Dienstag, 6. Februar 2018

Schachbezirk Osthessen trauert um Hans-Jürgen Marth


Der Schachbezirk Osthessen trauert ums seinen langjährigen Vorsitzenden Hans-Jürgen Marth, der am 28. Januar im Alter von 63 Jahren plötzlich verstorben ist. Bis zuletzt leitete er den Bezirk, dessen Interessen er mit kluger Umsicht und ruhiger Hand zuverlässig vertrat.

In der Schachabteilung des TSV Bebra avancierte Marth seit den 1970er Jahren zu einem der stärksten Spieler, der einen offensiven und kämpferischen Stil pflegte und auch vor bisweilen riskanten Opfern nicht zurückschreckte. Er engagierte sich überdies lange Zeit leidenschaftlich auf vielen Feldern in der Bebraner Vorstandsarbeit, bis die Abteilung den aktiven Spielbetrieb einstellen musste. 2006 schloss er sich deshalb dem Schachklub Turm Bad Hersfeld an. Dort schätzte man nicht nur seine herausragende Spielstärke, sondern ebenso seinen geradlinigen Charakter sowie sein profundes Allgemeinwissen. Die Hersfelder Farben vertrat er so bis zu seinem Tod; Schach aber war sein Lebenselixier, das ihn noch Mitte Januar bei der osthessischen Bezirkseinzelmeisterschaft einen ausgezeichneten dritten Platz belegen ließ. Die osthessischen Schachfreunde, insbesondere in Bebra und Bad Hersfeld, werden Jürgen Marth ein bleibendes und ehrendes Andenken bewahren.

Sonntag, 4. Februar 2018

Knappe Niederlage gegen Schenklengsfeld

Heute spielte unsere 2. in der Bezirksliga gegen Schenklengsfelds 1. ein Auswärtsspiel.

Leider waren wir nur zu sieben und starteten daher bereits mit einem Punkt im Nachteil. Dennoch war es zu Anfang noch recht erfolgversprechend, Perter Ernst sowie Valentin Bauer remisierten an den Brettern 3 bzw. 6,  Finn Wolf hingegen gewann an Brett 5 und ich ebenfalls an Brett 4. Leider verlor dann aber Jona Rößing an Brett 7. Am Brett 1 machte Bernd Schnitzlein hingegen wie fast immer Remis und Günter Lieder verlor zum Schluss noch seine Partie.

Somit Endstand: 4,5 zu 3,5 für den Gastgeber.

Tabelle

Dienstag, 30. Januar 2018

Erneute Niederlage in der Verbandsklasse

Am vergangenen Sonntag stand der 6. Kampf der Saison in der Verbandsliga gegen Herborn an.
Beide Teams waren bis dato noch ohne Punkt, sodass dieser Kampf ein eindeutiger Indikator in Sachen Abstiegskampf werden sollte. Leider konnten wir nur zu sechst antreten, nichtsdestotrotz waren wir guter Dinge das unmögliche möglich zu machen.

Bernd Schnitzlein spielte eine solide Partie und konnte das erste Remis erkämpfen. Vanessa Krauße spielte an Brett 8 auf Angriff und wählte die scharfe sizilianische Verteidigung. Leider wurde ihr Mut nicht belohnt und sie musste die Waffen strecken. Herborn hatte also inklusive der kampflosen Bretter bereits 3,5 Punkte erreicht sodass wir für den ersten Mannschaftssieg alle verbliebenen Partien gewinnen mussten.

Tatsächlich wurden die nächsten Partien zu unseren Gunsten entschieden. Bernd Wildner konnte in seiner Partie den Damentausch forcieren, wodurch er die strukturellen Schwächen seines Gegner besser ausnutzen konnte und letztendlich das Endspiel gewann. Auch ich schaffte es die Stellung zu verkomplizieren. Mein Gegner befand sich im Gegensatz zu mir bereits in starker Zeitnot und griff in komplizierter aber wohl ausgeglichener Stellung fehl. Damit hatten wir auf 2,5 zu 3,5 verkürzt.

