Montag, 7. Oktober 2019

Cup der deutschen Einheit in Wernigerode: Endstand


Leider geht auch das schönste Turnier mal zu Ende, und unterm Strich war es eine wirklich großartige Veranstaltung! Die Kinder haben sich in der Gruppe 12 gut geschlagen, keiner ist auf dem letzten Platz gelandet! Dass Dagmar bei den 12ern das Hersfelder  Feld anführen würde, hätte sie selber nicht gedacht, aber sie lag mit 4,5 Punkten sogar noch einen Platz vor Julia, obwohl sie gegen diese verlor.  Julia folgte dann direkt mit 4 Punkten auf Platz 5, Michelle Heß landete mit 3,5 Punkten auf einem sehr guten Platz 11, Andreas Kempf dann mit 2,5 Punkten auf Platz 14, direkt gefolgt von Angelina Doncev, die ebenfalls 2,5 Punkte erstritt, und schließlich Chantal („Charly“) Fitzer, immerhin mit 2  Punkten auf Platz 18.

Die vierten Plätze aller Gruppen

Die Gruppen 10 und 11 spielten mangels Teilnehmer zusammen, sodass sich Lukas, der in der Gruppe 11 gemeldet war, vor allem mit 10ern (ü 1100 DWZ) rumschlagen musste. Leider ging es ihm so wie Laura vor zwei Jahren, er bekam ordentlich auf die Nuss! Dennoch spielte er eine Runde nach der anderen konzentriert und (zumindest äußerlich) ausgeglichen weiter, bis er in der letzten Runde dann sauber punktete!
Die fünften Plätze aller Gruppen
Zu meinen „Leistungen“ kann ich lediglich sagen, dass mir ebenfalls erst in der letzten Runde in der Gruppe 7 (den 1400ern) mein zweiter Punkt gelang. Habe nach Durchsicht meiner Partien (unter Zuhilfenahme von Stockfish) nicht festgestellt, mir mehr Schrott als sonst zusammengespielt zu haben, aber meine Gegner geizten leider mit Fehlern, jedenfalls im Vergleich zu den Vorjahren.  Mit Arno Busch, aus dem SF-Hamburg, durfte ich zum Schluss mal wieder die Rote Laterne ausspielen und wie damals beim DASM-Finale in Wiesbaden, als es ähnlich schlecht aussah und wir uns um den zweiten Punkt schlugen, gewann ich zum Glück wieder.


Für die Kinder im Wesentlichen bisher nur mit Schulschacherfahrung war dieses Open mal eine ganz andere Erfahrung, insbesondere die Möglichkeit, gegen Erwachsene (ähnlicher Spielstärke!) spielen zu können und natürlich die Atmosphäre dieses Turnieres, welches es mittlerweile seit 10 Jahren gibt. Jetzt sollte man natürlich in den nächsten Wochen freitags mit seinen Partiemitschriften bewaffnet auch zu Eckhard gehen…

Ich hoffe sehr, dass möglichst viele nächstes Jahr wieder mit dabei sind, vielleicht können wir das Hersfelder Feld (zumindest quantitativ…) sogar noch stärker werden lassen.  Aus dem Bezirk spielten zudem noch Horst und Andreas Miltner (Hünfeld) mit und unser Bezirksschriftführer Jens Trabert (Schenklengsfeld).

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