bereits zwei Remisen um in die nächste Runde zu kommen.
Dementsprechend entspannt auch der weitere Verlauf: Manfred spielt weiter, ohne irgendwelche Risiken einzugehen, Bernd erhöhte langsam den Druck (wie eine Würgeschlange. effektiv aber keine action), lediglich Michaels Partie bot zumindest im Ansatz so etwas wie Spannung.
Noch vor der Zeitkontrolle schafft Bernd dann den entscheidenen Durchbruch und erhöht auf 2:0. Aufgrund der Berliner Wertung hat Hersfeld bereits gewonnen. Aber auf die Berliner Wertung sind wir in diesem Kampf gar nicht angewiesen: 10 min später gewinnt auch Manfred. 3:0 für Hersfeld. Michael verlor zwischenzeitlich einen Bauern, erhielt dafür aber ausreichend Gegenspiel. Als er sich den Bauern wieder zurück holte, folgte der Friedensschluß.
Endstand 3,5 : 0,5

Samstag, 31. März 2018

Zentrales Lager: ...und zum Abschied gibt's einen Strauß Bananen

Gestern Abend hat Laura Vöcking beim Blitzturnier das Herz erfreut und mit 4,5 aus 9 den dritten Platz (Mädchenwertung) beim Blitzturnier der U12 geholt, heute ging in der Schlußrunde alles schief, was schief gehen konnte.
In der U12 verlieren alle drei Hersfelder Teilnehmer (Laura Vöcking, Julia Vöcking, Michael Honstein) ihre Partien. In der U16 verliert Lennart Greb. In der U18 ist ein Teilnehmer in der Schlußrunde ausgefallen und Jona Rössing bekommt dadurch ein Freilos.

Trotz dieser unerfreulichen Schlußrunde, haben die Hersfelder aber in der Gesamtbetrachtung solide bis gute Ergebnisse eingefahren.

U10:

Philipp Seilius knackt mit 4 aus 7 gleich bei seiner ersten Hessenmeisterschaft die 50% Marke und erspielt sich seine ErstDWZ (871)
Julia Vöcking bleibt mit 3/7 im Rahmen der Erwartungen (DWZ -13, was bei ihrem K-Faktor bedeutet, 3,1 Punkte hätte sie holen müssen)

U12:

Laura Vöcking bleibt bei 4,5 aus 9 und gewinnt etwas an DWZ-Punkten (+24)
Julia Vöcking verliert mit 3 aus 9 nochmal wenige DWZ-Punkte (ca. -15), bleibt aber bis zum Schluß hoch motiviert und konzentriert. Immerhin hat sie in 8 Tagen 16 Turnierpartien gespielt!
Michael Honstein erspielt sich mit 3 aus 9 seine ErstDWZ. Rein ergebnisorientiert hätte ich vom Michael den ein oder anderen Punkt mehr erhofft, aber die erste Hessenmeisterschaft - Neue Umgebung, neue Freunde, andere Turnieratmosphäre,- das steckt jeder Mensch anders weg. Motivation, Spielfreude, Ernsthaftigkeit, Siegeswille - da hat alles gepasst.

U16:

Lennard Greb holt 2 aus 7, das hört sich nicht nach viel an, aber er war von 20 Teilnehmer auf Platz 20 gesetzt und mußte in jeder Runde gegen deutlich DWZ-stärkere Gegner ran. In der Endtabelle Platz 18 und ein DWZ- plus von 49 Punkten. Da hören sich 2 aus 7 gleich viel besser an.

U18:

Jona Rößing durfte die Erfahrung machen, dass die höchste Altersklasse auf Hessenebene verdammt starkt besetzt ist. Mit 2 Remisen aus 6 Partien kann er den letzten Platz zwar nicht vermeiden, liegt aber immer noch leicht über den DWZ-Erwartungswert und gewinnt 14 DWZ-Punkte hinzu.

Freitag, 30. März 2018

Zentrales Lager: Kampfgeist zeigt Erfolg

Hohe Motivation hat sich heute ausgezahlt.

U12:

Michael Honstein hatte heute eine lange Schlacht geführt, aber im Endspiel dann leider doch den kürzeren gezogen. Julia Vöcking hat sich in einer kombinationsreichen Partie ihren dritten Sieg gesichert. Laura Vöcking hatte sich gegen eine 200 DWZ-Punkte bessere Gegnerin einen Eröffnungsvorteil gesichert. Remisangebote wurden konsequent abgelehnt. Erst als Restbedenkzeit knapp wurde, akzeptierte sie in einem immer noch besseren Doppelturmendspiel die Punkteteilung.

U16:

 Lennart Greb holt sich mit einer feinen Positionspartie einen verdienten halben Punkt.

U18:

Jona Rössing opferte in der Eröffnung einen Bauern, bekam aber dafür reichlich Aktivität. Nach taktisch geprägtem Mittelspiel sichert er sich einen kleinen, aber dauerhaften Endspielvortel. In hochgradeiger Zeitnot ( er lebte eigentlich nur noch vom 30-sec-Bonus) entschied er sich für den Spatz in der Hand und gab die Partie Remis.