In Folge musste sich Jörk Günther jedoch leider geschlagen geben. In scharfer Stellung mit beidseitigem Angriff opferte er die Qualität, sein Gegner fand jedoch eine sehr starke Verteidigung und verwertete seinen Vorteil letztendlich. Manfred Willich verteidigte lange und zäh ein Endspiel mit Turm und Läufer und drei Bauern gegen Turm und Springer und 4 Bauern auf einem Flügel. Er fand einen Weg die Stellung in der Remisbreite zu halten, nach langem Widerstand übersah er jedoch am Ende einen taktischen Schlag.

Trotz der Niederlage und des nun sehr wahrscheinlichen Abstiegs wollen wir die letzten Kämpfe erfolgreich bestreiten.

Sonntag, 28. Januar 2018

Bezirksliga: Zu viert gegen Alsfeld

Zwei benötigte Ersatzspieler konnten wir erst gestern bei der Schulschach-Rallye rekrutieren. Diese Veranstaltung war wieder sehr gut besucht, der Bericht steht auf den Webseiten der WNS.
Für diese beiden Spieler wäre es der erste Einsatz in der Mannschaft gewesen. Leider fehlte dann heute um 13:15 einer dieser Spieler am Treffpunkt....
Irgendwas ist da in der Kommunikation schief gelaufen, dumm gelaufen, aber uns blieb nichts anderes übrig als ein Brett kampflos verloren zu geben.
Julia Vöcking hatte die zweifelhafte Ehre mit einer Verlustpartie auf einen 0:2 Rückstand zu erhöhen. Nicht schlimm, wenn der Gegner besser ist verliert man halt auch mal, aber wenn wir Mannschaftspunkte holen wollen, wird die Luft langsam dünn.
Eine halbe Stunde später erzwingt Michael Hohnstein mit einer Zugwiederholung die Punkteteilung. Kein schlechtes Ergebnis, zumal der Gegner einen Springer mehr hat. Allerdings hat Michael für diesen Springer eine 6:2 Bauernmehrheit und da fällt dem erfahrenen Spieler auf: Man muß da gar nicht das Remis erzwingen - der Gegner muß sich strecken um nicht zu verlieren! Mit 10 Jahren fehlt aber noch die Erfahrung um derartige Materialverteilungen einschätzen zu können und vermutlich auch die Technik um Mehrbauern richtig in Szene zu setzen, so dass man einfach nur froh ist, beim ersten Einsatz in einem Mannschaftskampf trotz Springer weniger nicht zu verlieren.
Ein Mannschaftspunkt wäre jetzt noch machbar, dafür müssten unsere beiden Spitzenbretter aber voll punkten. Immerhin haben wir hier mit Laura Vöcking und Jona Rößing unsere beiden erfahrenen StammspielerInnen. Bei Jona mußte ich mir da keinen Kopp machen. Er ist gut aus der Eröffnung gekommen, dann Druck gemacht und hatte zu diesem Zeitpunkt einen Mehrbauern + aktive Figurenstellung + bessere Bauerformation. Da wird sich der Gegner natürlich noch einige Zeit wehren, aber dass sollte zum vollen Punkt reichen. Laura hatte dagegen "nur" eine völlig ausgeglichene Stellung, die sich absehbar in Kürze zu einem Leichtfigurenendspiel (Läufer gegen Springer) vereinfachen wird. Wie gewinnt man so etwas? Bei der ohnehin unvermeidlichen Abwicklung in besagtes Endspiel versucht sie zu "tricksen" und verliert dabei unbeabsichtigt einen Bauern. Nach diesem mißglückten Versuch konnte sie allerdings all ihre Erfahrung in die Waagschale werfen und das Endspiel mit Wenigerbauern remis halten. Die erhofften Mannschaftspunkte blieben damit allerdings in Alsfeld.
Jona Rössing konnte zwischenzeitlich seinen Vorteil auf 3 Mehrbauern erhöhen und verkürzte auf einen 2:3 Endstand-

Alle Ergebnisse im Portal64

Dienstag, 16. Januar 2018

Bezirksmeisterschaften

Am letzten Wochenende fanden die Bezirksmeisterschaften. Es sei gleich erwähnt: dieser Bericht ist aus Hersfelder Sichtweise geschrieben. Wer eine neutralere Sichtweise bevorzugt sei auf die Bezirkshomepage verwiesen.

Die Verlegung des Tunierortes vom Jugendhof in Rotenburg zur Jugendherberge Bad Hersfeld war eine gute Idee.
25 Teilnehmern, davon 10 vom SK Turm Bad Hersfeld, sind erheblich mehr als in den letzten Jahren. Damit kann man nicht unzufrieden sein (Trotzdem als Ansporn: In der Jugendherberge ist noch Platz für ein paar mehr!)

Von 7 Pokalen gingen 5 an Spieler vom SK Turm. In der U14 hatten wir keinen Hersfelder Teilnehmer (Sieger: Leonard Kirsch vom SC Langenbieber), Im Blitzturnier waren die anderen einfach besser als wir (Sieger Simon Weber, ebenfalls vom SC Langenbieber)

Unsere Sieger v.h.l.bis v.r.: U18 Jona Rößing, E Eckhard Krauße, Bltz. Simon Weber, U10 Philipp Seilius, U12 Laura Vöcking, U14 Leonard Kirsch

Die Hersfelder Teilnehmer in der Einzelkritik:
Vanessa Krauße als Titelverteidigerin war angemeldet, mußte aber krankheitsbedingt auf einen Start verzichten.
Für Charli Fizer, Michael Hohnstein und Philipp Seilius war es das erste Turnier mit "langer" Bedenkzeit.

Eckhard Krauße: Platz 1, 4,5 aus 5. Nach DWZ war ich allerdings auch klarer Favorit und auch wenn Favoriten nicht immer gewinnen, sollte man dieses Turniersieg auch nicht überbewerten.
Jürgen Marth: Platz 3, 4 aus 5. Zweimal nicht über das Remis hinaus gekommen.
Jona Rößing: Platz 8, 1. Platz U18, In den ersten 3 Runden 3 sichere Siege gegen andere Jugendliche. In den Runden 4 (Friedrich Heinz, DWZ 1544) und Runde 5 (Jürgen Marth DWZ: 1786) kassierte er dann aber auch deutliche Niederlagen.
Laura Vöcking: Platz 9, 1 Platz U12. Fast wie bei Jona. 3 sichere Siege gegen DWZ-lose Gegner. 2 klare Niederlagen gegen Gegner die über 600 DWZ-Punkte  mehr haben als sie selbst. Aber wer verliert bei derartigen DWZ-Differenzen nicht?
Philipp Seilus: Platz 11, 1. Platz U10. In der 1. Runde gegen einen U12-Spieler gewonnen. Allerdings war diese Partie einfach nur von beiden Seiten Grottenschlecht gespielt. Auf beiden Seiten hingen einzügig die Figuren, selbst einzügige Matts wurden übersehen. Aber OK. Das war seine erste Turnierpartie überhaubt. Ungewohnte Umgebung, Nervostät, Unerfahrenheit... Punkt ist Punkt.
In Runde 2 und 3 hat er gegen DWZ Spieler von 1418 und 1667 keine reele Chancen. In Runde 4 besiegt er mit Charli eine andere Debütantin. Diese 2 Punkte hätten für den U10-Titel schon gereicht, aber in der Schlußrunde setzt er ein echtes Highlight! In einer scharfen Sizilianischpartie nimmt er den Titelverteidiger U18 regelrecht auseinander und vollendet stilecht mit Opfer und Matt!
Michael Hohnstein: Platz 12. Ebenfalls eine positive Überraschung. Gleich in der 1. Runde einen sauberen Sieg. In Runde 2 dann gegen DWZ 1000  Remis. Danach 2 Niederlagen (gegen mich, DWZ 1884 und Trabert, DWZ 1446) und einen sauber rausgespielten Schlußsieg.
Lennart Greb: Platz 15. 1 Platz U16. Aus den ersten 3 Runden 2 Punkte, die beiden Sonntagsrunden mußte er dann wegen privater Termine leider kurzfristig absagen.
Christian Breitbarth: Platz 20 1 Sieg, 3 Niederlagen  keine wirklich gute Leistung, aber auch nicht richtig schlecht....
Charli Fizer: Platz 23: In der ersten Runde das Freilos bekommen, danach 4 Niederlagen.... Beim ersten Turnier einer 10-Jährigen verbucht man das unter Erfahrung sammeln.
Julia Vöcking: Platz 25: 4 Niederlagen und in der 5. Runde das Freilos. Julia ist amtierende Hessenmeisterin in der U8w. Da läuft das trotz ihres zarten Alters nicht mehr unter Erfahrung sammeln sondern unter schlechte Leistung. Allerdings darf ein Mädchen in diesem Alter auch mal ein Wochenende nur Kind sein und Leistung Leistung sein lassen.