Donnerstag, 29. März 2018

Zentrales Lager: Dritte Doppelrunde der U12

Die Alterklasse U12 hatte heute ihre dritte und letzte Doppelrunde.

U12:

Unser U12 Team (Julia Vöcking, Laura Vöcking und Michael Honstein) ist sich ausnahmnsweise mal ziemlich einig. Alle holen in diese Doppelrunde einen Sieg und eine Niederlage.

U16 und U18

Unsere älteren Jahrgänge (Lennart Greb und Jona Rößing) sind sich auch einig: Beide verlieren gegen deutlich DWZ-stärkere Gegner. Und beide sind voll motiviert, DWZ hin oder her, in den beiden Schlußrunden zumindest noch ein mal zu zu schlagen.

Mittwoch, 28. März 2018

Zentrales Lager: Halbzeitbilanz

Wir haben dieses keine SpielerInnen dabei, die ersnthaft um Meistertitel oder Medaillenplätze mitspielen könnten. Insgesamt haben unsere Jungs und Mädels auch einen negativen Score. Aber die Ernsthaftigkeit mit der das Turnier angegangen wird und die gezeigte Spielfreude machen dieses Turnier doch wieder zu etwas besonderen.

U12:

In dieser Altersklasse stand heute die zweite Doppelrunde an. Michael Honstein beendete seine Verlustserie und legte gleich zwei Gewinnpartien hin. Julia Vöcking verlor in der Vormittagsrunde. In der Nachmittagsrunde opferte sie einen Läufer auf h6. Es gab keine zwingenden Mattvarianten, aber sehr gute Angriffsoptionen. Letzlich setzte sie Ihre Angriffsoptionen nicht optimal um und verlor diese Partie, aber berechtigte Figurenopfer für Angriff sieht man von einer 9-Jährigen nicht häufig.
Laura Vöcking zog in der ersten Partie den kürzeren, sicherte sich aber in der zweiten Partie mit einer sehr gute gespielten Positionspartie ihren dritten vollen Punkt.

Zwischenstand nach 5 Runden
Julia Vöcking              3 Punkte   Platz 23
Michael Honstein:       2 Punkte  Platz 57
Julia Vöcking:             1 Punkt    Platz 62

Insgesamt 9 Runden, 68 Teilnehmer


U16:

Nach gutem Start bekommt Lennart Greb jetzt Gegner mit DWZ deutlich über 1800. Im Ergebniss gut gespielt und dennoch verloren.

Zwischenstand:  1,5 Punkte aus 4, 13. Platz von 20.

U18:

Jona Rößing kommt heute wieder ganz gut aus der Eröffnung. Nach Abtausch aller Leichtfiguren bekommt er ein ausgeglichenes Endspiel, was sich nach einigen positionellen Ungenauigkeiten langsam in ein etwas schlechteres Schwerfigurenendspiel verwandelt und schließlich in ein verlorenes Damenendspiel mündet. Wenn in jeder Runde der Gegner 400 DWZ Punkte mehr hat, hat man halt kein leichtes Leben.

Zwischenstand.  0,5 Punkte aus 4, 18. Platz von 18




Dienstag, 27. März 2018

Zentrales Lager: Runde 3

Es läuft , und geht seinen normalen Gang. Nicht mal irgendeine Besonderheit um eine gute Überschrift zu kreieren. Ergebnisse gab's natürlich trotzdem, wir sind ja nicht auf einer beliebigen Freizeitveranstaltung.

U12:

Julia Vöcking kann das Blatt wenden und fährt ihren ersten Sieg ein. Bei Michael Honstein istdas leider noch nicht der Fall, er verliert auch die dritte Runde. Laura Vöcking gewinnt ihre zweite Partie.

U16:

Nachdem Lennart Greb mit 1,5 aus 2 gestartet ist, gibt's in der dritten Runde einen Verbandsligaspieler mit DWZ 1972 - und eine Niederlage.

U18:

Jona Rössings Gegner hat zwar "nur" 1828 DWZ, aber dafür hat Jona nach komplizierten Mittelspiel mit gegenseitigen Qualitätsopfern im Endspiel zwei Bauern weniger. Also ebenfalls verloren.

Montag, 26. März 2018

Zentrales Lager: Erste Doppelrunde

Heute begann das zentrale Lager für die Altersklassen U12 bis U18 gleich mit der ersten Doppenrunde. Allgemein können wir mit den Egebnissen voll zufrieden sein, auch wenn zwei Spieler von uns offensichtlich Startschwierigkeiten haben.

U12:

Michael Honstein und Laura Vöcking waren angemeldet. Kurzfristig hat sich auch Julia Vöcking entschieden mitzuspielen. Julia und Michael starten leider mit einer Doppelnull. Laura überspielt in der ersten Runde mit scheinbarer Leichtigkeit ihren Gegner. In der zweiten Runde hat sie in der Eröffnung deutliche Probleme, kann die Stellung aber mit viel Geschick zusammenhalten. Als sie dann endlich eine ausgeglichene Stellung erreicht hat, übersieht sie in aufkommener Zeitnot (Sie hatte noch 10 min aufder Uhr) eine taktische Wendung und muß zwei Züge später aufgeben.