Fortschrittstabelle

Montag, 18. Dezember 2017

Schöner Abschluss des ersten schachlichen Lebensabschnittes


Am vergangenem Wochenende nahm Julia Vöcking das fünfte und letzte Mal an der hessischen Jugendeinzelmeisterschaft U8 in Bad Homburg teil, nachdem sie  2013 mit vier Jahren, viel Enthusiasmus aber lauter verlorenen Partien begonnen hatte.

klein Julia mit "großer" Schwester 2013

Die Altersklasse U8 gibt es in den Landesjugendeinzelmeisterschaften nicht in jedem Bundesland und in Hessen dieses Jahr das 14. Mal. Da es sich hier um die Kleinsten handelt, findet der Wettkampf nicht während des „Zentralen Lagers“ in den Osterferien statt, sondern immer Mitte Dezember, mit alters- und jahreszeitgerechtem Rahmenprogramm und ohne Analyseräumen usw. Die Bedenkzeit in den Partien beträgt eine halbe Stunde, es existiert keine Notationspflicht und eine DWZ-Auswertung findet auch noch nicht statt. In diesem Alter haben nur die wenigsten Kinder überhaupt schon eine DWZ, und diese ist meistens auch noch nicht belastbar. Die Bandbreite der Spielstärke reicht meist vom Anfänger bis in den 1100er DWZ-Bereich (Top-Favoriten), die tatsächliche Medianspielstärke müsste faktisch bei einem Äquivalent von ca. 600 DWZ liegen.

Dieses Jahr nahmen 58 Kinder teil, davon 10 Mädchen, was auch der üblichen Proportion der letzten Jahre entspricht. Die erste Runde begann dann am Freitagabend, Julia spielte gegen einen Jungen und gewann die Partie sogar für ihre Verhältnisse recht schnell.  Am nächsten Morgen spielte sie dann gegen ein Mädchen und verlor, - wie sich später herausstellte war dies die spätere Vizemeisterin Michelle Poslavski. An diesem Samstag spielte Julia dann noch gegen zwei Jungen, die sie beide schlug. Leider ist es nicht möglich, besonders viel zu den Partien zu sagen, da die Kinder zum Einen nicht aufschreiben und zum Anderen die Betreuer neuerdings nicht mehr in den Turniersaal dürfen, nachdem in den vergangenen Jahren einige wenige Eltern während der laufenden Partie mit ihren Kindern auf Russisch kommuniziert hatten. So ist man nun auf die Schilderungen der Kinder angewiesen.

Am Sonntag begann dann morgens die fünfte Runde und Julia hatte schon drei Punkte, zusammen mit Lisa Hörhammer der höchste Punktestand bei den „Damen“. Bereits wenige Minuten nach Beginn der fünften Runde, in welcher sie gegen einen Jungen spielte, kam sie zu mir, erklärte, sie habe gewonnen und brauche jetzt ein Eis. Meine Frage, ob die Partie etwa nur weniger Züge gedauert habe, wurde von ihr verneint. Offenbar wurde sie wieder runtergeblitzt…


... und 2017 rechts im Bild als "alter Hase"

In der vorletzten und somit sechsten Runde bekam es Julia mit Julian Scheerer zu tun, DWZ 1136, die spätere Nr. 2 bei den Jungs und Julia verlor dann auch wenig überraschend, - aber zumindest war dieser Gegner ein zuverlässiger Buchholzlieferant. Dann gab es Mittagessen und es ging erstmal raus zum Toben. Als wir Julia wieder reinrufen wollten, rutschte sie aus und fiel acht Minuten vor Rundenbeginn in eine Schlammpfütze, von oben bis unten dreckig und nass, - und sämtliche Klamotten waren schon im Koffer verstaut, der sich im Auto befand. Also Papa im Laufschritt raus um den Koffer zu holen, Mama das Kind geschnappt und unter die Dusche gestellt, mit Lichtgeschwindigkeit gereinigt, getrocknet, umgezogen und auf die Minute pünktlich ans Brett gesetzt.  Ihr Gegner war die spätere Nr. 14 und das einzige, was bisher über die Partie bekannt wurde ist, dass Julia im Mittelspiel wieder einfiel, dass sie ja auch dann länger nachdenken solle, wenn ihr Gegner schnell zieht (was offenbar der Fall war) und sie dann „einen Läufer vergiftet“ habe, der durch den Turm des Gegners geschlagen wurde, was ihr ein Grundreihenmatt ermöglichte. Hört sich zwar nicht unbedingt erzwungen an, aber geklappt hat es ja offenbar.

Somit hatte sie fünf Punkte ergattert und da das einzige andere Mädchen, die bereits vier Punkte hatte in dieser letzten Runde verlor, war sie somit Hessenmeisterin.

Bericht HSJ


Die Nr. 2,1 und 3 der U8-Damen 2017

Sonntag, 10. Dezember 2017

Bezirksoberliga: Knappe Niederlage gegen Burghaun



Heute fuhren wir unter leicht suboptimalen Wetterbedingungen Richtung Burghaun zum Mannschaftskampf. Leider waren wir mit einem Spieler in der Unterzahl, weshalb unser Gegner von Beginn an schon durch kampflosen Sieg am Brett 8 einen Punkt Vorsprung hatte. Als erstes bot schon nach etwas mehr als einer Stunde an Brett 4 mein Gegner mir Remis an, was ich nach Begutachtung der anderen Bretter sowie meiner Stellung annahm, weil es zum Einen zu diesem Zeitpunkt insgesamt recht ordentlich für uns aussah und zum Anderen ich meine Stellung für etwas schlechter erachtete (was mir heute Abend durch Fritz auch bestätigt wurde). 

Peter Ernst stand an Brett 3 zunächst lange Zeit recht gut, kam in ein Turmendspiel, in welchem sein Gegner am Damenflügel mit einem Mehr(doppel)bauer versuchte, durchzubrechen, was ihm leider auch gelang und die Partie war verloren.

Jona Rößing an Brett 7 nahm seinem Gegner eine Figur nach der anderen ab, welcher jedoch erst aufgab, als er fast nichts mehr hatte zum Ziehen.

Lennard Greb hatte an Brett 5 recht früh Raumvorteil und beherrschte das Zentrum, was ihm dann auch taktisch Materialvorteil brachte, da sein schlagender Bauer sowohl einen gegnerischen Springer angriff, als auch die große Diagonale räumte, auf welcher Lennards Läufer freie Sicht auf einen gegnerischen Turm bekam. Zum Schluss gelang es Lennard zwei Freibauern so weit nach vorne zu treiben, dass er mit Unterstützung seiner beiden Türme den Gegner in eine ausweglose Situation brachte und somit ebenfalls Punktete.

Valentin Bauer stand lange Zeit am Brett 6 recht gut und kam in ein Turmendspiel mit jeweils einem Turm, sein Gegner hatte am Königsflügel nur noch zwei Isolanis und er hatte noch alle drei Bauern, dafür hatte sein Gegner noch den a-Bauern als Freibauern laufen. Leider gelang es ihm, diesen umzuwandeln, was die Partie somit dann auch entschied.

An den Brettern 1 und 2 schlugen sich Bernd Schnitzlein bzw. Günter Lieder recht lange und wacker, auf beiden Brettern sah es immer in etwa ausgeglichen aus und leider war auch das das Ergebnis zum Schluss: Beide remisierten als letztes dann auch.

Somit 4,5:3,5 für Burghaun.

Tabelle