U14:

keine Hersfelder Teilnehmer

U16:

Von 20 Teilnehmern ist Lennart Greb auf Setzlistenplatz 20 gesetzt. Das hinderte in aber nicht daran, mit einem remis zu starten und nachmittags gleich einen Sieg hinter her zu schieben.

U18:

Für Jona Rössing ist die Setzlistenposition nicht besser. Von 18 Teilnehmern steht er auf Position 18. Die erste Partie kann er lange Zeit ausgeglichen gestalten, beim Übergang ins Endspiel zeigt sein Gegner aber doch das bessere Schachverständnis. In der zweiten Partie erkämpft er sich das erste Remis.

U14W - U18W

Keine Hersfelder Teilnehmerinnen.

Alle Erbesnisse aufden Seiten der Hessischen Schachjugend.



Nachtrag:

Lennart Greb hat soeben im Team mit Robert Bethke das Tandemturnier gewonnen !!

Sonntag, 25. März 2018

DSAM Kassel: Schlußrunde

Eigentlich hab ich von dieser Schlußrunde rein gar nichts mitbekommen. Aberfangen wir wieder bei den jüngsten an:

Gruppe G: Christian Breitbart

Die Schlußrunde ging leider wieder verloren. Schade, aber 1,5 Punkte sind doch schon etwas.

Gruppe F: Jessica Schäfer

Wer hier auf ein Remis getippt hat, hat recht. Ungewöhnlicherweise gab es in dieser Gruppe sogar drei Spieler, die fünf mal remis gespielt haben..... Und die Frauenwertung hat Frau Krüger - mit vier Remisen und einem kampflosen Punkt.

Gruppe C: Eckhard Krauße

man mag es Feigheit nennen, oder Pragmatismus. Und es gibt auch Geschichten von Tauben auf Dächern.... Mit 3,5 Punkten gestartet und guter Buchholzwerung bedeutet ein weiterer halber Punkt einen Platz ganz weit vorne. Und da mein Gegner in der gleichen Situation befand, dauerte die Partie nicht mal ganz eine Minute, bevor wir uns einig waren.
In der Endabrechnung istdasder 2. Platz, 3 kostenlose Tage im H-Hotel Magdeburg als "Preisgeld" und die Qualifikation für das Finale der DSAM in Leipzig.

DSAM Kassel

Endergebnisse der hessischen U10

Die letzte Runde am Samstag verloren unsere beiden Kämpfer leider, aber der letzte Spieltag brachte noch einige Punkte: Julia gewann die Runde 5 und 6, verlor aber in der letzte, während Philipp die Runde 5 verlor, dann aber die letzten beiden gewann.

Philipp Seilius hat damit Gesamttabellenplatz 34 und den den 31. Platz bei den Jungen erreicht.
Julia Vöcking erreichte Gesamttabellenplatz 60 und den 8. Platz bei den Mädchen.

Julia hat zwar mit 3 aus 7 kein ganz schlechtes Ergebnis eingefahren, blieb aber hinter ihren Möglichkeiten zurück, zumal sie im vorigen Jahr schon 4 Punkte in der U10 holte. Philipp hingegen hat mit 4 Punkten "aus dem Stand" und dafür, dass er mit dem Wettkampfschach außerhalb des Schulschachs gerade erst angefangen hat, ein fabelhaftes Ergebnis hingelegt!

Ab Montag geht es mit den höheren Altersklassen hier in Bad Homburg weiter.

Tabelle

Samstag, 24. März 2018

DSAM Kassel: Die Unbesiegbaren

Bei der heutigen dritten und vierten Runde haben wir anscheinend nicht allzuviel verkehrt gemacht, zumindest haben alle drei Hersfelder Spieler den Tag ohne Niederlage überstanden.

Gruppe G: Christian Breitbart

In der dritten Runde holt Christian seinen ersten Sieg, gefolgt von einem sicher herausgespielten remis in Runde 4.

Gruppe F: Jessica Schäfer

Nachdem Jessica gestern mit zwei Remisen gestartet ist, legt sie heute zwei Remise nach. Prognosen auf die morgige Schlußrunde werden hier ausdrücklich nicht erstellt.

Gruppe C: Eckhard Krauße

Fast wie gestern, nur in umgekehrter Reihenfolge. Heute lief die erste Partie relativ entspannt: Eröffnungsvorteil, Bauerngewinn, Endspiel - nur diesmal gab es keine taktischen Tricks und ich mußte den Mehrbauern im Turmendspiel verwerten. Und das hab ich eine gefühlte Ewigkeit erfolglos versucht und letztlich war es dann doch nur der halbe Punkt.
Dafür war heute die zweite Partie reichlich turbulent. Erst gewinn ich die Qualität, dann stell ich einzügig und ziemlich sinnfrei einen Läufer ein (hab aber Stellungsglück und deshalb etwas Kompensation) und zum Schluß krieg ich doch den vollen Punkt.

Alle Ergebnisse der DSAM Kassel